Thursday, February 9, 2023
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Maryam Rajavi fordert eine internationale Untersuchung der im Iran erfolgten Hinrichtung von Reyhaneh Jabbari

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen sollte während ihrer gegenwärtigen Sitzungsperiode dem Sicherheitsrat das iranische Dossier der Menschenrechtsverletzungen vorlegen

Mit einem blutdürstigen Regime, das kein Abkommen, keine Vereinbarung respektiert, zu verhandeln und Geschäfte abzuschließen – das ist ein Stich ins menschliche Herz

NCRI – Alle Anzeichen sprechen dafür, daß die verbrecherische Hinrichtung von Frau Reyhaneh Jabbari nach siebeneinhalb-jähriger Haft und Folter,

die trotz verbreiteten Protests und internationaler Forderungen stattfand, politische Gründe hatte und selbst innerhalb des Rahmens der mittelalterlichen Gesetze der Mullahs rechtswidrig war. 

Frau Jabbari wurde verhaftet, weil sie sich gegen den Angriff eines Geheimagenten der Mullahs verteidigt hatte; die Schergen befolgten während der Ermittlung und des Prozesses nicht einmal ein Mindestmaß der prozeßrechtlichen Bestimmungen selbst ihres eigenen Systems; denn sie fürchteten die Aufdeckung der Geheimnisse jener Mafia von Mord und Korruption, die zum geistlichen Regime gehört, d. h.: des Ministeriums für Nachrichten und Sicherheit. Amnesty International erklärte: „Die Hinrichtung der Iranerin Reyhaneh Jabbari, die nach zutiefst fehlerhafter Ermittlung und Gerichtsverhandlung verurteilt wurde, ist ein Affront gegen die Gerechtigkeit. … Es ist ein weiterer Blutfleck in der iranischen Menschenrechts-Chronik.“

Auf der anderen Seite hat Frau Jabbari mit ihrem Widerstand und ihrer Weigerung, dem Druck repressiver Agenten nachzugeben und sich ihren Forderungen zu unterwerfen, den Zorn des Mullah-Regimes verdoppelt. Sie sagte am 1. April in einer an ihre Mutter gerichteten Tonaufnahme: „… Das Gericht bezichtigte mich eines kaltblütigen Mordes und nannte mich eine grausame Verbrecherin. Ich vergoß keine Tränen, ich bettelte nicht, ich schrie nicht laut, denn ich vertraute darauf, daß das Gesetz mich unterstützen werde. … Wie naiv waren wir, von diesen Richtern Gerechtigkeit zu erwarten. Ich nehme den Tod an, denn vor dem Gericht Gottes werde ich die Ermittlungsbeamten, den Vernehmungsbeamten und den Richter des Höchsten Gerichts dieses Landes anklagen, all jene, die mich schwer geschlagen haben. … Vor dem Gericht des Schöpfers klage ich all jene an, die mir aus Nachlässigkeit, aus Falschheit oder aus Angst Unrecht angetan haben.“

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, rühmte die Beständigkeit von Reyhaneh Jabbari und brachte gegenüber ihrer beraubten Familie ihr Mitgefühl zum Ausdruck. Sie forderte das iranische Volk, besonders die Frauen und die Jugend, auf, Reyhanehs Familie ihre Solidarität zu bekunden und gegen die verbrecherischen Todesurteile sowie die barbarische Repression der Frauen, z. B. die Säure-Überfälle, zu protestieren und Widerstand zu leisten.

Frau Rajavi forderte, daß die Hinrichtung von Reyhaneh Jabbari – ein Beispiel der willkürlichen, ungesetzlichen und verbrecherischen Todesurteile, die seit Rouhanis Amtsantritt eine neue Dimension angenommen haben – einer internationalen Untersuchung unterzogen wird. 

In einer Zeit, in der das Mullah-Regime alle internationalen  Abkommen und Gesetze verhöhnt und sechzig UN-Resolutionen zuwider seine Verbrechen und sein Blutvergießen fortsetzt, forderte Frau Rajavi die Vollversammlung der Vereinten Nationen auf, noch in ihrer derzeitigen Sitzungsperiode das Dossier der systematischen Menschenrechtsverletzungen des Iran, besonders der willkürlichen, kollektiven Hinrichtungen und der heimtückischen Verbrechen wie der gegen Frauen gerichteten Säure-Überfälle, dem Sicherheitsrat vorzulegen, damit er dieser mittelalterlichen, frauenfeindlichen Barbarei aufgrund von bindenden Entscheidungen entgegentreten kann. Sie fügte hinzu, Verhandlungen und Geschäfte mit einem blutdürstigen Regime, das keine Vereinbarung respektiere, seien ein Stich ins Herz der Menschenrechte und ein Verrat an den Zielen und Werten, auf deren Grundlage die Vereinten Nationen errichtet worden seien. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 26. Oktober 2014