Friday, December 2, 2022
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Iraner rufen die internationale Gemeinschaft auf, den demokratischen Wandel im Iran zu unterstützen

Sample ImageErklärung von 3500 Parlamentarier zur Unterstützung des iranischen Widerstandes und der Bewohner von Camp Ashraf

NWRI – Iraner und ihre internationalen Unterstützer riefen die Weltgemeinschaft auf, den demokratischen Wandel durch das iranische Volk und seinen Widerstand zu unterstützen. Sie begrüßten die Verabschiedung weiterer internationaler Sanktionen gegen das klerikale Regime, betonten aber auch, dass die westliche Politik gegen das iranische Regime nicht effektiv sei, bis sie einen eindeutigen Willen zur Unterstützung des demokratischen Wandels durch das iranische Volk und seinen Widerstand zeigt.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, war die Hauptrednerin der Veranstaltung. Hunderte internationale Persönlichkeiten, darunter John Bolton, früherer US Staatssekretär und früherer US Vertreter bei der UN und zwei frühere Premierminister, (Jose Maria Aznar aus Spanien und Sid Ahmed Ghozali aus Algerien) nahmen wie 100 Politiker aus Europa, dem Mittleren Osten und Kanada an der Veranstaltung teil.

Die versammelten Iraner drückten auch ihre Unterstützung für die Bewohner von Camp Ashraf aus. Ca. 3400 Mitglieder der Opposition der Volksmudschaheddin Iran (PMOI/MEK) leben im Irak. Weil die US Truppen sich aus dem Irak zurückziehen, forderten die Teilnehmer Garantien der USA für die Sicherheit der Bewohner, weil sie ernste Sicherheitsprobleme befürchten, wenn die US ihrer Verpflichtung zu ihrem Schutz nicht nachkommen.

Frau Rajavis Rede
In ihrer Rede erinnerte Frau Rajavi an ihre Lösung der iranischen Krise. Sie erinnerte daran, dass das Regime sein Potential zum Umgang mit den Aufständen und dem Widerstand ausgeschöpft hat und dass die vierte Sanktionsrunde des UN Sicherheitsrates nicht mehr viel Spielraum für eine Beschwichtigungspolitik lässt.

Frau Rajavi ergänzte: “Seit Jahren wurde Zeit in nutzlose Verhandlungen mit dem Regime investiert. Sie brachten dem Regime Zeit, seine Atomanlagen zu bauen. Es wurde denen, die mit den Revolutionsgarden in Verbindung stehen erlaubt, an der Macht zu bleiben. Die PMOI wurde auf die Terrorliste gesetzt und der Widerstand des iranischen Volkes behindert. Das Regime bekam mit solchen Aktionen Rückenwind. Doch nun wird gesehen, dass es nur in eine Sackgasse führte.”
„Wir sagen, dass jetzt das Ende des Weges erreicht ist. Jeder hat gesehen, dass das dekadente Regime keinerlei Spielraum erlaubt. Nun ist es an der Zeit, den falschen Weg zu beenden, den man gegangen ist.”

Frau Rajavi ergänzte: “Aus unserer Sicht waren die neuen Sanktionen des Sicherheitsrates, der USA und Europas notwendig, doch sie sind nicht ausreichend. Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass diese Neuerungen auch umgesetzt werden.”
“Das iranische Volk fordert natürlich weit mehr als dies; es fordert das Ende des Regimes”, sagte Frau Rajavi.

Die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes sagte auch: “Wir rufen alle Regierungen auf, die UN aufzufordern, das Mandat für einen direkten Schutz von Ashraf zu übernehmen. Wir warnen, sofern es das iranische Volk und seinen Widerstand betrifft, dass sowohl die irakische Regierung, die USA und die UN für jeden weiteren Angriff und für jedes weitere Blutvergießen in Ashraf verantwortlich ist.”

Frau Rajavi unterstrich die Forderungen des iranischen Volkes und seines Widerstandes und sagte: “Wir fordern einen sofortigen Kaufstop von Öl und Gas von diesem Regime. Wir fordern, dass der oberste Führer der Mullahs, Ali Khamenei, Präsident Ahmadinejad und andere Regimeführer für ihre Massaker an 30.000 politischen Gefangenen im Jahre 1988 vor internationale Gerichte gestellt werden.”
“Wir fordern auch, dass alle Beschränkungen gegen den iranischen Widerstand in Europa und den USA beendet werden.”
“Es ist auch an der Zeit, dass das US Außenministerium die PMOI von ihrer Terrorliste streicht.”
“Es liegt an dem Amtsinhaber, die Rechte des iranischen Volkes und seines Widerstandes anzuerkennen und einen Regimewechsel zu fordern, den Nationalen Widerstandsrat Iran anzuerkennen und das Regime, seine Vertreter, Sprecher, Befürworter und Helfer abzulehnen.”

Iranische Forderung
Die anwesenden Teilnehmer äußerten ihre volle Unterstützung für die Aufstände und einen demokratischen Wandel. Sie betonten, dass die Sanktionen ein notwendiger Schritt seien, weil das Regime seine Unterdrückung und den Bau von Atombomben vorantreibt, sie sind jedoch keinesfalls ausreichend.

Die Iraner erinnerten daran, dass die westliche Politik eine Unterstützung des Regimewandels durch das iranische Volk und seinen Widerstand klar machen muss. So lange das iranische Regime keinen ernsten Willen zur Ablehnung seiner Politik verspüre, so lange wird es weitere Krisen produzieren und an Kernwaffen gelangen wollen.

Internationale Unterstützung
Die Unterstützung für den iranischen Widerstand und seine Lösung von mehr als 3500 Mitgliedern aus den Parlamenten aus Europa und Nordamerika war ein weiteres Highlight der Veranstaltung.

Die Unterzeichner stellen die Mehrheit von 23 Parlamenten, darunter Frankreich, Großbritannien, Italien und weiterer 15 europäischer Parlamente da. Ebenso finden sich die Mehrheiten des kanadischen Parlamentes und des US Kongresses wieder. Hunderte Parlamentarier aus verschiedenen arabischen Ländern, wie die Mehrheit des jordanischen Parlamentes, 100 ägyptische Abgeordnete und Duzende palästinensischer Politiker sind unter den 3500 Unterzeichnern, die Ashraf und den iranischen Widerstand unterstützen.

Weitere Besonderheiten der Versammlung
Eine breit gestreute Gruppe von Iranern aus allen Schichten in Europa, den USA, Kanada und Australiern nahm an der Versammlung teil und hielt große Flaggen im Lila in die Höhe. Außerdem trugen sie lila T-Shirts.

Das Feld der Zuhörer umspannte drei Fußballfelder und fand in einer Art Stadion statt, das eigens für die Veranstaltung umgebaut wurde. Ein Bereich war für die Hunderten von Widerstandsaktivisten und Demonstranten im Iran leer geblieben, die für ihren Kampf um die Freiheit ihr Leben ließen.
An beiden Seiten des riesigen Podium hingen Originaltexte der Erklärungen verschiedener Parlamente, welche die Lösung des iranischen Widerstandes unterstützen. Sie wurden von den Fahnen der jeweiligen Länder umrahmt.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates
26. Juni