Sunday, September 25, 2022
StartNachrichtenReport: Irans terroristisches Netzwerk in Afrika und was das impliziert

Report: Irans terroristisches Netzwerk in Afrika und was das impliziert


Am Sonntag haben die Behörden eine Reihe koordinierter Pläne für Terrorangriffe durch einen Iraner in Kenia aufgedeckt. Mohammed Saeid Golabi wird beschuldigt, im Zentrum der Pläne gegen Ziele auf kenianischem Boden zu stehen.
Die Enthüllung dieses Terrorkomplotts ist eine düstere Erinnerung daran, dass die unheilvollen Aktivitäten der Mullahs sich nicht auf die Grenzen des Iran beschränken. Als das iranische Regime 1979 die Macht übernommen hat, begann es mit dem sogenannten „Export der islamischen Revolution“ und brachte Chaos in andere Teile der Welt. In der Präambel der iranischen Verfassung heißt es:
„Ausgehend vom Inhalt der islamischen Revolution im Iran, die eine Bewegung für den Sieg der Unterdrückten über die Arroganten war, liefert die Verfassung die Basis für die Fortsetzung dieser Revolution im In- und Ausland, besonders mit der Ausdehnung der Beziehungen mit anderen islamischen und sonstigen Volksbewegungen, um den Weg zu bahnen für die Bildung einer einzigen Weltnation und um den Kampf für die Errettung der unterdrückten und verarmten Nationen in der ganzen Welt“.
Das iranische Regime hat dem „Export der Revolution“ in Länder mit einer muslimischen Bevölkerung Priorität eingeräumt. Afrikanische Länder mit internen Krisen und muslimischer Bevölkerung sind das vorrangige Ziel. Entweder direkt oder durch seine terroristischen Ableger der Hisbollah Gruppe hat das iranische Regime seinen Einfluss im ganzen Kontinent ausgedehnt, hauptsächlich südlich der Sahara. Die Revolutionsgarden (IRGC) und die Hisbollah haben in Afrika stark Fuß gefasst und ihre Aktivitäten wurden in den früher 2010er Jahren beschleunigt und erreichten einen neuen Höhepunkt nach 2018.
Der Oberste Führer Ali Khamenei hat sich am 2. Oktober 2019 mit den IRGC Befehlshabern getroffen und unterstrichen, dass das Regime seine Anwesenheit in Afrika vergrößern müsse. „Lasst nicht diese ausgedehnte Geographie des Widerstands außer Acht. Vernachlässigt nicht den Blick über die Grenzen. [Wir] sollten nicht [nur] mit unserer Region zufrieden sein“, erklärte er. Andere iranische Amtsträger haben ihre Absicht einer Ausdehnung ihres Einflusses in Afrika bestätigt.
„Der Iran muss 2021 Afrika zu einem fundamentalen Thema seiner Strategie machen. Lasst alle Institutionen einen Sprung nach vorne machen und dschihadistisches und revolutionäres Management betreiben. [Wir sollten] Vorteil aus diesem existierenden nutzbaren Potential Afrikas ziehen“, meinte Hossein Akbari, der frühere iranische Botschafter in Libyen laut der Nachrichtenagentur Fars.
Der Daily Telegraph schrieb am 24. Juni 2019: „Der Iran baut in Afrika ein Netz von Terrorzellen auf, um die USA anzugreifen zur Vergeltung für Washingtons Entscheidung, Sanktionen gegen Teheran zu verhängen, sagen westliche Sicherheitsexperten. Das Ziel der neuen Terrorzellen ist, Militärbasen der USA und anderer westlicher Länder auf dem Kontinent ins Visier zu nehmen und ebenso Botschaften und Amtsträger“.
Der Telegraph berief sich auf einen westlichen Amtsträger, der anonym bleiben wollte und äußerte: „Der Iran baut eine neue terroristische Infrastruktur in Afrika auf mit dem Ziel, westliche Einrichtungen anzugreifen. Das ist alles ein Teil von Teherans Versuchen, seine terroristischen Operationen auf die ganze Welt auszudehnen“.
