Tuesday, November 29, 2022
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ranischer Widerstand ruft zur Freilassung der Demonstranten von Urumieh und Täbris auf, die in den letzten Tagen bei Aufständen verhaftet wurden

NWRI – Nach couragierten Aufständen der Bürger von Urumieh und Täbris in den vergangenen Tagen, haben die unterdrückenden Einheiten der Mullahs eine Reihe Jugendlicher, früherer politischer Gefangener und Dissidenten verhaftet.

Der iranische Widerstand ruft den Sicherheitsrat, den UN Generalsekretär, die Hochkommisarin für Menschenrechte, den Sonderbeauftragten für willkürliche Verhaftungen und andere relevante Gremien und Organisationen auf, dringende Aktionen zur bedingungslosen Freilassung aller politischen Gefangenen, insbesondere derer der östlichen und westlichen Provinzen in Azerbaijan zu starten. 

Während der Niederschlagung der Proteste gegen die repressive und verheerende Politik der religiös faschistoiden Herrscher im Iran, in dem es unter anderem um die weitere Trockenlegung des Urumieh Sees geht, wurden einige Demonstranten verletzt.

 

Um eine Ausweitung der Proteste, die am 25. August begannen, zu verhindern, tauchten Gruppen von Spezialeinheiten der Polizei in den Hauptstraßen und vor großen Geschäften auf, wo sie die Menschen bedrohten und jegliche Zusammenkunft von Menschen auflösen, so dass die Besitzer gezwungen waren, ihre Läden zu schließen. Dennoch gingen tapfere Jugendlich aus Urumieh auf die Straßen, warfen Steine und setzen Reifen in Brand, um sich gegen unterdrückenden Einheiten zu wehren.

Demonstranten setzten mindestens zwei Motorräder von Regimekräften in Brand. Hauptfokus der Zusammenstöße waren die „Iman“, „Ataii“ und „Asgarabadi“ Straße. Mehrere Menschen wurden von gezielt geschossenen Tränengaspatronen und Schlägen der Regimeagenten verletzt.  Geheimdienstagenten der Mullahs griffen zudem Krankenhäuser an, darunter auch das Motahhari Krankenhaus, um dort Verletzte zu verhaften.
 
Ebenfalls am 27. August trafen sich Bürger in Täbris am Shahnaz Platz und vor „Khaneh Mashrooteh“ und riefen Slogans gegen die Mullahdiktatur. Die unterdrückenden Einheiten waren an zentralen Punkten der Stadt stationiert. Dazu zählten der Golestan Garten, der Shahnaz Platz, Goonga Bashi, der Basar, der Aghazi Basar, die Ferdowsi Alle und der Abressan Platz. Agenten in Zivil zerbrachen die Fenster von Geschäften, um eine Atmosphäre des Terrors und der Angst zu schaffen. Tränengas wurde gegen Demonstranten geschossen, was zu Zusammenstößen mit den staatlichen Sicherheitskräften (SSF) führte. Mehrere Demonstranten wurden verletzt und weitere verhaftet.
 
Zusätzlich zu den Protesten in Urumieh und Täbris wurden mindestens sieben Menschen, meist Studenten, in Miando’ab verhaftet. Des weiteren wurde eine Reihe von früheren politischen Gefangenen in Ardabil verhaftet.
 
Das zerfallende Regime der Mullahs hat Angst, das selbe Schicksal zu erleiden, wie der libysche Diktator und steigende Proteste, wie in Syrien, zu erleben. Sein einziger Weg im Umgang mit dieser Angst ist die Intensivierung der Unterdrückung von Volksaufständen und Protesten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
30. August 2011