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Pentagon warnt: während die Gespräche stattfinden, arbeitet der Iran weiter an seinem Atomprogramm

Donnerstag, den  4  Juni 2015 um 21:42 Uhr

In einem Bericht des Pentagon wird offengelegt, dass der Iran weiterhin unter Missachtung eines Zwischenabkommens mit dem Westen Trägerraketen für Atombomben entwickelt.

Das nicht geheime Dokument, zu dessen Kopie der Washington Free Beacon gelangt ist,  wurde bis in diesen Monat nicht an den Ausschuss für die bewaffneten Kräfte der USA geschickt, um eine Verärgerung Teherans während der Verhandlungen mit dem Westen zu vermeiden.

In dem Bericht wird festgestellt: „Obwohl der Iran auf manchen Gebieten seines Atomprogramms eine Pause bei der Weiterentwicklung eingelegt und seine Verpflichtungen nach dem Gemeinsamen Handlungsplan (JPOA- Joint Plan of Action) erfüllt hat, macht er weiter damit, die technologischen Möglichkeiten voranzubringen, die auch für Atomwaffen anwendbar sind, darunter die Arbeiten an Raketen“.

Und weiter: „Der Iran ist weiter daran tätig,  die Möglichkeit einer Kontrolle über die Straße von Hormuz und an den Zugangswegen dazu für den Fall eines militärischen Konflikts zu bekommen.

Teheran beschäftigt sich still und heimlich mit zunehmend tödlichen Waffensystemen, darunter fortgeschrittene Seeminen, kleine, aber leistungsfähige U-boote, bewaffnete unbemannte Fluggeräte, Batterien von Marschflugkörpern an den Küsten, Angriffsfertigkeiten und Raketen für Schiffe“.

Außerdem heißt es dort, dass Teheran mit der Unterstützung für Terrorismus nicht aufgehört hat, und weiter: „Die verdeckten Aktivitäten des Iran scheinen ununterbrochen weiterzugehen. Das Corps der Islamischen Revolutionsgarden-Qods Armee (IRGC-QF) bleibt ein Schlüsselwerkzeug der Außenpolitik des Iran und der Machtausweitung, besonders im Irak, in Syrien, im Libanon, in Bahrain und im Jemen.“.

Die Qods Armee im IRGC verbessert auch weiterhin ihren Zugang in anderen Ländern und ihre Möglichkeiten für terroristische Angriffe, ‚um Irans Interessen zu dienen und deren Sphäre zu erweitern‘, so der Bericht.

Er fährt fort: „Der derzeitige Bürgerkrieg in Syrien und die Instabilität im Irak haben diese Position auf die Probe gestellt, aber nicht grundsätzlich geändert.

Im Verlaufe des vergangenen Jahres hat sich die Art der Propaganda um größere militärische Übungen gemäßigt, was sich als Trend seit 2013 abzeichnet, vielleicht zur Unterstützung der Verhandlungen über die nuklearen Aktivitäten des Iran.

Der Bericht, der vom Januar 2015 datiert ist, kommt zu dem Schluss, dass der Iran seine militärischen und sicherheitsrelevanten Strategien im vergangenen Jahr nicht geändert hat.

Es wird hinzugefügt: „Jedoch hat Teheran seine Vorgehensweise dabei angepasst, wie es seine fortbestehenden Ziele erreichen will, indem es seine diplomatischen Kontakte ausweitet und seine kriegerische Rhetorik dämpft.

Der Ausschuss ist weiterhin besorgt über die Bedrohung, die aus den atomaren und ballistischen Entwicklungsprogrammen entsteht.

Im Jahr 2013 hat das das  National Air and Space Intelligence Center (NASIC) über dieses System folgende Aussage gemacht: Der Iran könnte bis 2015 ein ICBM (interkontinentales Raketensystem) mit der Reichweite bis in die USA entwickelt und getestet haben“.