Das iranische Regime hat lange versucht, sich als staatlicher Förderer schiitischer Gemeinschaften auf der ganzen Welt auszugeben. Wie konnte also das schiitische Regime in Teheran und die Hisbollah ihre unheilvollen Ziele in afrikanischen Ländern verfolgen, wo die Majorität der Muslime Sunniten sind?
Die Mullahs in Teheran haben sich als ganz geschickt in der Zusammenarbeit mit sunnitischen Radikalen erwiesen, wenn es um ihre gemeinsamen Interessen geht. Wir versuchen in diesem Artikel Licht in die „strategische Tiefe“ in Afrika zu bringen und in die Art, wie es das nutzt, um Einkommen zu generieren und Terrorismus auszubreiten.
Wer war Qassem Soleimani?

Wie die Hisbollah ihr Netzwerk in Afrika gefestigt hat
Eine profunde Studie, durchgeführt von Prof. Carl Anthony Wege vom Institut Strategie-, Politik-, Sicherheits- und Wirtschaftsberatung (ISPSW) enthüllt eine große Menge an Details über das Netzwerk des Iran und der Hisbollah in Afrika.
Das Netzwerk zur Generierung von Einkünften der Hisbollah liegt „primär auf zwei Gebieten; eines ist ein Bogen, der sich von Westafrika entlang der Westküste hinab bis zum Kongo erstreckt, während das andere einen Kreis bildet, der das Horn von Afrika umfasst“, schreibt Wege. Er fügt hinzu, dass das Netzwerk, das Teheran kontrolliert, „visualisiert werden kann als ein Kreis, der das Horn von Afrika umfasst, der versucht, die Bühne des Vorderen Orient zu beeinflussen. Die Infiltrationen mit dem Schmuggel iranischer Waffen reichen bis nach Nigeria, Kenia und in zentralafrikanische Räume“.
Die Studie weist darauf hin, dass „seit dem späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert libanesische Diaspora Gemeinschaften in Westafrika entstanden sind. Sie bestanden zuerst primär aus christlichen libanesischen Einwanderern, die historisch von der englischen Kolonialpolitik dazu ermutigt wurden, sich an Orten in Sierra Leone anzusiedeln“.
Nachdem der Bürgerkrieg in Sierra Leone 2002 endete, verbesserte die Hisbollah ihre Stellung in der schiitischen Gemeinschaft. Schließlich brachte sie viel von dem illegalen Diamantenhandel unter ihre Kontrolle, der vorher von ihrem Rivalen, der Afwaj al Muqawamah al Lubnaniyyah oder AMAL Bewegung, beherrscht wurde.
„In anderen Teilen von Westafrika wie dem Kongo, wurden andere schiitische Händler mit illegalen Diamanten von Hisbollah Leuten unterworfen durch Mittelsmänner, was den Strom der Einkünfte zur Finanzierung der Organisation verbreiterte“, liest man in der ISPSW Studie. „Die Hisbollah verwob erfolgreich den illegalen Diamantenhandel mit legitimen Geschäftsbetrieben; das verhalf ihnen auch dazu, Gelder zu verschleiern, mit denen Aktivitäten der Hisbollah im Libanon unterstützt wurden“.
Die Hisbollah nutzte den sich ergebenden Geldfluss aus dem Kongo in verschiedenen korporativen Netzwerken. Neben dem Schmuggel beteiligte sich die Hisbollah an organisiertem Verbrechen, um finanzielle Unterstützung zu erzeugen. Laut dem Bericht Prof. Weges „sind die zwei Hauptelemente dieser Art von Kriminalität Schutzgelderpressung bei libanesischen Händlern in der afrikanischen Diaspora und ihre Kooperation mit Organisationen für den Drogenhandel. Ein weniger bedeutsamer Faktor ist die Beteiligung der Hisbollah an verschiedenen Betrugsvorgängen“.
