Tuesday, March 5, 2024
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Qods Einheiten und Geheimdienst der Mullahs planen erneute Folter der Bewohner von Liberty durch das Anbringen von Lautsprechern durch Geheimagenten

Camp Liberty – Nr. 57

Vertrauenswürdige Berichte aus den Revolutionsgarden (IRGC) der religiös faschistoiden Herrscher im Iran zeigen, dass die Qods Einheiten und Geheimdienstagenten in Zusammenarbeit mit der irakischen Regierung nun auch die psychologische Folter der Bewohner von Liberty planen. Es handelt sich dabei um die selben Agenten, welche bereits die Bewohner von Ashraf drei Jahre lang auf diese Weise folterten.

Damals bauten Geheimdienstagenten, die unter dem Deckmantel von angeblichen Familienmitgliedern der Bewohner aus Ashraf agieren, 320 Lautsprecher auf, welche die Menschen rund um die Uhr mit Drohungen beschallten. Nun sind auf Anweisung der iranischen Botschaft in Bagdad diese Lautsprecher abgebaut worden, ebenso die Wohneinheiten der Agenten, die sich am Eingang von Ashraf befanden.

Laut den Berichten sollten die Agenten so lange vor Ashraf bleiben, so lange PMOI Mitglieder dort leben. Zeitgleich wurden Pläne gemacht, wie man die Anlagen nach Liberty verfrachten kann. Die iranische Botschaft mietete dafür sechs Laster an, die nun auf einer Zufahrtsstraßen von Liberty stehen. Laut der Pläne sollen dort die Anlagen ab November bereit seien und die entsprechenden Agenten werden danach dorthin verlegt.

Geplant ist auch, dass die Agenten vom Iran in den Irak verlegt werden sollen und in einem Hotel in Bagdad leben. Von dort aus sollen sie jeden Tag in Wohneinheiten gehen, die sich am Eingang von Liberty befinden und die von den irakischen Truppen geschützt werden. Dafür verhandelte das iranische Regime mit der irakischen Regierung und dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes, um die nötige Erlaubnis für die Benutzung der Anlagen und eine Zugangsberechtigung für die Agenten zu diesen zu bekommen.

In den Berichten aus dem Regime findet sich auch ein Brief, den das Ministerium des irakischen Regierungschefs an die iranische Botschaft in Bagdad schrieb. Darin heißt es, dass Sorayya Abdollahi, eine bekannte Agentin des Regimes, die anderen Agenten als „Vertreter der Familien der Bewohner“ mit nach Liberty nehmen darf. Sie ist eine der Hauptorganisatoren der psychologischen Folter der Bewohner von Ashraf in den letzten drei Jahren gewesen und ihre Tätigkeiten wurden mehrfach vom iranischen Widerstand aufgedeckt.

Die Anwesenheit dieser Agenten rund um Liberty zeigt, dass die irakische Regierung damit fortfährt, die inhumanen und unterdrückenden Forderungen des Mullahregimes gegen die iranischen Dissidenten zu erfüllen. Die Dissidenten stehen unter dem Schutz der vierten Genfer Konvention und sie sind laut Aussagen des UN Hochkommisar für Flüchtlinge Asylsuchende und Personen des „besonderen Schutzes“. Die Fortsetzung dieser unterdrückenden Maßnahmen und die psychologische Folter der Bewohner verletzt nicht nur die internationalen Menschenrechte und das Völkerrecht, sie sind auch eine klare Verletzung des Memorandums der Verständigung, welches zwischen der irakischen Regierung und den Vereinten Nationen abgeschlossen wurde und welches in dem Brief des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs an die Bewohner am 28. Dezember 2011 bestätigt wurde.

Die prominentesten internationalen Juristen sehen die Vereinten Nationen als rechtlich verantwortlich, wenn es um den Schutz der Bewohner von Ashraf geht und wenn diese Pflicht nicht eingehalten wird, dann stellt dies eine kriminelle und gesetzesbrecherische Maßnahme dar. Die Anwesenheit von terroristischen Qods Einheiten und Geheimdienstagenten rund um Liberty zählt eindeutig dazu.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

16. Oktober 2012