Thursday, December 8, 2022
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Kurdischer politischer Gefangener Mehdi Zalieh nach zwei Jahrzehnten des Leidens gestorben

Aufruf zu einer internationale Untersuchung der Fälle von Menschenrechsverletzungen im Iran vor dem UN Sicherheitsrat

Der kurdische politische Gefangene Mohammad Mehdi Zalieh, ein Sportler, starb im Alter von 45 Jahren am 4. Juni im Gohardasht Gefängnis, nachdem er zwei Jahrzehnte lang inhaftiert war und gefoltert wurde.

Er war zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zuerst war er in Mahabad, dann im Orumijeh und dann im Gohardasht Gefängnis inhaftiert. Er litt an Lungenentzündung und sein Zustand verschlechterte aufgrund der grausamen Bedingungen in Sektion 4 des Gohardasht Gefängnis.

Er war der zweite politische Gefangene der Sektion 4 im Gohardasht Gefängnis, der in den letzten Wochen dort starb.

Am 21. Mai starb Mansour Radpour (44), ein politischer Gefangener und Aktivist der Volksmojahedin Iran (PMOI), nach fünf Jahren Haft und Widerstand gegen die schlimmsten Foltermethoden im Gohardasht Gefängnis. An seinem ganzen Körper waren Verletzungen zu finden.

Seine Frau und seine Tochter wurden ebenfalls verhaftet, nachdem sie gegen die suspekten Tod von Mansour protestierten.

Der iranische Widerstand ruft alle internationalen Gremien und Menschenrechtsorganisationen, insbesondere den UN Hochkommisar für Menschenrechte und den Sonderbeauftragten für Menschenrechte im Iran, sowie die Sonderberichterstatter über willkürliche Verhaftungen und Folter auf, eine Faktenfindungskommision zu gründen, welche die Situation der politischen Gefangene im Iran und insbesondere derer untersucht, die unter Folter oder wegen verweigerter medizinischer Hilfe starben.

Der endlose Kreis der Verbrechen und Unterdrückung wird nicht gestoppt, so lange die systematischen Menschenrechtsverletzungen nicht vor den UN Sicherheitsrat kommen und das kriminelle Regime aus der UN ausgeschlossen wird.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
7. Juni 2012