Das Netzwerk des Iran für Waffenschmuggel erstreckt sich über Westafrika. Teheran hat in den letzten Jahren starke Verbindungen zu lokalen Regierungen und aufständischen Gruppen in Ländern wie Ghana und Nigeria geknüpft.
Die nicht-islamischen südlichen Regionen sind die Basis für Nigerias Reichtum aus der Ölförderung, während der islamische Norden wirtschaftlich weniger entwickelt ist. Eben diese Situation hat das iranische Regime ausgenützt und Einfluss auf Nigerias muslimische Gemeinschaft genommen. Neben der Unterstützung von terroristischen Gruppen war das Regime imstande, die örtlichen Militärmachthaber zu beeinflussen, weil verschiedene muslimische Sekten aus dem Nordteil des Landes schließlich die Oberherrschaft über die nigerianische Armee gewannen.
Die wichtigste Stütze des iranischen Regimes in Nigeria ist Ibrahim Zakzaky und seine islamische Bewegung in Nigeria. Das IRGC hat Gelder des iranischen Volkes verschwendet, um Baracken und Trainingszentren für Milizen Zakzakys in zwei nördlichen nigerianischen Regionen, Kano und Sokoto, zu bauen.
Scheich Zakzaki hat versucht, einen Zweig des iranischen Regimes in Nigeria aufzubauen, der weitgehend wie die Hisbollah im Libanon funktioniert und ihm erlaubt, seine fundamentalistischen Ziele zu verfolgen. Korruption, Geldwäsche, Waffenschmuggel und Drogenhandel haben die strategischen Linien der Mullahs in Nigeria ausgeweitet.
Prof. Wege stellt fest: „Zusätzlich zum potentiellen Ausnützen von lokalen islamistischen Radikalen wurde mit iranischem Geld versucht, ein Netzwerk des Waffenschmuggels in Nigeria und in ganz Afrika aufzubauen. Damit war es nicht immer erfolgreich. Die Bemühungen des Iran, Nigeria zu benutzen, um verdeckte Waffenverteilung zu betreiben, schlugen im Oktober 2010 gegen ihn zurück, als nigerianische Staatssicherheitsdienste wahrscheinlich auf Hinweise westlicher Agenturen hin im Hafen von Lagos Agapa abfingen“.
Nach diesem Vorfall nahmen der Senegal und Gambia, die beide zuvor gute Beziehungen mit Teheran hatten, an der nigerianischen Entdeckung Anstoß und brachen im Jahr 2011 ihre diplomatischen Beziehungen zum Iran ab.
Vor 2011 hatte der Iran eine sehr aktive wirtschaftliche Beziehung zum Senegal. Unter der Präsidentschaft von Mahmoud Ahmadinedschad übergab das iranische Regime dem Senegal eine Produktionslinie für Samand Autos, um seinen Einfluss in dem Land auszudehnen. Aber trotz der Investition von 100 Millionen $ hat die Linie nicht die Arbeit aufgenommen, weil das Land nicht imstande war, sie mit Strom zu versorgen.
„Iran Khodro hat etwa 100 Millionen $ im Senegal investiert, womit aber für das Unternehmen keine Produktion und somit kein Profit zustande kam, immerhin Iran Khodro. Es übernimmt die Kosten und diese Kosten wurden auf die Produktionskosten der Autos umgelegt, so dass die Preise der Autos stiegen“, äußerte Mair Khojasteh, früheres MP von Hamedan am 1. Oktober 2019 gegenüber der Nachrichtenagentur Fars.
IRGC Quds Armee, das heimliche militärische Empire des iranischen Regimes

Der Iran am Horn von Afrika
Das iranische Regime hat versucht, seinen Einfluss am Horn von Afrika auszudehnen. Teheran ist besonders interessiert an Beziehungen zu ostafrikanischen Ländern, vor allem solchen, die am Roten Meer liegen. Ein weit gespanntes Netzwerk in Ostafrika zu haben, ist ein Teil der Strategie des Iran, um seine Position im ganzen Vorderen Orient zu stärken.
