Monday, November 28, 2022
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Nasrollah Mohammadi sieht den Vorfall seiner verstorbenen Tochter von „ZEITmagazin“ mißbraucht

Offener Brief
An alle Menschenrechtsgremien und Freiheitsliebende in Deutschland,

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher“ (Berthold Brecht)
Ich bin Nasrollah Mohammadi, ein politischer Gefangener unter der Herrschaft des Shah-Diktatur zwischen 1975 und 1978 und ein politischer Gefangener in Khomeinis unmenschlichem Regime von 1981-1982. Ich lebe derzeit in ASHRAF 3 in Albanien.
Vor sieben Jahren versuchte die „Gestapo der Mullahs“ (das Geheimdienstministerium der im Iran herrschenden religiösen Diktatur) mit Hilfe ihrer Söldner und der ihr dienenden Internetseiten in einer schmutzigen Kampagne den Tod meiner Tochter, Alan Mohammadi, gegen die Volksmojahedin, die Hauptopposition zum Mullah-Regime, zu missbrauchen. Mein Brief, den ich damals an internationale Behörden, darunter UNAMI im Irak, den Hohen Kommissar für Menschenrechte und den Generalsekretär der Vereinten Nationen, schrieb, ist in meiner eigenen Handschrift beigefügt.
Luisa Hommerich, eine von der im Iran herrschenden religiösen Diktatur beeinflusste sogenannte Journalistin, gab neuerdings am 27. Oktober 2021 die gleichen Lügen und Täuschungszsenarien im Magazin „Die Zeit“ wieder; diesmal aus dem Munde des Söldners Amin Golmaryami. Der, der diese niederträchtige Lüge fabriziert hat, will suggerieren, dass die unerträglichen Umstände meine Tochter Alan dazu bewogen hätten, sich das Leben zu nehmen.
Diese offensichtlich böswillige Absicht ist ein schmutziger psychologischer Krieg gegen Alans Eltern und Freunde. Meine Tochter war voller Freude und Hoffnung für die Zukunft, sie hatte keinen Grund, Selbstmord zu begehen. Die Ermittlungen der Volksmojahedin, an denen ich auch eng und ausführlich beteiligt war, ließen keinen Zweifel daran, dass sie 2001 leider bei einem Unfall ums Leben kam.
Ich erinnere mich an ihre Beerdigung und Gedenkfeier in Anwesenheit von 400 Menschen. Videoaufnahmen von dieser Zeremonie einschließlich meiner eigenen Rede sind vorhanden.
Während des Kuwait-Irak Krieges und dessen schrecklichen Bedingungen, unter denen alle Mitglieder der Volksmojahedin in den Schützengräben leben mussten, um den tödlichen Bombenangriffen zu entkommen, beschlossen Alans Mutter und ich zu Beginn des Krieges, Alan nach Deutschland zu schicken, damit sie von körperlichen und psychischen Trauma durch den Krieg verschont bleibt.
Später kehrte sie, wie viele andere Kinder, auf eigenen Wunsch zu ihrer Familie in den Irak zurück. Die Tatsache, dass meine geliebte Tochter in dem Artikel des Magazins „Die Zeit“ in Zusammenarbeit mit einem Söldner zur Zielscheibe wurde, um mit dem im Iran herrschenden religiösen Faschismus zu liebäugeln, zeigt nur dessen Böswilligkeit im Sinne der herrschenden Mullahs im Iran.
Das sind wohlgemerkt dieselben Mullahs, die christlichen Priester töten, deren Körper zerstückelt und eine Zeit lang im Kühlschrank aufbewahrt werden, um später diese Bestialität den Volksmojahedin anzulasten. Der schändliche Artikel des Magazins „Die Zeit“ versucht, einem Regime zu helfen, dessen Präsident Mitglied der Todeskommission bei dem Massaker an 30.0000 politischen Gefangenen im Jahre 1988 gewesen ist, die zu dem Zeitpunkt ihre Haftzeit verbrachten.
Ich sage dieser Journalistin, die sich verkauft hat, sie solle vor Gericht erscheinen und ihre Lügen beweisen, wenn sie recht hat. Ich rufe alle Menschenrechts- und freiheitsliebenden Organisationen in Deutschland auf, gegen solch schmutziges und ekelhaftes Verhalten unter dem Banner des Journalismus zu protestieren.
Es ist besser, dass das im Abgang befindliche Regime der Mullahs und die entblößte Reporterin des Magazins „Die Zeit“, zusammen mit der der terroristischen Qods-Einheit angehörenden Nachrichtenagentur „Tasnim, denen nun plötzlich orchestrierend die Belange der Kinder der Volksmodschahedin eingefallen sind, die Frage der Märtyrer des Massakers von 1988 und vom November 2019, insbesondere den Minderjährigen, beantworten. Denn die Hinrichtung von minderjährigen Jugendlichen ist eine bekannte Tradition der Mullahs, die vom UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte im Iran wiederholt verurteilt wird.
Die Wiedergabe und Veröffentlichung der absurden Lügen Hommerichs und des Söldners Amin Golmaryami gegen die Volksmodschahedin und den iranischen Widerstand durch Dutzende Internetseiten der Gestapo der religiösen Diktatur lassen keinen Zweifel über deren Herkunft übrig.
Nahezu 50 Jahre kämpfe ich nun in der Organisation der Volksmojahedin, zuerst gegen die Diktatur des Shahs und nun gegen die Diktatur der Mullahs. Diesen Kampf werde ich weiterhin mit vollem Elan führen. Dabei werde ich keinen Halt machen, die Diffamierungskampagne und die schmutzigen Lügen gegen die Volksmojahedin zu entlarven.

Mit Respekt
Nasrollah Mohammadi

Der Brief von N. Mohammadi in Handschrift

Brief von N. Mohammadi an internationale Behörden und Instanzen