Thursday, December 8, 2022
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Razzia: Irans Geheimdienst hinter Rüstungsspionage vermutet

Razzia: Irans Geheimdienst hinter Rüstungsspionage vermutetNach der bundesweiten Razzia wegen Rüstungsspionage sind zwei Verdächtige vor einen Richter gebracht worden. Medien zufolge haben sie versucht, im Auftrag des Iran am Raketentechnik zu gelangen.

Der iranische Geheimdienst steckt möglicherweise hinter dem vermuteten Fall von Rüstungsspionage in Deutschland. In diesem Zusammenhang waren gestern bei einer Razzia in Frankfurt am Main zwei Verdächtige festgenommen worden. Dabei soll es sich nach ARD-Recherchen um einen Deutschen und einen in Deutschland lebenden Ausländer handeln. Die beiden Männer sollen angeblich im Auftrag des iranischen Geheimdienstes Pläne für Flugkomponenten von Raketen ausgekundschaftet haben. Sie wurden heute dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt.

Insgesamt wurden bei der Aktion zwölf Objekte in vier Bundesländern durchsucht. Nach einem Bericht der Tagesschau wurden in Frankfurt ein Hotel sowie ein Büro durchsucht. Außer in Hessen wurden laut Bundesanwaltschaft Objekte in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und im Saarland von Beamten des Bundeskriminalamts und des Zollkriminalamts sowie von örtlichen Polizeikräften durchsucht. Ziel der Aktion sei es, weitere Beweismittel unter anderem über die nachrichtendienstliche Anbindung der Beschuldigten und ihre Beschaffungsvorhaben zu gewinnen, teilte die Bundesanwaltschaft mit.