Sunday, November 27, 2022
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Iranischer Widerstand deckt neue Atomkraftanlage auf

NWRI – In einer Pressekonferenz in Paris enthüllte der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) neue Einzelheiten über eine im Bau befindliche geheime Nuklearanlage im Iran.

Die neuen Enthüllungen wurden von Mehdi Abrishamchi, dem Vorsitzenden des Friedenskomitees des NWRI bekannt gemacht:

Diese Anlage ist etwa fünf Kilometer südlich von der Anlage Natanz in der Nähe eines kleinen Dorfes, das Abbas-Abad heißt. Die neue Anlage befindet sich im Berg Siah Kooh, der zur Gebirgskette Karkas (Vulcher) gehört.

Zu dieser unterirdischen, großflächigen Anlage gehören zwei parallele Tunnel. Diese beiden Tunnel liegen verbinden zwei benachbarte Berge und die Anlage in Natanz miteinander. Der Eingang zu diesen Tunnels ist sechs Meter groß. So ist diese Anlage vor einem Luftangriff sicher. Sollte die Anlage in Natanz bombardiert werden, würde diese neue Anlage keinen Schaden nehmen.

Diese Anlage wurde vor zwei Jahren vom Verteidigungsministerium des klerikalen Regimes geplant. Und die Ingenieurabteilung der Khatam-ol-Anbia der Revolutionsgarden (IRGC) hat diese Anlage seit Ende 2006 aufgebaut.

Um den schnellen Baufortschritt dieser Anlage zu garantieren, besuchen hochrangige Vertreter des Verteidigungsministeriums (MOD) diese Anlage regelmäßig. Alle zwei Wochen kommt Brigadegeneral Sadrollah Pour Barat, der Direktor des Ingenieurbüros der MoD persönlich zur Anlage.

Die MoD hat der Khatam-ol-Anbia Garnison der IRGC den Bau der Anlage übertragen. Khatam-ol-Anbia wurde in den letzten Jahren – vor allem in der Ahmadinejad Ära berühmt. Als die Rolle der IRGC in der iranischen Wirtschaft zunahm, wurde die Khatam-ol-Anbia eine der größten Baukonglomerate im Iran.

Um diesen Plan geheim zu halten, erklärte die IRGC dieses Gebiet zur militärischen Zone und verschaffte sich große Landstücke und Gärten in diesem Gebiet, die sogenannten Hanjeni Gärten. Der Spionageabwehrdienst des MoD gab allen seinen nachgeordneten Einrichtungen, die gegenwärtig am Bau dieser Anlage beteiligt sind, den Befehl, sich auf keine Gespräche über dieses Projekt einzulassen.

Um jede Aufmerksamkeit von diesem Projekt zu lenken, leitete das MoD eine Zahl anderer Maßnahmen ein:

1. Mehrere Teile dieses Projekts wurden verschiedenen Agenturen und Einheiten des Mod und des IRGC übergeben, so dass niemand die gesamten Ausmaße des Projekts kennt. Verschieden Teile des Projekts werden auf höchstem Niveau des MoD und des IRGC koordiniert.

2. Um Informationen geheim zu halten, wurde den lokalen Behörden und den Mitarbeitern der Anlage in Natanz, deren Erscheinen im Zusammenhang mit den Ingenieureinheiten des IRGC in dem Gebiet unvermeidlich ist, erklärt, dass der Technische Dienst des IRGC im Gebiet von Natanz Batterien für die Flugabwehr und Munitionsdepots in dem Gebiet baut.

Die zur Garnison des IRGC gehörenden Institute Omran und Hora, die beiden größten Institute in Verbindung mit dem Khatam-al-Anbia, sind in das Projekt eingebunden.

Der Generaldirektor von Omran ist der IRGC Brigadegeneral Tabatabi, der Ingenieur ist. Er besucht die Anlage wöchentlich, um den Fortschritt des Projekts zu kontrollieren.

Der Direktor der Werkstatt in Natanz ist IRGC Brigadegeneral Daneshjo. Er ist Tabatabis Stellvertreter.

