Monday, November 28, 2022
StartNachrichtenLandesweiter Aufstand im Iran – Tag 67

Landesweiter Aufstand im Iran – Tag 67


Iran Protest-Nr. 148
Die Proteste setzen sich fort von Kurdistan und Kermanshah bis Mavdasht, Buschehr und Bandar Abbas. Dutzende getötet und verwundet in Dschavanrud, die Garden eröffneten das Feuer mit schweren Maschinengewehren gegen die Menschen, ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Frau Rajavi: Jeder gefallene Märtyrer macht die Jugendlichen umso entschlossener, das Regime niederzuringen. Der Aufstand wird weitergehen bis zum Sieg.
Heute Morgen am 67. Tag des landesweiten Aufstands hat das Kleriker Regime ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen.

Die Menschen in Dschavanrud haben eine Begräbniszeremonie für Erfan Kakai und Bahauddin Veisi abgehalten, die in der letzten Nacht durch einen direkten Gewehrschuss umgebracht worden sind. Bei dem Begräbnis skandierten die Protestierer: „Tod für Khamenei“ und nach der Zeremonie veranstalteten sie Demonstrationen.

Die Revolutionsgarden eröffneten das Feuer auf die Protestierer mit schweren Maschinengewehren und töteten und verwundeten Dutzende. Die Menschen wehrten sich mit Stöcken und Steinwürfen. Schlag und Lauf Zusammenstöße mit den Unterdrückungskräften gingen in den Straßen und Alleen der Stadt Dschavanrud weiter. Die Krankenhäuser sahen sich vor einer Knappheit von Blut und die Menschen versammelten sich vor dem Hauptkrankenhaus der Stadt,

Heute Morgen wurde auch in Piranshahr der Leichnam des 16jährigen Karvan Qader Shukri beerdigt, der in der letzten Nacht getötet wurde. Eine große Menge rief: „Weine nicht Mutter, wir werden ihn rächen“. Nach der Zeremonie gingen die Leute zur Demonstrationen auf die Straße. Die Unterdrückungskräfte eröffneten das Feuer auf Demonstranten, was zu Schlag und Lauf Kämpfen führte, und mehrere Leute wurden getötet oder verletzt.

In der letzten Nacht griffen in Mahabad Unterdrückungskräfte die Häuser der Leute an und verhafteten viele. Sie zerbrachen dort Türen und Fenster und an vielen Stellen die Autofenster. Die staatliche Tageszeitung Etemad zitierte Dschalal Mahmoudzadeh, einen Abgeordneten des Regimeparlaments für Mahabad: „Bis jetzt wurden 11 Menschen in Mahabad getötet. … Seit Samstag wurden Sicherheitskräfte in verschiedenen Teilen der Stadt stationiert und manche schossen auf die Fenster der Wohnhäuser, Läden und Gebäude“.

Eine große Menge beteiligte sich an der Begräbniszeremonie für Arman Ebadi, der am 17. November erschossen worden ist. Es wurde skandiert: „Wir schwören bei dem Blut von Arman, wir werden kämpfen bis zum Ende“. Die Bewohner von Buschehr protestierten vor dem Amt des Gouverneurs mit den Rufen „Tod dem Diktator“ und „Würdige Buschehris, unterstützt, unterstützt“.

Die Unterdrückungskräfte griffen die Leute mit Tränengas an.
In Kermanschah wurde der 40. Tag der Zeremonie der Märtyrerschaft von Sina Naderi und Armin Savadi mit einer bedeutenden Zahl von Leuten, die dabei waren, abgehalten, die riefen „Tod für Khamenei“ und „Ein Märtyrer stirbt niemals“ und nach der Zeremonie marschierten sie in die Stadt.

Heute veranstalteten die Studenten der Allameh Universität in Teheran, der Bereiche Chemie und Grundwissenschaften an der Universität für Wissenschaft und Industrie in Teheran, der Medizin in Sanandadsch, der Medizin in Hamedan, der Medizin in Alborz, der Technischen Universität in Khansar, der Azad Universität in Shahinshahr, der Universität für technische Berufe Somayeh in Nadschaf Abad und der Bonab Universität Sit-ins und Streiks. Sie riefen: „Kurden, Belutschen und Aseri, Freiheit und Gleichheit“, „Tod dem Diktator“, „Kurdistan ist der Friedhof der Faschisten“, „Tod dem Diktator“, „Landsleute, ruft nach euren Rechten“.
In Teheran drangen Agenten in Zivil in den Schlafsaal der Fatemiyoun Universität ein und griffen die Studenten an.
In der Nacht des Sonntag steckten Jugendliche in Piranshahr das Haus eines Regimeagenten in Brand, der den Tod von Jugendlichen verursacht hatte. In Teheran wurde die Basidsch Basis im 4. Abschnitt von Andisheh mit Molotow Cocktails angegriffen.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) grüßte die Protestierer und erklärte, die Menschen von Dschavanrud, Mahabad, Piranshahr, Kermanshah, Buschehr, und Marvdasht verwandelten die Begräbnisse ihrer Märtyrer in neue Proteste gegen das Regime. Sie bewiesen, dass „gepanzerte Fahrzeuge, Helikopter und schwere Maschinengewehre nicht länger wirksam sind! Der Aufstand wird weitergehen bis zum Sieg“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NCRI)
21. November 2022