Saturday, December 3, 2022
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Iraner aus den USA kommen zur Kundgebung am 13. Juni in Paris

Donnerstag, den  4  Juni 2015 um 21:35 Uhr

Tausende Iraner werden sich in der kommenden Woche in Paris versammeln, um zu verkünden, dass die Zukunft ihres Landes keine Theokratie mit Atomrüstung sein wird, sondern eine säkulare und progressive Demokratie, hat eine Organisation der US iranischen Community erklärt.

 

Babak Dadvand, der Präsident der iranisch amerikanischen Communities, meinte zu der Versammlung am 13. Juni in Paris: „Wegen des Fehlens freier Rede im Iran und dem Klima von Furcht und Repression ist es für gewöhnliche Iraner  unmöglich, ihre Wünsche und Sehnsüchte und ihre Desillusionierung über das Regime auszudrücken.

Unsere Communities werden als Rettungsleine für das iranische Volk und sein wirkliches Streben nach Demokratie dienen.

Der Zeitpunkt dieser Versammlung ist bedeutsam, weil sie im Vorfeld dessen kommt, was ein Wendepunkt für den Mittleren Osten sein könnte. Die Gespräche rund um Irans Atomprogramm und genauso die Situation in Syrien ziehen großes Interesse auf sich, aber weniger in der Art eines praktischen Wandels.

Da die Konflikte in der Region immer unberechenbarer werden, suchen Politiker nach einer wirklich langfristigen Lösung – eine, zu der kein Schmeicheln um die Gunst der Mullahs im Iran und eines Schlächters in Syrien gehört. Es gibt für dieses Problem einen einfachen Ausweg: das Einbeziehen der demokratischen und säkularen Opposition und die Unterstützung der Iraner, die einen wirklichen Wandel im Iran haben wollen“.

Er meinte außerdem, er glaube, jedes Atomabkommen mit dem Westen werde zu nichts führen, weil der Iran nur darauf aus sei, ein ‚ruhiges Umfeld‘ für heimliche atomare Fortschritte zu schaffen.

 Herr Dadvand erklärte seine Unterstützung für den Zehn-Punkte-Plan für die Zukunft des Iran von der Leiterin des Iranischen Widerstands Maryam Rajavi, der die Beseitigung der Todesstrafe, das Ende von Folter und Gefangennahme politischer Gefangener und die Anerkennung gleicher Rechte für die Frauen und die ethnischen und religiösen Minderheiten beinhaltet.

Außerdem erklärte er: „Es wird Zeit, dass die Politiker eine neue Partei an den Verhandlungstisch bringen, eine, die eine wirklich langfristige Lösung für die Probleme herbeiführen kann, die sich durch das theokratische Regime im Iran stellen. Die Versammlung am 13. Juni in Paris wird zeigen, dass es uns möglich ist, unsere Communities zu organisieren und den wahren Bestrebungen des Volkes des Iran eine Stimme zu geben, das nach wie vor unter dem Druck dieses Regimes zu leiden hat“.