Sunday, January 29, 2023
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Mit iranischen Frauen verheiratete irakische und afghanische Flüchtlinge werden deportiert

Mullahs' regime is inhumanely deporting Afghan and Iraqi refugees who have Iranian spousesDer Kommandeur der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) in der Teheraner Provinz, Brigadegeneral Reza Zari, enthüllte einen Plan zur "Deportation von 200.000 illegalen Ausländern" und fügte hinzu, dass "die Heirat dieser Leute mit iranischen Frauen und ihre Kinder, die keine Indentitätsnachweise haben" ein Problem für das Regime seien. Er wiederholte, dass "65.000 Menschen allein in der Teheraner Provinz in einer kurzen Zeitspanne außer Landes gebracht werden müßten."

Zari bezug sich auf afghanische und irakische Flüchtlinge, die mit iranischen Frauen verheiratet seien. Seit mehr als einem viertel Jahrhundert benutzt das iranische Regime afghanische und irakische Flüchtlinge um Fundamentalismus und Terrorismus zu exportieren. Ihre Kinder erhalten keine Staatsbürgerschaft, keine Bildung und keine gesundheitliche Betreuung. Jetzt werden sie gezwungen, den Iran mit ihren Familien zu verlassen.

Die Vorsitzende des Frauenkomitees des Nationalen Widerstandsrats Iran, Frau Sarvnaz Chitsaz, rief alle internationalen Menschenrechtsorganisationen sowie Organisationen zum Schutz von Frauen und Kindern auf, diese Maßnahme des Mullahregimes gegen die Flüchtlinge zu verurteilen und sie davor zu schützen, dass sie unfreiwillig deportiert werden, vor allem jene, die iranische Mütter oder Ehefrauen haben.

Das Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrats Iran
21. Juli 2006