Saturday, January 28, 2023
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Patricia Solis Doyle: „Der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen ist von dem Kampf um den Weltfrieden nicht zu trennen“

Patricia Solis Doyle, ranghohe Beraterin während der Kampagne der Präsidentenwahl der USA im Jahre 2008, verglich die Anführerin des iranischen Widerstands, Maryam Rajavi, und ihr Engagement für die Gleichberechtigung mit Hillary Clintons Feldzug gegen die Diskriminierung der Frauen.

 

Sie erzählte vor einer Versammlung von Iranern am 27. Juni in Paris, Frau Clinton habe während einer Konferenz in Peking im Jahre 1995 erklären wollen: „Frauenrechte sind Menschenrechte, Menschenrechte sind Frauenrechte.“

Frau Doyle sagte: „Hillary beabsichtigte, das Ende der weiblichen Beschneidung zu fordern. Sie plante, massenhafte Vergewaltigung, Kinderprostitution, erzwungene Sterilisation und Abtreibung zu verurteilen. Sie wollte die Verbrennung von Frauen, die man zuvor mit Benzin überschüttet, abschaffen. Sie sprach sich für eine weltweite Anstrengung zur Schaffung von Gesetzen aus, die es Frauen gestatten, in eigener Verantwortung Geschäfte zu führen. Selbst vor 20 Jahren war es schwer, gegen eines dieser Anliegen zu argumentieren.

Doch der Nationale Sicherheitsrat von Präsident Clinton versuchte, ihre Reise zu verhindern. Er ersann ein Dutzend von Argumenten für die Befürchtung, Hillary könnte die Beziehungen zu China verschlechtern. Kritiker im Kongreß denunzierten ihre Absichten als zu radikal. Hillary stellte dem Nationalen Sicherheitsrat ein Ultimatum: Sie sollten dazu beitragen, daß sie zur First Lady werde, oder sollten erleben, daß sie aufhöre, eine Bürgerin der Vereinigten Staaten zu sein.

Die chinesische Regierung versuchte, sie und andere Frauen am Reden zu hindern; dennoch nahmen tausende Frauen teil. 

„Wie Hillarys Argument in Peking, ist auch das von Frau Rajavi einfach genug – der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen kann von dem Kampf um den Weltfrieden nicht unterschieden werden. In dieser Hinsicht ähneln Maryam und Hillary einander sehr stark. Sie haben beide ihre Arbeit derselben Sache gewidmet: dem Kampf um den Zugang der Frauen zu Informationen, dem Kampf um Gleichberechtigung in Politik und Wirtschaft sowie dem Kampf für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.“