Omrans Hauptbüro befindet sich im Teheraner Bezirk der Geisha Brücke. Gegenwärtig sind eine großer Teil der Ausrüstung und der Angestellten dieses Instituts auf dem Bauplatz der neuen Anlage.

Das Omran Institut ist eines der wichtigsten Deckfirmen der IRGC für den Bau von geheimen Tunneln für seine Raketen und nuklearen Tätigkeiten. Der NWRI enthüllte den Bau des geheimen Tunnels durch dieses Institut in der Anlage Parchin im März 2005."

Das Hora Institut, eine andere Deckfirma des IRGC ist ein Spezialist für den Tunnelbau für Raketen und nukleare Systeme des URGC. diese Institution war in der Vergangenheit in zahlreiche geheime Raketenprojekte des IRGC verwickelt.

Eine neue geheime Atomanlage zu bauen, die nicht die einzige geheime Anlage des klerikalen Regimes ist, zeigt deutlich, die Absicht der Mullahs, mit Hochdruck in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen.

Am Dienstag, dem 25. September, wandte sich Mahmoud Ahmadinejad an die Generalversammlung der Vereinten Nationen, wo er die Strategie des Regimes gegenüber der internationalen Gemeinschaft in zwei Schritten zusammenfasste: Erstens, das Atomprojekt des Regimes steht für Verhandlungen nicht mehr zur Verfügung und es gehört der Vergangenheit an. Es würde sich jeder weiteren Sanktion durch den Sicherheitsrat widersetzen und die Entscheidung des Regimes ist unveränderbar. Zweitens würde das Regime die geographische Aufteilung in Folge des Zweiten Weltkrieges nicht anerkennen und will, dass seine Vorherrschaft in der Region, vor allem im Irak und in Palästina anerkannt wird. Außerdem wiederholte Ahmadinejad, die teuflischen Absichten des Regimes, das fundamentalistische islamische Empire zu errichten, dass geographisch mindestens den ganzen Mittleren Osten beherrscht. Lassen sie uns nicht vergessen, dass der ehemalige iranische Präsident, Ali Akbar Hashemi Rafsanjani einst dafür Partei ergriff, dass die Atombombe die Garantie für das Überleben des Regimes bedeutet.

Der neue Kommandeur der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC), General Mohammad Ali Jafari sagte am Rande der letzten Militärparade der bewaffneten Streitkräfte: "Heute sind wir in der Lage, unsere moderne Waffentechnologie in den Dienst anderer Länder zu stellen."   
    
Vor fünf Jahren, deckte der Iranische Widerstand die Atomanlagen in Natanz und Arak auf. Die Beschwichtigung des Mullahregimes, vor allem durch die Länder der EU, anstelle der Verhängung von Sanktionen gegen das Regime für die 18 Jahre Arbeit an einem geheim Atomprogramm, ermöglichte Verhandlungen und bot Anreize. Diese Politik hat dem Regime die Möglichkeit geboten, der Atombombe näher zu kommen.

Gegenwärtig benutzt das Iranische Regime die Politik der IAEA und ihres Generaldirektors und versucht so, die internationale Gemeinschaft vom Beschluss schärferer Sanktionen im UN Sicherheitsrat abzuhalten.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Mullah auf den Besitz einer Atombombe aus sind. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die religiöse Diktatur im Besitz von Nuklearwaffen die größte internationale Katastrophe bedeuten würde. Der Besitz einer Atombombe ist eine strategische Überlegung des Regimes, um sein Überleben zu sichern. Außerdem werden die Kleriker niemals auf die Atombombe verzichten, so lange sie an der Macht sind.   

Wir fordern umfassende Sanktionen für den Waffenhandel, für die diplomatischen Beziehungen, den Technologietransfer, den Ölhandel und den Geldtransfer mit dem iranischen Regime. Diese Sanktionen werden bedeutend auf die Fähigkeit des Regimes beim Streben nach der Atombombe Einfluss nehmen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass jede weitere Verzögerung den Mittleren Osten und die ganze Welt an den Rand einer Tragödie bringen. Es ist offensichtlich, dass die Endlösung, die der Iranische Widerstand immer wieder vorgeschlagen hat, der Regimewechsel durch das iranische Volk und seinen Widerstand ist.