Teheran nutzte seinen Einfluss in ostafrikanischen Ländern wie dem Sudan und Kenia, um subversive und terroristische Aktivitäten zu steuern. Seine Ziele sind Nordafrika im Allgemeinen und Ägypten im Besonderen, sowie prowestliche arabische Staaten und Israel.
Die Beherrschung des Roten Meers ist dem iranischen Regime sehr wichtig, da es so seine Huthi Rebellen im Jemen unterstützen kann. Um das Rote Meer zu beherrschen, hat Teheran lange in die Krise in Somalia investiert.
„Das Zentrum der Bemühungen des Iran in dieser Beziehung ist der Sudan und, etwas weniger, Somalia. Irans Bemühungen begannen vor einer Generation mit dem islamistischen Putsch von Hassan Turabis Nationaler Islamischer Front im Sudan. Der Iran handelte mit Geld für den Einfluss in Khartoum und der Sudan wurde zum zentralen Punkt für ein Bündnis iranischer Nachrichtendienste mit Netzwerken sunnitischen Islamisten“, fügt Prof. Weges Report in Bezug auf die iranisch-sudanesisch-somalische Beziehung hinzu.
Wege: „2008 wurde die Rolle des Sudan in den Netzwerken für Waffenschmuggel des Iran erweitert durch ein wechselseitiges Verteidigungsabkommen, das von den Verteidigungsministerien beider Länder unterzeichnet wurde. Das erweiterte die Rolle des Sudan als ein regionales Zentrum für größere Operationen des Waffenhandels. Zu diesen Bemühungen gehörte es, dass Hisbollah Mitglieder, die auf Geheiß des Iran und oft unter Mitarbeit des Adadba Stamms im Sudan handelten, Waffen nach Norden durch Ägypten und in den Sinai transportierten, wo Schmuggler der Beduinen sie weiter in den Gaza brachten“.
Laut Prof. Wege bevorzugt das iranische Regime „Instabilität am Horn von Afrika, selbst mit der Federführung sunnitischer Islamisten wie al Shabab, um in der Region Einfluss zu gewinnen und zu behaupten“.
Kenia
Trotz seiner höher entwickelten Sicherheitsdienste bietet Kenia dem Regime in Teheran reiche terroristische Möglichkeiten. Neben dem vor kurzem vereitelten terroristischen Komplott in Teheran hat das iranische Regime eine lange Geschichte der Verbreitung von Chaos in diesem Land.
Seit die US Botschaft in Kenia als Gegenpart gegen das iranische Regime dadurch dient, dass sie wesentliche Ressourcen aufwendet, um Stabilität nach Somalia zu bringen, hat das Regime mehrere Male versucht, die US Botschaft ins Visier zu nehmen.
Als im Januar 2020 zwei Sicherheitsleute der USA und zwei amerikanische Vertragsunternehmer von der somalischen militanten Gruppe Al Shabab getötet wurden, zeigten die Finger nach Teheran. Dieser Angriff wurde als Vergeltung des iranischen Regimes angesehen, nachdem die USA den Befehlshaber der IRGC Quds Armee Qassem Soleimani am 4. Januar getötet hatten.
Irans Absicht, Möglichkeiten zu nutzen, die sich in Kenia boten, wurde 2012 demonstriert. Die kenianische Polizei verhaftete Sayed Mansour Mousavi und Ahmad Abolfathi Mohammed, beide iranische Staatsangehörige, für den Schmuggel von mehr als hundert Gramm Hexogen (RDX) in ein Warenlager in Mombasa in Kenia“, schreibt Prof. Wege über die Geschichte von Teherans Aktivitäten in Kenia.
