Thursday, February 9, 2023
StartNachrichtenWiderstandMaryam Rajavi: Iranischem Regime „kann und sollte man nicht trauen“

Maryam Rajavi: Iranischem Regime „kann und sollte man nicht trauen“

In einem Interview in FoxNews sagte die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, dass dem aktuellen Regime im Iran „weder getraut werden kann noch sollte“. Sie rief die USA und andere Weltmächte auf,

die Intentionen Teherans bereits vor dem Ablauf des Übergangsabkommens im Atomprogramm zu erkennen.

„Die Atomverhandlungen sollten darauf ausgelegt sein, dass Regime zum Ende seines Atomwaffenprogramms zu drängen. Dies ist das Wunsch des iranischen Volkes, welches nicht für dieses Programm ist. Die Mullahs brauchen die Bombe für ihr Überleben“, warnte Maryam Rajavi.

„Gegenüber diesem brutalen Regime sollte es keine Konzessionen geben.“

„Es dürfen keine Konzessionen gegenüber dem Regime gemacht werden. Nur eine klare und entschlossene Politik zeigt den herrschenden Mullahs, dass sie ihr Atomwaffenprogramm beenden müssen“, sagte sie gegenüber FoxNews in einem Exklusivinterview, wo sie über ihre Erwartungen zu den Gesprächen befragt wurde. 

Maryam Rajavi warnte zudem, dass „mehr Konzessionen an das Regime die Grundlage für mehr Instabilität und weitere Konflikte und Krieg legen. Die bisherige US Politik hat die Mullahs ermutigt. Ich betone, dass die Illusion einer Verhaltensänderung der Mullahs durch Konzessionen das iranischen Volk bereits teuer bezahlt hat und ein Festhalten an diesem Weg wird ernsthafte Konsequenzen für die Region und die Welt haben.“

Rajavi sagte gegenüber FoxNews, dass der Westen versucht, eine „moderate“ Variante in der Regierung zu finden. Dies ist eine „Illusion“. Sie nannte Teheran als das „Epizentrum des Extremismus und islamistischen Fundamentalismus“, welches atomare Fähigkeiten erlangen will. 

Rajavi machte ihre Aussagen auf FoxNews einen Tag vor der größten Versammlung der iranischen Opposition, welche in Villepinte, nördlich von Paris, stattfand.