Saturday, February 4, 2023
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IRAN: Verbrecherische Hinrichtung des kurdischen politischen Gefangenen Mohammad Abdollahi nach sechs Jahren im Gefängnis

Das inhumane Regime der Kleriker hat heute Morgen, d.h. am Dienstag, dem 9. August, den kurdischen politischen Gefangenen Mohammad Abdollahi, 35, im Zentralgefängnis von Urumieh erhängen lassen. Auf diesen kurdischen Landsmann, der aus der Stadt Bukan stammte, wurde im März 2011 von einer Nachrichtendiensteinheit des IRGC geschossen und er wurde verhaftet.

Obwohl Mohammad Abdollahi schon schwer verwundet war und ein gebrochenes Bein und eine gebrochene Hand hatte, brachten ihn die Folterer und Befrager des IRGC in Einzelhaft und unterwarfen ihn monatelang brutaler Folter. Er wurde dann unter der Mullah-eigenen Beschuldigung der „Moharebeh“ (Aufruhr gegen Gott) von der Justiz des Regimes zum Tode verurteilt.
Der Iranische Widerstand spricht sein tiefes Beileid an die Familie und die Freunde von Mohammad Abdollahi und an alle Menschen des iranischen Kurdistan aus. Noch einmal betont er, dass wirtschaftliche und politische Verbindungen mit dem religiösen Faschismus, der im Iran herrscht, bei der Verletzung von Menschenrechten mithelfen und das Regime in seinen Verbrechen bestärken. Es spielt keine Rolle, welcher Vorwand dazu benutzt wird. Es geht um ein Regime, das die Hinrichtung von 120.000 politischen Gefangenen auf dem Konto hat, darunter das Massaker an 30.000 Gefangenen im Jahr 1988. Es muss gestoppt werden und seine Führer müssen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
9. August 2016