Thursday, January 26, 2023
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Massenproteste im ganzen Irak gegen die Marionetten des Iran in der dortigen Regierung

Millionen von Irakern haben Massenproteste veranstaltet, die inzwischen in den dritten Monat gehen und im ganzen Land stattfinden. Sie drücken Verärgerung über die diktatorische Politik der Regierung al-Malikis aus und haben verurteilt, dass sich der Iran in die nationalen Angelegenheiten einmischt.

Demonstranten in sechs Provinzen schwuren am Freitag gegenüber Nuri al-Malikis Regierung, ‚sie würden entweder selbst herrschen oder sterben‘.

In der Stadt Hawijah intonierten Protestierende gegen al_Maliki: “Tritt ab, du Verbrecher, du und alle anderen Marionetten des iranischen Regimes.“

Demonstranten in Ramadi forderten, dass al-Maliki und seine Spießgesellen für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden für die Zerstörung des Landes und für die Anbiederung an das iranische Regime.

An die Adresse ihrer Regierenden gerichtet meinten sie: „Wir werden nicht zulassen, dass sie uns für immer beherrschen. Wir werden sie absetzen und ihre Verfassung ändern. Sie müssen sich darauf einstellen, vom Volk voll und ganz zur Rechenschaft gezogen zu werden.“

Ein Sprecher der Protestierenden in Fallujah äußerte gegenüber al-Taqeer TV: „Premierminister, deine Regierung hat nur Sektierertum produziert, verglichen mit allen westlichen Ländern, rangiert der Irak an der Spitze in Bezug auf Korruption.“

Al-Jazira TV berichtete, es seien 14 Menschen getötet und etwa 40 verletzt worden bei zwei Explosionen in der Provinz Diyalah.

Eine Bombe explodierte nahe der Omar ebn Abdulaziz Moschee im Bezirk Kanan in der Diyala Provinz, wo irakische Demonstranten gerade beteten, die den Sturz al-Malikis verlangt hatten.

Al-Jazira TV meinte, der Anschlag sei gezielt so vorgenommen worden, dass er Menschen nach den Freitagsgebeten töten würde.

Die massenhaften Unruhen schließen sich an Proteste der letzten Woche an, die sich gegen den Besuch des „verbrecherischen” iranischen Ministers für Nachrichtendienst in Bagdad richteten.

Wütende Demonstranten äußerten, Heydar Moslehis Reise nach Bagdad sei ein Beweis dafür, dass die USA ‚den Irak in die Hände des iranischen Regimes übergeben hätten‘.

Ein Sprecher der Protestierenden meinte gegenüber dem irakischen Sharqiya TV: „Wir verurteilen diesen Besuch und wir weisen das iranische Regime zurück.”

Der Besuch Moslehis wurde überwiegend auch von religiösen Führern und von Stammesführern im ganzen Irak verurteilt.

Der nationale Stammesrat gab eine Stellungnahme heraus, in der zu lesen ist: „Wir verurteilen den Besuch des Geheimdienstministers des iranischen Regimes im Irak. Zusammen mit dem irakischen Volk verlangen wir, dass er aus dem Irak ausgewiesen wird.“

In einer Stellungnahme des Rats der Scheiche in der Diyala Provinz heißt es: „Das irakische Volk hat keinen Nutzen von seinem Besuch, er führt nur zum Zusammenspiel dieses Kriminellen mit dem Irak, um Unterdrückung und Folter für das irakische und iranische Volk zu verstärken.“

Die Solidaritätsassoziation der Studenten meinte: „ Moslehis Besuch bedeutet die Gefahr eines Krieges mit dem Irak. Er ist die Ursache aller Zerstörungen im Iran, Irak und in Syrien. Wir können den Besuch eines Mörders aus dem iranischen Regime nicht hinnehmen.“