StartNachrichtenWiderstandKanadische Abgeordnete Judy Sgro ruft zu dringenden Maßnahmen gegen iranische Todesurteile auf

Kanadische Abgeordnete Judy Sgro ruft zu dringenden Maßnahmen gegen iranische Todesurteile auf

In einem Brief vom 5. Dezember 2024 forderte Judy Sgro, Mitglied des kanadischen Parlaments, den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Turk, auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um sechs politische Gefangene im Iran zu retten, die zum Tode verurteilt wurden. Abolhassan Montazer, Pouya Ghobadi, Vahid Bani-Amrian, Babak Alipour, Ali Akbar Daneshvarkar und Mohammad Taghavi wurden von der iranischen Justiz in einem „Scheinprozess“, wie Sgro es nannte, zur Hinrichtung verurteilt.
Die Abgeordnete Sgro betonte die düstere Bilanz des Iran als weltweit größter Hinrichtungsstaat pro Kopf und äußerte ihre tiefe Besorgnis über den jüngsten Anstieg der Hinrichtungen. Sie bezeichnete die Bestrafung als „eine Form der Rache an einer unruhigen Bevölkerung, die ihre Grundrechte wahrnehmen will“. Sie betonte ferner die Notwendigkeit einer internationalen Rechenschaftspflicht der iranischen Führung und verwies auf weit verbreitete interne Repressionen und die grassierende Anwendung der Todesstrafe.
Die ehemalige kanadische Ministerin forderte die UNO auf, sofort einzugreifen, um das Leben dieser politischen Gefangenen zu retten und die Freilassung aller politischen Gefangenen im Iran zu gewährleisten. Sie betonte, dass diese Eskalation der Hinrichtungen den Versuch des iranischen Regimes unterstreiche, Andersdenkende vor dem Internationalen Tag der Menschenrechte zum Schweigen zu bringen.

Den vollständigen Text des Briefes der Abgeordneten Judy Sgro finden sie unten: