Monday, April 22, 2024
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Portugiesisches MEP leitet Diskussionsrunde über den Iran im Europäischen Parlament


In einer Begegnung im Gebäude des Europäischen Parlaments in Straßburg hat Francesco Guarnieri, ein Vertreter der Grünen Partei in Portugal, eine Diskussionsrunde organisiert, die auf den Iran und den Kampf des iranischen Volkes für Freiheit und Demokratie fokussiert war. An der Veranstaltung nahmen mehrere Vertreter iranischer Jugendassoziationen aus allen europäischen Ländern teil.

MEP Guarnieri hob die elende Situation der iranischen Jugend und deren Kampf für die Freiheit hervor. Er kritisierte die zunehmenden Hinrichtungen im Iran und die destabilisierende Rolle im Vorderen Orient. MEP Guarnieri betonte, dass ein Sturz der religiösen Diktatur im Iran und der Aufbau einer demokratischen Republik auf der Grundlage der Trennung von Religion und Staat die einzige Lösung bleibe für die Krisen, die von der jetzigen religiösen Diktatur ausgelöst worden sind.

https://x.com/FGuerreiroMEP/status/1758144580019511524?s=20

Guarnieri äußerte seine tiefe Besorgnis über die sich häufenden Hinrichtungen im Iran und die Instabilität im Vorderen Orient. Er erwähnte auch den bewundernswerten Mut, der von denen demonstriert werde, die sich für den Kampf für einen demokratischen Wandel einsetzten und stellte die Bedeutung ihrer Bemühungen heraus.
Ferner verwies das MEP auf die Bedeutung einer organisierten Opposition gegen das herrschende Regime im Iran und tat seine Unterstützung für den Zehn Punkte Plan des NWRI für die Zukunft des Iran kund. Er verwies auch auf die Bedeutung der Frauen in der Führung der Bewegung für einen demokratischen Wandel.

Neda Amani stellte als Vertreterin der iranischen Jugendassoziationen in der Schweiz die derzeitigen Kämpfe der iranischen Jugend und der Frauen heraus, auch wenn sich das in den Medien weniger zeige. Auch sie verwies auf die entscheidende Rolle der Frauen bei den jetzigen Erhebungen und konstatierte, dass deren Führung eine Wiederspiegelung ihrer aktiven Beteiligung am Streben nach Freiheit sei.

Dr. Virginia Pishbin, Mitglied einer iranischen Jugendorganisation in Italien, bezog sich auf die alarmierende Zunahme der Hinrichtungen im Iran, besonders nach den regionalen Spannungen. Sie kritisierte den Gebrauch der Hinrichtungen durch das Regime für die Unterdrückung von Abweichungen und zur Ablenkung von der internen Unruhe.

https://x.com/FGuerreiroMEP/status/1757768503291945291?s=20

Dr. Pishbin erinnerte auch an die Bedeutung des Massakers von 1988, bei dem Tausende von politischen Gefangenen, darunter viele Frauen, vom Regime zu Tode gebracht wurden. Sie artikulierte die dringende Notwendigkeit internationaler Maßnahmen gegen die Verletzungen der Menschenrechte im Iran.
Mousa Toubidi von der iranischen Jugendorganisation in Deutschland sieht im Widerstand des Volkes die größte Bedrohung für das jetzige Regime. Er übte Kritik an der westlichen Appeasement Politik gegenüber dem Iran und rief dazu auf, den Menschenrechten Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen zu geben.

Touhidi sieht es als geboten an, das Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) als terroristische Organisation einzustufen, und forderte Europa auf, seine wirtschaftlichen Beziehungen mit dem iranischen Regime im Lichte der Verletzungen der Menschenrechte zu überdenken.

https://x.com/FYDRIran/status/1758176298155790844?s=20

Die Diskussionsrunde stellte die Entschlossenheit der iranischen Jugend heraus und die dringende Notwendigkeit für eine internationale Unterstützung dafür, einen demokratischen Wandel im Iran herbeizuführen. Während die unterdrückerischen Maßnahmen des Regimes immer intensiver werden, werden auch die Stimmen der Ablehnung im Iran und im Ausland lauter und unterstreichen die Verletzlichkeit des Regimes gegenüber seinen internen und externen Herausforderungen.