Saturday, February 4, 2023
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Iraner protestieren in Berlin gegen die Anwesenheit des Außenministers der Mullahs

Red. und Berliner Zeitung – Freunde des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI) veranstalteten eine Demonstration gegen die Anwesenheit des Außenministers des iranischen Regimes in Berlin. Die Demonstration fand vor dem Gebäude, in dem er sprach, statt.

Die Demonstranten verurteilten die Menschenrechtsverletzungen im Iran, besonders die neue Welle von Hinrichtungen. Sie skandierten Slogans gegen das Regime wie: „Salehi ist ein Terrorist!“, „Saleh, verschwinde!“ und: „Wer für dies Regime arbeitet, ist Komplize bei allen seinen Verbrechen!“

Auch verurteilten sie die Beschwichtigungspolitik des Westens gegenüber dem iranischen Regime. Sie skandierten: „Schluß mit der Beschwichtigung der Mullahs!“ und: „Beendet den Handel mit den mörderischen Mullahs!“

Als Salehi mit seiner Rede beginnen wollte, wurde er von einem der Anwesenden unterbrochen, der sich an das Auditorium wandte. Er sagte: „Ich bringe gegenüber jenen, die dies Treffen veranstaltet haben, meine Besorgnis zum Ausdruck. Wie können Sie einen Vertreter jenes Regimes einladen, das den Holocaust leugnet und das iranische Volk unterdrückt?! Er sollte von diesem Treffen verjagt werden.“

Er sagte: „Salehi ist ein Mörder und sollte von einem Gericht verurteilt werden.“

Auch eine Gruppe syrischer Nationalisten war zugegen, um ihre Solidarität mit den Iranern zum Ausdruck zu bringen. Sie skandierten: „Nein zu Khamenei! Nein zu Assad (Bashar al-Assad)!“ und: „Khamenei ‘raus aus Syrien!“

Demonstranten stellten vor dem „Deutschen Rat für auswärtige Beziehungen“ in Berlin zum Protest eine Hinrichtung dar – am 4. Februar 2013, während der Außenminister des iranischen Regimes, Ali Akbar Salehi dort eine Rede hielt.