Tuesday, January 31, 2023
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Kriegshetze gegen die Standhaftigkeit der internationalen Gemeinschaft

NWRI – Im Vorfeld der Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, auf der über die Vorgehensweisen zur Verhinderung der atomaren Vorhaben des Mullahregimes beraten wird, veröffentlichte die regimetreue Zeitung Kayhan am Sonntag  einen Artikel unter dem Titel „Evolutionärer Prozess der Nuklearstrategie Irans“. Darin wird festgestellt: „Der Westen wird nur die Entstehung eines Nuklearstaates Iran akzeptieren, wenn er keine andere Wahl hat. Der Iran hat soweit die Oberhand in der Region, dass er von einer Position der Stärke aus operieren kann. Der Fall Iran wird nicht durch Verhandlungen gelöst, sondern in den Straßen von Beirut und Baghdad.“

Dieser Artikel, aus dem klar und deutlich die kriegstreiberische Politik des Regimes herauszulesen ist, erklärt: „Die Konservativen haben (im letzten Jahr) die Regierungsgewalt an sich gerissen, als die Strategie der Vertrauensbildung (mit Westen) keine Früchte getragen hat. … Im Angesicht solcher Umstände, haben diejenigen im Staate, die die politischen Fäden in den Händen halten, gespürt, dass dieser Weg zu unumkehrbare Konsequenzen führen würde und dass ein politischer Liniewechsel notwendig wird. Die landesinnere Unterstützung der Konservativen auf der einen Seite und die klare Oberhand des Irans sowohl in der Region als auf dem Kontinent auf der anderen Seite haben die reifsten Umstände geschaffen, die der Nuklearstrategie des Landes eine Veränderung erlauben. Im Irak und in Afghanistan, auf den Weltölmärkten, im Libanon, in Palästina, Zentralasien und auch Lateinamerika beginnt sich die Situation zugunsten des Iran auf einem unvorstellbaren Weg zu verändern. Es scheint so, als würden die Fehler der Vereinigten Staaten immer weiter gehen.“

Die Tageszeitung fügte hinzu: „Der Dossier des Iran wird nicht am Verhandlungstisch geschlossen. Aber die einzige Methode läuft über Verhandlungen. Diese Ereignisse haben klar gezeigt, dass es sehr naiv war, zu hoffen, dass die Probleme durch den Dialog gelöst werden könnten.“

Zu der Weiterführung der westlichen Beschwichtigungspolitik und die fehlende Entschlossenheit dem Regime gegenüber schrieb die Zeitung: „Diese Akte wird nur zum Abschluss gebracht, wenn die andere Partei versteht, dass der Preis, um mit dem Iran fertig zu werden, so hoch ist, dass ein schamvoller Kompromiss eingegangen werden muss, so bitter der auch sein mag. Der Westen wird nur die Entstehung eines Nuklearstaates Iran akzeptieren, wenn er keine andere Wahl hat. Der Iran hat die Oberhand soweit in der Region, dass er von einer Position der Stärke aus operieren kann. Der Fall Iran wird nicht durch Verhandlungen gelöst, sondern in den Straßen von Beirut und Baghdad.“

Kayhan schrieb: „Wenn wir nach einer Lösung suchen, dann sollten wir den technischen Fortschritt nicht für irgendetwas opfern. Unsere Diplomaten müssen lernen, dass wir einen Fehler begehen, wenn wir technischer Arbeiten zur Vermeidung einer Krise in der politischen Ebene abbrechen. Das Geschick und die Aufgabe eines Diplomaten verlangen es, dem Nuklearwissenschaftler zu sagen: Mach Du Deine Arbeit und ich will mich um die Krise kümmern.“ Diese Kommentare zeigen die regsame Denkweise des Regimes deutlich, dass seine nuklearen Vorhaben verbirgt und gleichzeitig die Welt hintergeht, indem es Verhandlungen anbietet.

Folgerichtig erpresst der Höchste Führer der Mullahs, Ali Khamenei, die internationale Gemeinschaft im Vorfeld der Sitzung des Sicherheitsrates und droht damit, die Krise im Irak und im Libanon zu verschärfen, damit der Rat von einer eindeutigen Entscheidung abgehalten wird. So versuchen sie wieder mehr Zeit für den Abschluss ihrer nuklearen Vorhaben zu gewinnen, damit die internationale Gemeinschaft vor vollendete Tatsachen gestellt werden kann.

Der iranische Widerstand wiederholt noch einmal, dass die einzige Lösung für die Gefahr der mit Nuklearwaffen ausgerüsteten Mullahs darin besteht, die Drohungen und Verschwörungen der Mullahs zu ignorieren und unverzüglich umfassende Sanktionen zu verhängen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran
28. August 2006