Wednesday, February 1, 2023
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Lord Taverne: Das iranische Regime will mit weltweiten Terroranschlägen seine Ansprüche eintreiben

NWRI – Lord Taverne, QC und früherer Minister sprach am 15. Dezember in Westminster auf einer Konferenz über den Status der iranischen Volksmojahedin (PMOI) in Ashraf City im Irak. Er und viele seiner Kollegen sowie Juristen äußerten ihre Besorgnis über die Rolle des iranischen Regimes im Irak und im Mittleren Osten. Er sagte: „Den Iran um Unterstützung bei der Stabilisierung im Irak zu bitten, in dem er Shiitenmilizen unter seine Kontrolle bringt, ist fast so wie Hitler um Hilfe bei der Beseitigung der SS zu bitten.“ Nachfolgend lesen Sie den Wortlaut der Rede von Lord Taverne:

Ich war fasziniert von dem Video über Ashraf City. Ich möchte all denen gratulieren, die sich erfolgreich, konstant und unermüdlich zu Gunsten der PMOI eingesetzt haben.  Die Beurteilung des Europäischen Gerichtshofes zu Gunsten der PMOI war wirklich ein Lichtstrahl in einem ansonsten düsteren Bild. Es gibt uns eine große Hoffnung für die Zukunft.

Weil sich die Lage im Irak immer mehr verschlechterte, gab es einen allgemeinen Ruf nach einem Richtungswechsel. Wie auch immer Ich bin überrascht, dort sind noch immer diejenigen, die in Abhängigkeit vom iranischen Regime beraten und zu suggerieren versuchen, dass die Mullahs selbst an einer Lösung teilhaben. Das zeigt den hartnäckigen Fehler von führenden Persönlichkeiten im Westen bei der Einschätzung der Natur dieses brutalen Regimes. Ich habe dies vorher bereits gesagt und es beunruhigt mich zutiefst, dass sich dort eine störende Parallele zwischen der westlichen Haltung dem Regime im Iran und der Vorkriegshaltung dem Naziregime in Deutschland gegenüber zeigt. Hitlers Naziideologie war auf die Eroberung Europas und dann der ganzen Welt ausgerichtet. Es war ein fanatisches und ideologisch geprägtes Regime. Der Westen unternahm alles, um es den Nazis angenehm zu machen. Sie boten Konzessionen nach Konzessionen an, die Hitler dankbar annahm, damit er seine Ansprüche umsetzen konnte.

Im Iran haben wir auch ein fanatisches Regime, dass von dem Moment an, als Khomeini die Macht übernahm beanspruchte, eine Föderation von islamischen Theokratien unter der Kontrolle Irans zu errichten. Tatsächlich beanspruchte das iranische Regime den Mittleren Osten zu kontrollieren und sich auf die restliche Welt auszudehnen. So wie er es bereits mit den Nazis gemacht hat, hat der Westen versucht das iranische Regime zu beschwichtigen, am unverzeihlichsten dabei die der PMOI auferlegten Restriktionen und das Verbot der Gruppe.

Jetzt hat der Irak den Mullahs eine einmalige Gelegenheit geboten, ihre ideologischen Ansprüche geltend zu machen. Wenn man den Iran bittet, bei der Stabilisierung im Irak mitzuwirken, in dem die unter seiner Kontrolle stehenden schiitischen Milizen unschädlich  gemacht werden, ist wie Hitlers Hilfe bei einer Neutralisierung der SS. Der Iran hat in der Tat  und ich bedaure, sagen zu müssen, erfolgreich, den Mittleren Osten, insbesondere den Libanon, Palästina und den Irak destabilisiert. Als der aktivste staatliche Geldgeber für den Terrorismus, benutzt das iranische Regime Terroranschläge in der ganzen Welt um seine Ansprüche voranzutreiben.

Es wurde schon oft gesagt, dass wir keinen Konflikt zwischen dem Islam und dem Westen haben. Ich denke, dass ist nur teilweise richtig. Wir stehen einer vollkommen fundamentalen Auseinandersetzung zwischen säkularen Demokratien und fundamentalistischen Theokratien gegenüber – und zwar einem Kampf zwischen einer säkularen und einer fundamentalistischen Annäherung an Religion.

Wo immer Fundamentalisten Macht haben, stellen sie auch eine Gefahr dar. Die gefährlichsten heute sind die islamischen Fundamentalisten im Iran, die die Ressourcen einer ganzen Nation nutzen, um ihre Ideologie voranzutreiben. Die einzige Lösung ist die Unterstützung jener progressiven säkularen Muslime, die für Freiheit und Demokratie kämpfen. Außerdem ist die einzig richtige Politik zur Bekämpfung des islamistischen Fundamentalismus die Unterstützung der demokratischen Hauptopposition im Iran.

Vergessen Sie den Aufruf den Iran weiter zu beschwichtigen und dass irgendetwas die Mullahs von der absoluten Bestimmtheit mit der sie versuchen in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen, abbringen könnte. Vergessen Sie den Aufruf, den Iran in eine Diskussion über die Zukunft des Iraks zu bringen. Stattdessen sollte der Westen alles unternehmen, um eine iranische Revolution taktvoll und wirksam zu unterstützen, durch die die Welt von ihnen befreit würde. Alle Zeichen aus dem Iran zeigen, dass das iranische Volk darauf vorbereitet ist, sich gegen seine Unterdrücker zur Wehr zu setzen. Man muss nur mal auf die Universitäten und den mutigen Aufstand der Studenten schauen. Da ist eine Hoffnung auf Wechsel, aber nur wenn wir Irans wirksame Opposition decken. Die beste Hoffnung auf Stabilität im Mittleren Osten ist mit Maryam Rajavi und ihren Kollegen im Nationalen Widerstandsrat Iran und der PMOI verbunden.