Wednesday, November 30, 2022
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Kommandeur der Revolutionsgarden: Im Land gibt es einige Kollaborateure mit dem Feind

NWRI – Der Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden des iranischen Regimes (IRGC), Mohammad Ali Ja’fari, sagte während eines Streits der verschiedenen Banden am 13. August: Einige „machen mit dem Feind gemeinsame Sache“ und „unterwandern“ die Armee. Sein Stellvertreter hatte zuvor Hassan Rohani und seine Clique angegriffen und nannte sie ein „Echo der feindlichen Stimme“.
Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tasmin, welche den terroristischen Qods Force gehört, sagte Mohammad Ali Ja’fari:“ Nach dem Atomabkommen von Wien versucht der Feind, die Armee der Islamischen Republik durch Sanktionen auf das Raketenprogramm zu unterwandern.“

„Leider gibt es im Land einige Leute, die zum Teil von den Versprechungen des Feindes getäuscht werden. Sie durchschauen nicht nur ihre Tricks und Pläne zur Schwächung unserer Verteidigungsfähigkeiten nicht, sondern fördern sie sogar:“, ergänzte Ja’fari.

Hossein Salami, der stellvertretende Kommandeur der IRGC, sagte ebenfalls am 12. August in einer TV Sendung:“ Einige aktuelle Politiker sind wissentlich oder unwissentlich das Echo des Feindes.“ und „sie schwächen die Revolutionsgarden“.

Diese beiden Kommandeure lieferten keine Beweise oder Details für ihre Aussagen.

Zuvor hatte Ahmad Jannati, der Vorsitzende des Expertenrates und Leiter des Wächterrates, die Kritik an den Revolutionsgarden als „Umsetzung der US Politik“  bezeichnet.

Laut der staatlichen ISNA Nachrichtenagentur sagte Jannati am 27. Juli bei einem Treffen der Mitglieder des Expertenrates mit verschiedenen Kommissionen dieses Gremiums, dass die Revolutionsgarden nicht als „Musketiere bezeichnet und angegriffen werden sollten, weil man damit die US Politik umsetzt“.

Jannati ergänzte:“ Sie wollen einen Krieg mit der Führung (Ali Chamenei) provozieren, doch da sie die Führungsebene nicht direkt angreifen können, attackieren sie die Revolutionsgarden“.

Am 22. Juni sagte Rohani nach einem Machtstreit der rivalisierenden Banden, dass Teile der iranische Wirtschaft in Händen der „Regierung“ gegeben wurden, welche nun die „Waffen und die Medien besitzt“ und wo sich niemand mehr traut, sich „mit ihnen anzulegen“.

Zuvor hatten die Revolutionsgarden nach dem Atomdeal die Existenz von zwei unterirdischen Lagerhallen für Raketen zugegeben, die als „Raketenstadt“ bekannt wurden.

Hassan Rohani sagte bereits am 4. Mai 2017 in der Debatte und die Präsidentenwahl, dass „einige Bilder belegen, dass es ganze Untergrundstädte gäbe, welche das JCPOA (Atomabkommen) gefährden. Auf den Raketen seinen Aufschriften wie: „Wir zerstören das Ergebnis des JCPOA“ zu lesen“.