Saturday, December 3, 2022
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Iranisches Regime scheitert mit Anheuern von Familienangehörigen aus Ashraf

Psychologische Folter der Bewohner durch Mullahagenten nur mit Hilfe der irakischen Sicherheitskräfte möglich

NWRI – Nachdem das Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) damit gescheitert ist, Familienangehörige von Bewohnern aus Ashraf für ihre Ziele zu gewinnen, fährt es mit seiner schmutzigen Kampagne der psychologischen Folter gegen die Bewohner von Ashraf durch den Einsatz von professionellen Agenten und der vollständigen Unterstützung eines Komitees im Büro des irakischen Premierministers fort, das für die Unterdrückung von Ashraf zuständig ist.

Die psychologische Folter der Bewohnern wird im Iran auf breiter Basis verabscheut, auch weil das MOIS nicht in der Lage ist, Familienangehörige von Bewohnern aus Ashraf für seine Ziele zu gewinnen. Am Samstag, den 16. Oktober war die iranische Botschaft gezwungen, 18 Personen in den Iran zurück zu schicken, die damit angelockt wurden, dass sie in den Irak gehen können, um ihre Kinder und Verwandten in Ashraf zu besuchen.

Die Personen kamen bis zum Eingangstor von Ashraf und als sie sahen, dass sie falschen Versprechungen zum Opfer gefallen waren, in denen es hieß, sie können ihre Kinder sehen, protestierten sie und forderten, umgehend in den Iran zurück gebracht zu werden. Am Eingang erfuhren sie, dass es eine Abteilung des MOIS war, die sie für eine Kampagne gegen die PMOI und die eigenen Verwandten in Ashraf ausnutzen wollte. Es war jedoch nie die Absicht, dass das Regime oder die irakische Regierung den Verwandten erlaubt, ihre Kinder und Angehörigen zu sehen. Nachdem es zu Protesten kam, wurden sie wieder nach Bagdad gebracht und waren nicht einmal 24 Stunden nach dem Verlassen des Iran wieder zurück gekehrt.

Die sogenannten Verwandten von Ashraf, die seit neun Monaten vor dem Eingang von Ashraf kampieren, sind Agenten des MOIS. Ihre tatsächliche Anzahl beträgt fünf oder sechs professionelle Agenten, welche die Bewohner über Lautsprecher mit Tod, Ausweisung und Vertreibung bedrohen. 62 leistungsstarke Lautsprecher werden eingesetzt und ihre Aktion wird mit voller Unterstützung der iranischen Botschaft in Bagdad und der irakischen Einheiten durchgeführt. Oft werden aufgezeichnete Bänder mit Beschimpfungen gegen die Bewohner über diese Lautsprecher abgespielt. Sie werden zum großen Teil in Teheran aufgezeichnet und an die Agenten im Irak weiter geschickt. Zu den professionellen MOIS Agenten gehören unter anderem Mostafa Mohammadi, Soraya Abdollahi und Ahmad Hajari.

Die Eskalation der psychologischen Folter, die Errichtung neuer bewaffneter Wachposten und die Verschärfung der seit 22 Monaten andauernden Belagerung von Ashraf sind Geschenke an das iranische Regime, die zeitgleich mit dem Besuch Malikis in Teheran erfolgen. Der Besuch in Teheran dient dazu, das Scheitern Maliki’s im Inland zu kompensieren und ihm zu einer zweiten Amtszeit zu verhelfen.

Am 12. Oktober verhinderten irakische Einheiten den Zugang wichtiger medizinischer Güter, sogar spezielle Matratzen und Rollstühle für schwerkranke Krebspatienten, medizinische Socken, Brillen und Zahnprothesen wurden nicht in das Camp gelassen.

Am 16. Oktober deckte eine Webseite, die zum MOIS gehört, die Rolle des klerikalen Regimes bei der „Errichtung neuer Wachposten in verschiedenen Bereichen Ashrafs“ auf. Um einen weiteren Angriff gegen die Bewohner am 17. Oktober vorzubereiten, wurden fabrizierte Berichte in Umlauf gebracht, in denen es hieß: „Wir müssen erwarten, dass die PMOI in naher Zukunft versucht, irakische Einheiten anzugreifen.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

19. Oktober 2010