Thursday, December 1, 2022
StartNachrichtenWiderstandMaryam Rajavi: Erstellung eines Dossiers über Menschenrechtsverletzungen im UN Sicherheitsrat

Maryam Rajavi: Erstellung eines Dossiers über Menschenrechtsverletzungen im UN Sicherheitsrat

Sonderbeauftragten für Menschenrechtsverletzungen im Iran einsetzen

NWRI – Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, begrüßte den Interimsbericht des UN Generalsekretärs über Menschenrechtsverletzungen im Iran. Sie hofft, dass der Rat nun klare Resolutionen verabschiedet, in denen die systematischen Mißhandlungen im Iran verurteilt werden und das ein Sonderbeauftragter eingesetzt wird, den der iranische Widerstand schon seit Jahren fordert. Sie rief auch dazu auf, die Menschenrechtsfrage im Iran vor den UN Sicherheitsrat zu bringen.

Frau Rajavi rief den Sicherheitsrat und die EU auf, Sanktionen gegen diejenigen zu verhängen, die für die Verstöße verantwortlich sind. Der am 14.März veröffentlichte Interimsbericht zeige nur einen Teil der Verbrechen des Regimes, die im betrachteten Zeitraum verübt wurden. In ihm werden weiterhin einige schwere Verletzungen verschwiegen.

Zu ihnen gehört die brutale Unterdrückung der Demonstrationen vom 14. und 20. Februar, wo Tausende Demonstranten verhaftet wurden und etliche Verwandte von PMOI Mitgliedern und Bewohnern aus Ashraf inhaftiert wurden, ebenso zu langen Haftstrafen oder Verurteilungen zum Tode. Weiterhin wird die Zerstörung von Satellitenanlagen, die Beschränkung oder Beschneidung des Internets oder der Mobiltelefone, der Druck und die Ausweisung von Journalisten und die Bedrohungen und Unterdrückung von Verwandten aus Ashraf, die im Iran leben, verschwiegen.

Weiterhin verschweigt der Bericht die brutale Unterdrückung der Bewohner von Camp Ashraf, die indirekt oder direkt vom iranischen Regime ausgeführt wird. Zu ihnen gehört die psychologische Folter der Bewohner durch 210 Lautsprecher durch Agenten des Geheimdienstes der Mullahs und dies seit bereits 14 Monaten. Trotz all dieser Lücken zeige dieser Bericht dennoch deutlich, dass das klerikale Regime nichts im 21. Jahrhundert zu suchen haben und daher aus der internationalen Gemeinschaft ausgeschlossen werden muss.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
14.März 2011