Tuesday, December 6, 2022
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Regime bleibt untätig bei den Naturkatastrophen im Iran

Regime bleibt untätig bei den Naturkatastrophen im Iran

Bei der Ausbreitung des Coronavirus, ebenso bei den Erdbeben und Überschwemmungen in verschiedenen Teilen des Landes hat die Untätigkeit des iranischen Regimes die Katastrophenlage verschärft

In den letzten beiden Wochen haben es die Menschen im Iran es mit verschiedenen Naturkatastrophen zu tun bekommen,

Es begann mit dem Ausbruch der Coronavirus Infektion, die sich schnell ausbreitete wegen der kalkulierten Geheimhaltung durch das Regime, und ging weiter mit dem Erdbeben der Stärke 5.7 im Nordwesten des Iran und mit Überschwemmungen. Dennoch weisen Berichte aus dem Iran darauf hin, dass das Regime nichts unternommen hat.

Ausbruch der Coronavirus Infektion

Seit den ersten Fällen der Coronavirus Infektion im Iran hat das Regime entweder versucht, die Krise herunterzuspielen oder ihre Dimensionen überhaupt zu verheimlichen.

Am Montag hat Ahmad Amirabadi Farahani, Mitglied des Parlaments für die Stadt Ghom, wo das Coronavirus zuerst entdeckt wurde, offengelegt, dass in Ghom in den letzten beiden Wochen 50 Leute gestorben seien wegen des COVID-19 Virus.

Statt dass aber notwendige Maßnahmen ergriffen wurden, hielten am gleichen Tag Ali Rabieei, der Sprecher der Regierung Hassan Rohanis, und der stellvertretende Gesundheitsminister Iraj Harirchi eine gemeinsame Pressekonferenz ab, in der sie versuchten, die Krise herunterzuspielen.

„Ich weise die Behauptung zurück“ erklärte Harirchi, als er auf die 50 Toten in Ghom angesprochen wurde. „Laut den Direktiven der Regierung und des [Obersten Nationalen] Sicherheitsrats ist niemand qualifiziert, Nachrichten wie diese herauszugeben“. Berichte aus dem Iran bestätigen, dass das Regime schon vor drei Wochen über das Auftreten der Coronavirus Infektion Bescheid wussten und über das erste Opfer in der Stadt Ghom.

In einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur ISNA legte Dr. Mehdi Shafii, Chef der Abteilung für Prävention und Kontrolle über mitteilungsbedürftige Krankheiten der medizinischen Universität in Kerman, offen:

„Am 10 Februar forderte die Regierung in einer Erklärung an das Gesundheitsministeriums, dass alle Infrastrukturen in den Provinzen auf eine Bekämpfung vorbereitet sein müssen“.

Er ergänzte: „Im Gouverneursamt und in zuständigen Organisationen wurden zahlreiche Besprechungen abgehalten“.

Die Vorgehensweise der Regierung, die darin bestand, falsche Informationen auszustreuen und sich zu weigern, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen und medizinisches Material zu verteilen, um sich COVID-19 entgegenzustellen, hat zu einer schnellen Ausbreitung in verschiedenen Teilen des Landes geführt, nämlich vom zentralen und nördlichen Iran zu den östlichen, westlichen und südlichen Teilen des Landes.

Diese Gegensätze zwischen den Aussagen von offiziellen Vertretern und den Tatsachen vor Ort bestätigen, dass das Ausmaß und die Dimension der Ausbreitung des Coronavirus im Iran weit größer sind, als es sich in den Nachrichten wiederspiegelt. Dennoch hat das Regime keinerlei praktische Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu lösen.

Dazu sagte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) : „Das Regime wiederholt beim Coronavirus das gleiche Narrativ wie bei dem Abschuss des ukrainischen Linienflugzeugs, wenn auch in einem viel größeren Maßstab“.

Frau Rajavi rief Ärzte, Krankenschwestern und das Personal in den Krankenhäusern auf, ihre Informationen schnell öffentlich zu machen, um das Leben iranischer Menschen zu retten und die Verschleierungen und Irreführungen von der Seite des Regimes zu durchkreuzen.

Das Erdbeben im Nordwesten des Iran

Am Sonntag, dem 23. Februar, hat ein Erdbeben der Stärke 5.7 die Städte und Dörfer im Nordwestiran nahe den Großstädten Khoy und Salmas in der Provinz Westaserbeidschan erschüttert. Das Gebiet Qatour nahe der Stadt Zarabad hat den schwersten Stoß erlebt mit Dutzenden Nachbeben am ganzen Sonntag nach dem ersten Beben, das um 9:23 Uhr Ortszeit stattfand.

Die Städte Täbris, Osku, Sahand, Urmia und andere in den Provinzen Ost- und Westaserbeidschan waren auch von diesem Erdbeben betroffen. Mehr als 3500 Privatwohnungen wurden in dem Erdbebengebiet beschädigt.

Die offiziellen Vertreter des Regimes in der Provinz Aserbeidschan meldeten, dass 43 Dörfer Schäden zwischen 10 und 100 Prozent erlitten haben.

