Wednesday, November 30, 2022
StartNachrichtenInternationalMohaddessin begrüßt Aussagen des UN-Hochkommissars für Menschenrechte über Menschenrechtsverletzungen im Iran

Mohaddessin begrüßt Aussagen des UN-Hochkommissars für Menschenrechte über Menschenrechtsverletzungen im Iran

NWRI – Mohammad Mohaddessin, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), begrüßte in einer Stellungnahme die aktuellen Positionen des UN Hochkommissars für Menschenrechte. Dieser hatte die aktuellen Vorfälle von Auspeitschungen durch das iranische Regime scharf verurteilt.

Das klerikale Regime hatte in den letzten Tagen eine Reihe von Auspeitschungen von Bürgern des Landes durchführen lassen.

Der UN Hochkommisar verurteilte am 31. Mai das „abscheulichen Auspeitschen“ von Duzenden jungen Iranern letzte Woche in Qazvin, nördwestlich von Teheran.

„Wir verurteilen das abscheuliche Auspeitschen von bis zu 35 Männern und Frauen letzte Woche im Iran. Die Opfer hatten eine Abschlußparty in Qazvin, nördlich von Teheran, veranstaltet“, sagte ein Sprecher des UN Hochkommisars Zeid Ra’ad Al Hussein.

„Auspeitschen ist unter internationalem Menschenrecht verboten, vor allem in der Konvention gegen Folter. Das UN Komitee gegen Folter, das Menschenrechtskomitee und die UN Sonderberichterstatter haben mehrfach ihre Bedenken gegenüber Staaten geäußert, die Menschen auspeitschen lassen, vor allem gegen Frauen, und haben ein Ende gefordert.  Diese grausame und degradierende Strafe, die als Folter angesehen wird, ist völlig unverhältnismäßig und abscheulich“.

Ismaeil Sadeqi Niaraki, ein berüchtigter Mullah, der zudem Staatsanwalt des Regimes in Qazvin ist, sagte letzten Donnerstag, dass eine spezielle Gerichtsverhandlung abgehalten wurde, nachdem man die junge Männer und Frauen fest genommen hatte.

„Nachdem wir Informationen erhalten hatten, dass eine große Gruppe von Frauen und Männer in einer Villa in einem Vorort von Quazvin eine Party veranstaltet haben….ließen wir alle Teilnehmer dieser Feier verhaften“, sagte er.

Niaraki ergänzte, dass am folgenden Morgen jeder Inhaftierte 99 Peitschenhiebe von der sogenannten „Moralpolizei“ erhielt.

„Wir danken Gott dafür, dass die Polizei innerhalb von 24 Stunden Befragung, Untersuchung, Anhörung, Urteil und Ausführung der Strafe ermöglichen konnte.“, ergänzte Niaraki.

Der Sprecher des UN Hochkommisars für Menschenrechte sagte:“ In einem anderen Fall in diesem Monat wurden 17 Minenarbeiter in der West Azerbaijan Provinz im Iran für ihren Protest über das Entlassen von 350 Arbeitern der Agh Dara Goldmine ausgepeitscht.“ 

„Wir haben zwar keine klaren Schätzungen, wie oft im Iran ausgepeitscht wird, aber Berichte lassen den Schluß zu, dass sie für einen breiten Bereich an Straftaten vollzogen werden.“ 

Wir fordern die iranischen Machthaber auf, diese grausame, inhumane und degradierende Bestrafung einzustellen“, ergänzte das UN Menschenrechtsgremium.