Sunday, January 29, 2023
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Iranisches Regime kann Öl – Sanktionen nicht umgehen

Anfang des Jahres gab die Trump Administration bekannt, dass sie erwartet, dass alle anderen Länder ihre iranischen Ölimporte auf 0 herunter fahren. Doch nicht alle Länder haben dies bisher erreicht und es gab daher einige Ausnahmegenehmigungen. Dennoch hat die Mehrzahl der Länder die Sanktionsvorgaben erfüllt und die Auswirkungen der Sanktionen sind bereits spürbar.

Das iranische Regime und seine Vertreter haben in der Vergangenheit alles versucht, um deutlich zu machen, dass die US Sanktionen keine großen Effekte auf den Iran haben werden und der Präsident des Regimes – Hassan Rouhani – hatte kürzlich erklärt, dass der Iran keine Probleme damit hat, die Sanktionen zu umgehen und sie gar völlig zu ignorieren.

Der Iran hat nun entschieden, sein Öl über die iranische Energiewechselplattform (IRENEX) zu verkaufen. Diese Plattform wurde 2012 gegründet, um Energieprodukte auf einem regulierten Weg zu vertreiben. In den letzten Jahren war diese Plattform hauptsächlich für den Handel von Elektrizität, flüssigem Gas, Petroleum und petrochemischen Erzeugnissen genutzt worden, aber nicht für Rohöl.

Seit Ende des letzten Monat verkaufte nun IRENEX 280.000 Barrel leichtes Rohöl. Weitere 700.000 Barrel wurden am 11. November verkauft. Es wird in den nächsten Wochen von weiteren Verkäufen ausgegangen, wenn private Käufer mehr Öl brauchen.

Der Sinn hinter dieser Entscheidung ist, weil es dann für die USA schwerer ist, die Verkäufe zu verfolgen, vor allem, wenn es sie in kleinen Handelsmengen verkauft werden.

Doch Experten gehen davon aus, dass der Iran nicht in der Lage ist, Öl auf internationaler Basis zu handeln, weil es an Expertisen fehlt. Das iranische Regime ist nicht in der Lage, zu garantieren, dass die US Sanktionen auf den Ölhandel nicht doch am Ende zuschlagen werden.

Die wirtschaftliche Situation im Iran hat sich verschlechtert und die Experten gehen davon aus, dass es im nächsten Jahr noch schlimmer werden wird. Der Druck der USA auf den Iran scheint zu wirken.

US Präsident Donald Trump und seine Vertrete in der Administration sehen den Iran als Nummer 1 Bedrohung für Frieden und Sicherheit und sie sagen, dass die Sanktionen dazu dienen, dem Regime die Finanzierungsgrundlage zu entziehen, welche sie für die Verbreitung von Chaos im Mittleren Osten einsetzt. Die Sanktionen sind nun in Kraft und sie stellen sicher, dass der Iran seine diversen Terrorgruppen und Milizen nicht mehr unterstützen kann, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war.

Das iranische Volk hat mit einer Menge Problemen zu kämpfen, vor allem in den letzten Jahren und die aktuelle Situation zeigt keine Anzeichen einer Verbesserung. Das Volk versteht dennoch, dass die Sanktionen nötig sind und sie begrüßt diese, weil sie für einen großen Wandel im Land hilfreich sind.

Das ultimative Ziel der Menschen ist ein Regimewandel. Sie wissen, dass ihre Situation nur stagniert oder sich verschlechtert, so lange das Regime das Land führt und sie gehen deshalb seit Ende des Jahres auf die Straße und rufen zu einem Regimewandel auf. Der Druck der internationalen Gemeinschaft auf das Regime – vor allem der USA – und der innere Druck durch das iranische Volk wird zum Sturz des Regimes führen.