Das Dorf Mohaven nahe der Stadt Khoy hat immense Schäden erlitten und die Bewohner brauchen dringend Hilfe.

Berichte aus dem Iran lassen darauf schließen, dass 104 Menschen infolge der Erdbeben am Sonntag verletzt wurden. Nach dem zweiten Erdbeben am Sonntag in Mohaven, bei dem eine Stärke von 5.9 gemessen wurde, war dieses Dorf leider vollständig zerstört.

Außerdem wurde die Stadt Kerman im südlichen Zentraliran am Montag, dem 24. Februar, um 4 Uhr von einem Erdbeben getroffen. Dieses Erdbeben wurde in einem Umkreis von 10 Kilometern registriert und die örtliche Bevölkerung ist in höchster Furcht und Besorgnis.

In einer staatlichen Nachrichtenagentur heißt es dazu: „Die Bewohner des Dorfes Koutan-abad wurden vergessen und warten immer noch auf die Ärzteteams des Roten Halbmond. Mehr als 80 Prozent der Häuser in diesem Dorf mit 130 Familien, die mit Lehmziegeln und hölzernen Dächern gebaut wurden, sind dem Erdboden gleichgemacht“.

Trotzdem hat das iranische Regime nichts unternommen und stattdessen versucht, Ausmaß und Dimension der Krise zu verschleiern.

Frau Rajavi zur Untätigkeit des Regimes in Bezug auf die Rettung Überlebender: „Das Mullah Regime verschleiert die Schäden durch das Erdbeben der Stärke 5.7 auf der Richterskala in Westaserbeidschan. Mehr als 100 Dörfer wurden beschädigt. Ich bitte um Hilfe für die Betroffenen, besonders in Khoy und Salamas bedarf es der Wachsamkeit der Landsleute in der Provinz in Bezug auf mögliche Nachbeben“.

Überschwemmungen in iranischen Städten

Saisonbedingte Regenfälle in der Provinz Luristan im Westen des Iran haben steigende

Überschwemmungen verursacht.

Schon im März des vergangenen Jahres wurde das Gebiet von Überschwemmungen heimgesucht. Berichte aus dem Iran, die zumeist von der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) zu bekommen waren und die ferner von staatlichen Nachrichtenagenturen verbreitet wurden, deuten darauf hin, dass mindestens tausend Häuser in der Stadt Poledokhtar in den allerletzten Tagen evakuiert worden sind

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Straßen, die zu 150 Dörfern rund um die Stadt Aligudarz, 70 Dörfer nahe Delfan, 60 Dörfer nahe Kuhdasht, 15 Dörfer nahe

Poledokhtar und 20 Dörfer nahe Chegeni führen, wurden durch die steigenden Fluten blockiert.

Im Januar haben beispiellose Überschwemmungen in den Provinzen Sistan Belutschistan, Hormusghan und Kerman schwere Schäden in Städten und Dörfern angerichtet, wobei es sich um die am meisten verarmten Regionen des Iran handelt. Wie es heißt, starben bei den Überschwemmungen mindestens vier Menschen und Tausende wurden vertrieben.

„Ich rufe alle beherzten Jugendlichen in Luristan, Ilam und anderen westlichen Provinzen auf, einen nationalen Einsatz in Gang zu setzen, um sich mit den Überschwemmungen zu befassen und den davon heimgesuchten Landsleuten zu helfen. Junge Leute müssen die Initiative ergreifen und unseren von den Überschwemmungen betroffenen Landsleuten zu Hilfe eilen.

Die vom Kleriker-Regime vereinnahmten Einrichtungen müssen der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.

Die verbrecherische Verschleierung durch die herrschenden Mullahs, das Ausstreuen irreführender Informationen und Untätigkeit haben das Maß der Schäden, und den Verlust an Menschen und Material vervielfacht“, äußerte Frau Maryam Rajavi dazu.

Wegen seiner inhumanen und unpatriotischen Art und der institutionalisierten Korruption ist das iranische Regime nicht willens oder fähig, in Bezug auf Naturkatastrophen vorzubeugen und die Kontrolle zu bewahren. Statt Maßnahmen zu ergreifen, versucht das Regime, die Situation herunterzuspielen.

Für das Regime ist es am allerwichtigsten, seine Herrschaft zu erhalten. Deshalb manipuliert es in Bezug auf diese Krisen und spielt sie herunter, um auf irgendeine Art und Weise eine weitere Runde der iranischen Proteste zu vermeiden und schickt militärische Kräfte und Sicherheitsleute in die von Schäden betroffenen Gebiete, um mögliche Proteste zu unterdrücken statt den Menschen zu helfen.

Die Ursachen der Verheerungen durch Naturkatastrophen liegen außerdem weitgehend in der Politik des Regimes, wie bei Umweltzerstörung oder Entwaldung durch den Bau unnötiger Dämme oder bei anderen Projekten zur Plünderung des nationalen Reichtums und zur Fortsetzung seiner Kriegstreiberei. Je mehr sich das häuft, kommt die Bevölkerung im Iran zu dem Schluss, dass die beste Lösung für diese Situation der Sturz des Regimes ist.