Tuesday, January 31, 2023
StartNachrichtenTerrorismus & FundamentalismusKhamenei gewährt afghanischen Milizen die iranische Staatsbürgerschaft, um sie für Syrien-Einsatz zu...

Khamenei gewährt afghanischen Milizen die iranische Staatsbürgerschaft, um sie für Syrien-Einsatz zu motivieren

Das religiöse Regime des Iran bemüht sich darum, mehr Truppen nach Syrien zu schicken. Es hat in dem Land viele Verluste erlitten. Nun hat Khamenei angeordnet, den afghanischen Milizen (sog. Fatemiun-Truppen), die an der Tötung von Syrern durch die Armee, beteiligt sind, die iranische Staatsbürgerschaft zu gewähren. Das gab ein Mullah namens Mohammad-Ali Shahidi Mahallati bekannt, der Leiter einer Stiftung namens „Shahid“ (so die mit der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) verbundene Zeitung „Javan“ am 12. März 2017).

In einem Interview mit dieser Zeitung gestand Mullah Mahallati ein, während des vorigen Jahres habe die Zahl der Verluste unter den afghanischen und pakistanischen Söldner in Syrien und im Irak, die das Regime fälschlich als Verteidiger des Heiligen Schreins bezeichnete, um 2000 zugenommen.

Der oppositionelle iranische Widerstand erklärte im Juli 2016, die Zahl der afghanischen Staatsbürger, die vom IRGC nach Syrien entsandt wurden, liege zwischen 15.000 und 20.000. Im Januar 2017 gab Hossein Yekta, Brigadegeneral des IRGC, bekannt, die Zahl der in Syrien unter dem Kommando des IRGC Kämpfenden belaufe sich auf 18.000.

Nach Informationen aus Kreisen des Regimes wurden im Februar 2017 jede Woche 2.000 afghanische Söldner von der Garnison der Quds-Truppe in Shahriyar (im Südwesten von Teheran) nach Syrien entsandt, um innerhalb einer Periode von 1½ bis 2 Monaten die zuvor dorthin entsandten Afghanen abzulösen.

Ein großer Teil dieser Menschen besteht aus Häftlingen, die zum Tode verurteilt worden sind. Sie wurden vor die Wahl zwischen Hinrichtung und Syrien-Einsatz gestellt. Einige von ihnen sind Asylbewerber, denen man die Vertreibung aus dem Iran androhte. Ein großer Teil von ihnen hat den Status von Regime-Söldnern im Gegenzug gegen das Versprechen hoher Einkommen und einer sicheren Zukunft akzeptiert.

Gegenwärtig zahlt das IRGC den afghanischen Söldnern für die Zeit, die sie in Syrien verbringen, fast $600 im Monat Lohn. Khamenei versucht, durch die Entlohnung nicht-iranischer Söldner und dadurch, dass er einigen von ihnen die iranische Staatsbürgerschaft gewährt, den Sturz des Diktators Bashar Assad zu verhindern; er sendet diese Söldner in das Inferno dieses unmenschlich gegen das syrische Volk geführten Krieges. Einer der Gründe dessen, dass Iraj Masjedi, Brigadegeneral des IRGC, zum Botschafter des Regimes im Irak ernannt wurde, besteht in der Absicht, die irakische Hashd-A-Sha’bi und andere paramilitärische Truppen in großer Zahl auf die Entsendung nach Syrien vorzubereiten.

Mit bezug auf diese ausländischen Söldner sagte der Chef des IRGC, Mohammad-Ali Jafari, am 10. März 2017: „Der Höchste religiöse Führer hat die Grenzen des Iran überquert; es wird eine islamische vereinte Nation gebildet.“ Großspurig mit der Macht prahlend, fuhr er fort: „Durch Gottes Gnade befinden wir uns auf dem Wege, der zu der Herrschaft des Islam über die ganze Welt führen wird.“ Ähnlich erklärte am 13. März 2017 der Kommandeur der Luftwaffe des IRGC, Ali Fadavi: „Wir kämpfen nicht in der Heimat, sondern tausende von Kilometern von unseren Grenzen entfernt.“

Wie der iranische Widerstand schon mehrfach betont hat, besteht die einzig mögliche Lösung der in der Region bestehenden Krise darin, dass man das religiöse Regime des Iran mit seinen paramilitärischen Söldnern daraus vertreibt. Im Jahre 2003, als die Tore des Irak den iranischen Mullahs geöffnet wurden, machten sie dies Land zum Sprungbrett für den Export ihres Fundamentalismus und Terrorismus nach Syrien, dem Jemen und der gesamten Region. Die Krise kann nur mit ihrer Vertreibung gelöst werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
17. März 2017