Saturday, November 26, 2022
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Maryam Rajavi fordert internationale Verurteilung der gegen Ashraf gerichteten Aggression

Sie forderte das Ende der psychologischen Folter und die Auflösung des Komitees zur Unterdrückung Ashrafs

NWRI – Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, bezeichnete den verbrecherischen Angriff der Henker des iranischen Regimes – aus dem Irak und dem Iran – auf das Lager Ashraf, der gestern stattfand, als Zeichen der wachsenden Angst des Regimes vor Ashraf. Sie fügte hinzu, auf der einen Seite richte das Regime politische Gefangene im Iran mit äußerster Brutalität hin, auf der anderen Seite konspiriere es beständig gegen Ashraf, jenseits der Grenze des Iran.

 

Sie sagte: Der Angriff am Freitag, bei dem 176 Bewohner Ashrafs verwundet wurden, die Tatsache, daß ihre Behandlung unterbunden und sie aus dem Krankenhaus vertrieben wurden, die Tatsache, daß die irreversibel kranken Patienten im Schmerz umkommen, und die psychologische Kriegführung mit 180 um das Lager herum installierten Lautsprechern, die immer noch anhält  – all das sind schwere Verstöße gegen die 4. Genfer Konvention. Diese Verbrechen haben nach dem Statut des Internationalen Strafgerichtshofes und dem unlängst ergangenen Urteil des spanischen Nationalgerichts als Kriegsverbrechen zu gelten; die dafür Verantwortlichen müssen vor Gericht gestellt und bestraft werden.

Die Videoclips und Photographien, die an Ort und Stelle aufgenommen wurden, zeigen die aktive, schändliche Mitarbeit der irakischen Truppen und der Agenten des vom Büro des irakischen Premierministers befehligten Komitees bei den verbrecherischen Attacken des 7. Januar, die unmittelbar nach einem Besuch des Außenministers der Mullahs in Bagdad stattfanden.

Frau Rajavi unterstrich: Was gestern deutlich wurde, ist eine Warnung an die westlichen Regierungen, die ihre Verhandlungen mit dem religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, wieder aufgenommen haben. Das klerikale Regime nutzt die Pause zwischen zwei Verhandlungsrunden zur Ermordung politischer Gefangener und zum Angriff auf Ashraf. Die nutzlosen Verhandlungen mit dem Schandregime haben dem iranischen Volk einen hohen Preis abverlangt und werden es auch in Zukunft tun.

Frau Rajavi wiederholte: Der gestrige Überfall beweist einmal mehr, daß die USA den Schutz des Lagers Ashraf unbedingt wieder aufnehmen müssen; auch die Etablierung einer ständigen Beobachtergruppe der Vereinten Nationen ist eine unvermeidliche Notwendigkeit. Die Vereinigten Staaten tragen durch ihre internationalen Verpflichtungen und durch ihre Abmachungen mit jedem einzelnen Bewohner Ashrafs Verantwortung für jeglichen Schaden, der den Bewohnern zugefügt wird.

Als notwendige Mindest-Reaktion forderte sie vom Generalsekretär der UNO, dem Sicherheitsrat und anderen ständigen Körperschaften der UNO ebenso wie von der EU, den USA und allen internationalen Menschenrechtsorganisationen die Verurteilung des Überfalls vom 7. Januar.

Frau Rajavi forderte einmal mehr das sofortige Ende der psychologischen Folter, die durch 180 Lautsprecher auf die Bewohner Ashrafs ausgeübt wird; sie forderte die Auflösung des illegalen Komitees, das, zum Amt des Premierministers gehörend, für die Unterdrückung Ashrafs verantwortlich ist. Sie fügte hinzu, dies Komitee, hauptsächliches Organ der Mullahs bei ihren ominösen Verschwörungen gegen Ashraf, müsse aufgelöst werden; die Verantwortlichen müßten vor Gericht gestellt werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
8. Januar 2011

Link zum Videoclip:
www.ncr-iran.org/en/images/video/ashraf-jan7-2011.mpg