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Maryam Rajavi grüßt die protestierenden iranischen Lehrer und drängt darauf, dass die Unterstützung für sie ausgeweitet wird

Donnerstag, den 16. April 2015 um 21:06 Uhr

NWRI – Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, sandte ihren Gruß an die Lehrer, die Beschäftigten und Schwerarbeiter, die sich in verschiedenen Teilen des Landes für ihre Rechte erhoben haben und die gegen Diskriminierung, Korruption und die repressiven Maßnahmen des Regimes der Mullahs protestieren. Sie rief das Volk auf, besonders die Jugendlichen und Studenten,

die Proteste auszuweiten und ihre Solidarität mit den Lehrern  zum Ausdruck zu bringen.

Die Protestbewegung der Lehrer, die es seit dem letzten Jahr gibt, ist am Donnerstag, den 16. April in Teheran und den meisten Provinzen angeschwollen, so in Fars, Mazandaran, Isfahan, Ost- und Westaserbeidschan, Ardebil, im Zentralgebiet, in Kurdistan, Zanjan, Yazd, Alborz, Khorasan Razavi, Südkhorasan, Sistan und Belutschistan, Lurestan,  Ilam, Kerman, Kermanschah, Kazvin, Chusistan und Hamedan. Die Lehrer verlangten, dass Gerichtsurteile annulliert und gefangene Lehrer freigelassen, die Gehälter erhöht, die Diskriminierung beendet und die Bedingungen für den Unterricht verbessert werden.

Die Protestierenden trugen Plakate, auf denen etwa stand: „Lehrer müssen aus den Gefängnissen freigelassen werden“, „die Verbesserung unseres Lebensunterhalts ist unser absolutes Recht“, „Gleichheit ist unser absolutes Recht“, „unser Schweigen ist lauter als Schreie“ und „Kritik verboten – Unterschlagung erlaubt“.

In Kerman zogen sich die Protestierenden Totenhemde an, um die Lebensumstände von Lehrern zu beschreiben, während sie in einigen Städten Slogans gegen den Erziehungsminister Rohanis skandierten.

Frau Rajavi sagte dazu: Während die Lehrer mit tiefer Armut kämpfen, werden die Reichtümer des iranischen Volkes entweder für die unpatriotischen Projekte des Exports von Fundamentalismus und Terrorismus verbraucht oder für die Herstellung der Atombombe, das Aufpeppen der Maschinerie der Unterdrückung, die Revolutionsgarden und die terroristische Qods Armee, oder sie werden von den Führern dieses Regimes und ihren Angehörigen verschwendet.

  

Das offizielle Budget des Militärs und der Organe für Repression und Export von Terrorismus ist dreimal so hoch wie das für Erziehung bei etwa einer Million Lehrern  und 13 Millionen Studenten und Schülern. Neben dem offiziellen Budget werden Milliarden Dollar den Revolutionsgarden und dem Nachrichtendienst der Mullahs zur Verfügung gestellt von Khamenei oder durch die enormen ökonomischen Ressourcen, die diese Organe kontrollieren, ohne dass es eine Kontrolle über sie gäbe.

Frau Rajavi ergänzte: Solange das Regime der Kleriker im Iran an der Macht ist, wird es mit Armut, Arbeitslosigkeit, Inflation und hohen Preisen, die die Menschen allgemein schmerzen, besonders aber die Lehrer und Arbeiter, nur noch immer schlimmer werden. Nur der Sturz dieses inhumanen Regimes durch das Volk und den Iranischen Widerstand und die Etablierung der Demokratie wird diese große Katastrophe zu einem Ende bringen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

16. April 2015