Wednesday, November 30, 2022
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Offizieller Besuch von Angehörigen des Mullahregimes in Schweden

NWRI- Hassan Qashqavi, der Botschafter des iranischen Regimes in Schweden teilt der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA mit, dass eine Delegation aus Teheran unter dem Vorwand "Erfahrungsaustausch mit Schweden zum Kampf gegen Drogenschmuggel" das Land eine Woche lang besuchen werde.

Zu den Vertretern aus dem Iran gehören zwei der höchsten Kommandeure der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF): Brigadegeneral Reza Zaraei, Chef der SSF in der Teheraner Provinz, und Ahmad Reza Radan, Kommandeur der SSF des größeren Teherans, so Qashqavi.

Beide Männer sind als Kommandeure der Islamischen Revolutionären Garden (IRGC) und später in der SSF seit langem bekannt für ihre Menschenrechtsverletzungen. Radan und Zaraei sind an die jüngsten Hinrichtungswellen direkt verwickelt, die sich nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International in den letzten elf Monaten mehr als verdoppelt haben.
 
Am 20. November verabschiedete der Dritte Ausschuss der UN Generalversammlung einstimmig eine Resolution, in der die Menschenrechtsverletzungen im Iran verurteilt werden.

Zaraei und Radan haben den so genannten Plan "Öffentliche Sicherheit" im Iran eingeführt. Er wurde im April vom Regime für den Kampf gegen die Volksaufstände der Arbeiter, Studenten, Frauen und der Jugendlichen bekannt gegeben. Nach offiziellen Zahlen sind seitdem in den Straßen mehr als 1.200.000 wegen "unmoralischen Verhaltens" wie dem Nichteinhaltens des Bekleidungskodex verhaftet worden. Zusätzlich wurden 240 Minderjährige im Rahmen des Kampfes des Regimes gegen "Hooligans und Roadies" eingesperrt.

Die Einladung solcher Krimineller ist eine völlige Missachtung der Menschenrechte, die vom schwedischen Volk geachtet werden und eine direkte Beteiligung an der Unterdrückung des iranischen Volkes.