Tuesday, November 29, 2022
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Kanadische Politiker: Es wird Zeit für einen Regimewechsel im Iran

Bei der Kundgebung „Der freie Iran“ in Paris am Samstag sind mehrere angesehene Politiker aufgetreten, um den Kampf des iranischen Volkes für einen Regimewechsel zu unterstützen, darunter eine Delegation aus Kanada, zu der der frühere Premierminister Stephen Harper und der frühere Außenminister John Baird gehörten.

In ihren Reden haben sowohl Baird als auch Harper das iranische Volk und seine Unterstützer für „ihren langen Kampf für einen freien und demokratischen Iran“ gelobt und ihre Unterstützung für das iranische Volk und den iranischen Widerstand zum Ausdruck gebracht.

Baird führte aus, dass der Westen zu lange versucht habe, ein Element der Mäßigung im iranischen Regime zu finden; ein Element, das es einfach nicht gebe, aber diese Art der Beschwichtigungsversuche müssten ein Ende finden.

Er meinte dazu: „Wir dürfen die Bevölkerung des Iran nicht übergehen und wird dürfen seinen Wunsch nach einem Wandel nicht beiseitelassen. Im Laufe der letzten sechs Monate hat das Volk im Iran großen Mut bewiesen beim Protest auf den Straßen in mehr als 140 Städten. Sie kämpfen verzweifelt für einen Regimewechsel. Liebe Freunde, es wird Zeit, dem Volk im Iran zur Seite zu stehen und ihm seine volle Unterstützung zu geben“.

Harper stimmte dem zu und erläuterte, dass das Regime gezeigt habe, dass ihm nicht zu trauen sei und die Welt solle Acht geben, wann die Mullahs ihr wahres Gesicht zeigten.

Harper legte dar, dass Kanada unter seiner Regierung zu einer unnachgiebigen Politik gegen das iranische Regime gegriffen habe, darunter die Förderung der jährlichen Resolutionen in den Vereinten Nationen gegen die Verletzung der Menschenrechte im Iran, die Einführung von Sanktionen gegen die Revolutionsgarden und andere Organisationseinheiten des Regimes, die Listung des Regimes als staatlicher Unterstützer von Terror zu setzen, die Erlaubnis für die Opfer von Gräueltaten des Regimes, förmliche Anklage gegen die die Mullahs zu erheben, und der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum Iran. Das alles geschah zur Unterstützung einer Außenpolitik, die  Freiheit, Demokratie und Menschenrechte herbeiführen soll.

Harper: „Der Iran wird von einem Regime grausamer und tyrannischer Mullahs beherrscht, die das Gegenteil menschlicher Werte verkörpern. Es ist ein Regime, das für alles steht, was falsch ist. Nicht nur in der Region, sondern in der ganzen Welt. Es hat eine große Kultur besudelt und es hat eine große Religion besudelt“.

Beide Herren äußerten ihre Unterstützung für die amerikanische Entscheidung, sich aus dem mit Mängeln behafteten Atomabkommen von 2015 zurückzuziehen und unterzeichneten einen Brief, in dem geschrieben steht, dass das Geld, zu dem die Mullahs durch das Abkommen gelangt sind, dafür benutzt wurde, die Repression im Inland, Terror und die Entwicklung von Atomwaffen zu verstärken.

Harper sprach sich für einen Iran aus, der vom Volk regiert wird, und erinnerte dieses daran, dass es eine riesige Unterstützung in der internationalen Gemeinschaft genieße.

Wörtlich sagte er: „Ich bin heute hier, nicht um Iranern zu sagen, welches ihre künftige Regierung sein sollte. Wir sind hier, um ihnen zu sagen, dass die künftige Regierung des Iran eine ist, die von einem freien Volk im Iran gewählt wurde … Ich weiß, dass jeder hier das versteht, sonst würdet ihr schon lange eure Träume für einen neuen und besseren Iran aufgegeben haben. Liebe Freunde, gebt die Hoffnung nicht auf! Ihr habt viele Freunde in der ganzen Welt, wie die heutige Versammlung zeigt, die sich einen neuen Iran wünschen. Einen Iran, der nicht von Hass aus der Vergangenheit regiert wird, sondern von dem, wonach das Volk in Zukunft strebt. Ein neuer Iran, der stolz an der Seite der freien Nationen der Welt steht. Ein neuer Iran, von dem ich weiß und von dem ihr wisst, dass er Wirklichkeit wird und dass er eines baldigen Tages herbeikommt. Haltet an eurem Kampf fest“.

Baird war der gleichen Meinung und merkte an, dass es Zeit für einen Wandel im Iran sei, einem Wandel, der durch das iranische Volk realisiert wird.