Monday, February 6, 2023
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Reise des Geheimdienstes der Mullahs zur Eindämmung des iranischen Widerstandes gescheitert

NWRI – Um gegen die steigenden Unterstützung des iranischen Widerstandes und der Bewohner von Ashraf in Frankreich, vor allem durch die Mehrheit des französischen Parlamentes, vorzugehen und die terroristische Natur der Mullahs zu verdecken, hat das iranische Ministerium für Geheimdienste (MOIS) vom 18-22. September eine Gruppe von Agenten nach Paris geschickt, die unter dem Deckmantel der „Vereinigung zur Verteidigung der Opfer des Terrorismus im Mittleren Osten“ den Widerstand dämonisieren und ihn zerschlagen sollen.

In zwei separaten Erklärungen vom 12 Januar und 18. Mai 2011 hatten die Mehrheiten des französischen Senats und der Nationalversammlung ihre Unterstützung für den iranischen Widerstand und die Bewohner von Ashraf erklärt. Die Mehrheit der französischen Nationalversammlung forderte dabei die Regierung auf, „den Widerstand gegen die religiöse Diktatur anzuerkennen und Verhandlungen mit dem Nationalen Widerstandsrat Iran aufzunehmen.“ 

Der Besuch des MOIS wurde von einem französischen Kollaborateur des MOIS vorbereitet, der im letzten Jahr in den Iran reiste. Die jetzt geschickten Agenten waren: Ruhollah Latifi Rostami, Zahra Sobhani, Mansooreh Karami, Nader Ganji, Mahmoud Navvab Motlagh und Massoumeh Eskandari. Um ihre Verbindungen zur Botschaft des iranischen Regimes zu verschleiern, kontaktierten sie einen der Agenten der Botschaft außerhalb der Botschaft.
 
Nachdem die französische Nationalversammlung, Bürgermeister und weitere politische Persönlichkeiten Treffen mit den MOIS Agenten absagten, scheiterte die Mission. Sie trafen sich am Ende mit drei oder vier Personen, welche ihre Behauptungen gegen die PMOI oder den iranischen Widerstand ablehnten.

Elemente des Geheimdienstes der Mullahs nahmen an einer Konferenz mit dem Namen „Opfer des Terrorismus“ teil und verbargen ihre wahren Identitäten. Die den Revolutionsgarden angehörende Fars Nachrichtenagentur zitierte Ruhollah Rostami, den so genannten Direktor der Vereinigung, der das Ziel der Konferenz beschrieb:“ Die Vereinigung ist eine Vertretung des Iran und des Mittleren Osten, die über terroristische Gruppe, insbesondere die PMOI(Monafequin) spricht und die den Teilnehmern anhand von Informationen zeigt, dass die PMOI eine gefährliche terroristische Gruppe ist.“

Die Nachrichtenagentur der Revolutionsgarden zitierte auch einen Agenten mit dem Namen Navvab Motlagh mit den Worten:“ Der konstante Austausch der Vereinigung mit Nichtregierungsorganisationen in aller Welt ist eine wichtige Verantwortung bei der Verbreitung von Informationen. Wir müssen gut arbeiten, um klar zu machen, welche Natur die PMOI in Europa hat, vor allem in ihrer finanziellen Korruption.“

Diese Frontvereinigung des iranischen Geheimdienstministeriums (MOIS) wurde 2007 unter dem Namen „Edalat (Gerechtigkeit)“ in einem Bereich des MOIS gegründet, welche die PMOI unterdrücken sollte. Das Ziel der Vereinigung war die Verhinderung der Delistung der PMOI von den Terrorlisten und die Eindämmung der politischen Aktivitäten der PMOI in Europa. Die Direktoren der Vereinigung waren allesamt Mitglieder des MOIS. Sie reisten in den letzten drei Jahren drei Mal nach Europa (Genf, Brüssel und Paris). Sie organisierten Ausstellungen gegen die PMOI in diesen Ländern und trafen sich mit Botschaftern und Vertretern einiger europäischer Länder. Um ihre Identitäten zu verschleiern, nannten sie die Vereinigung dann „Vereinigung zur Verteidigung der Opfer des Terrorismus im Mittleren Osten.“

Der iranische Widerstand warnt vor den terroristischen Zielen und Verschwörungen des klerikalen Regimes und die Entsendung von Geheimdienstagenten nach Frankreich. Er fordert die Behörden auf, den EU Ratsbeschluß vom April 1997 umzusetzen, in dem MOIS Agenten aus Europa auszuweisen sind und ihnen eine Einreiseerlaubnis zu verweigern ist.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
29. September 2011