Sunday, December 4, 2022
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Khamenei und Ahmadinejad tauschen im Vorfeld der Scheinwahl Drohungen aus

Khamenei sagt mit bezug auf Ahmadinejad: Sie sollten dem Volk keine Probleme machen und die Erzeugung von Angst und Sorge vermeiden
Khamenei, der Höchste Führer der Mullahs, äußerte sich während einer Rede am Samstag, den 27. April in offenkundigem Bezug auf Ahmadinejad warnend wie folgt: „Sie sollten dem Volk keine Probleme machen und die Erzeugung von Angst und Sorge im Volk vermeiden.“ Er fügte hinzu: „Hier und da geäußerte Kritik ist wahrhaft unangebracht.“

 

Auch antwortete er wie folgt auf die Drohung Ahmadinejads, er werde, wenn der Kandidat seiner Gruppierung nicht gebilligt werde, die Wahl blockieren: „Die Wahlprozedur ist im Iran sehr sicher; die Wahl wird wie vorgesehen stattfinden.“

Bis heute hat Ahmadinejad immer wieder der Fraktion Khameneis gedroht, er werde „die Akten enthüllen“, wenn der Kandidat seiner Gruppierung nicht gebilligt werde. Unlängst antwortete er wie folgt auf Drohungen der gegnerischen Fraktion: „Sie haben erklärt: Wenn eine besondere Person zu arrogant wird, werden wir ernsthafte Schläge austeilen. … Sie sagen, wir werden euch entgegentreten, … ihr seid nichts. Niemand von euch wird, wenn wir auch nur einen Bruchteil der auf euch bezogenen Akten enthüllen, noch einen Platz im iranischen Volk finden.“

Mit bezug auf Khamenei sagte er: „Einige glauben wohl, sie kämen direkt vom Himmel und müßten für das Volk entscheiden; was immer sie sagten, müsse ausgeführt werden. So ist es überhaupt nicht.“ (In der staatlichen Tageszeitung „Asr-e Iran“ am 22. April 2013) Schon davor hatte er gesagt: „Einige erklären, es obliege dem Führer zu sagen: Diese Person darf teilnehmen, jene darf nicht teilnehmen. Das geht euch nichts an. Es ist das Volk, das zu entscheiden hat.“ (Staatliche Nachrichtenagentur ISNA am 11. April 2013)

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

28. April 2013