Am 15. April 2021 berichteten die Grey Dynamics: „2015 verhafteten kenianische Behörden zwei Terrorverdächtige mit mutmaßlichen Verbindungen zu Irans Quds Armee. Von Gen. Qassem Soleimani wurde ein Zweig in Afrika aufgebaut. Einer der Verdächtigen gab zu, dass sie konspiriert hätten, um westliche Ziele anzugreifen. Zuvor, im Jahr 2012, waren zwei Iraner verhaftet und angeklagt für die Planung eines Terrorangriffs, was zur Entdeckung von 15 kg RDX Sprengstoff führte“.
Grey Dynamics enthüllte: „Nach der Unterzeichnung des Atomabkommens 2015 wurde auf Befehl von Soleimani ein Netzwerk von Terrorzellen errichtet von der darauf spezialisierten Sektion (Einheit 400) der Quds Armee unter der Leitung von Hamed Abdollahi. Die Zellen selber wurden mutmaßlich von Ali Parhun geleitet, einem anderen prominenten Mitglied der Quds Armee. Sie flogen auf, nachdem Verhaftungen im vergangenen April zur Aufdeckung führten“.
Laut den Grey Dynamics und einigen Geheimdienstberichten „gibt es etwa 300 trainierte Militante im Netzwerk in ganz Afrika. Das primäre Ziel ist, westliche Stützpunkte und Interessen in der Region ins Visier zu nehmen. Wie es heißt, sind diese Zellen verstreut über den Sudan, Tschad, Ghana, Niger, Gambia und der Zentralafrikanischen Republik. Die Hisbollah hat auch jahrelang Nigerianer trainiert. Der Bericht des Middle East Institutes von 2018 stellte fest, dass der Iran die Hisbollah instruiert hatte, nigerianische Trainingsaktivitäten zu erweitern, weil er bestrebt ist, die Operationsbasen für das Starten von Angriffen entsprechend auszustatten“.
Die Einheit 400 der IRGC Quds Armee
Das IRGC hat Terrorismus in die ganze Welt exportiert mit Hilfe seiner Elitetruppe Quds Armee. In den letzten beiden Jahrzehnten war das IRGC bestrebt, die politische Struktur der afrikanischen Länder zugunsten des Regimes zu verschieben, wobei es die tiefen Risse benutzte, die von politischen Krisen und wirtschaftlichen Problemen in afrikanischen Ländern verursacht worden sind, und unter Verwendung der Kapazitäten von Oppositionskräften und Aufständischen. Die Einheit 400 der Quds Armee, die beauftragt ist mit der Umsetzung dieser Politik in Afrika hat oft zielgerichtet operiert und in all die Potentiale investiert, die sich aus ethnischen, religiösen und wirtschaftlichen Problemlagen in östlichen und westlichen afrikanischen Nationen ergeben haben.
Ein Artikel des Euro-Gulf Information Centre (EGIC) besagt: „Diese neu eingerichtete Einheit war besonders geschaffen worden, um die Interessen der Feinde des Iran in der ganzen Welt anzugreifen mit dem Ziel, das Regime zu schützen und seinen Interessen dienen. Die Führung der Agenten des IGRC-QF (Quds Armee) und der Einheit 400 ist direkt verantwortlich gegenüber den iranischen Obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei“.
„Seit 2011 sind die Agenten der IRGC-QF durch die Einheit 40 aktiver bei der direkten Ausführung von Angriffen als dass sie sich auf die Anordnung beschränken und auf die Lieferung von Mitteln, um den Angriff auszuführen“, fügt EGIC hinzu. „Es scheint, dass seither die Hisbollah und das IRGC ihre Verantwortlichkeiten geteilt haben: Die Hisbollah Agenten konzentrieren sich auf Touristen, während die IRGC-QF sich um das diplomatische Personal, die Botschaften und andere hochrangige Ziele kümmern“.
Das EGIC: „In einigen Fällen benutzen sie unauffällige Einheimische, die unter dem Radar von Geheimdiensten operieren, Leute mit doppelter Staatsangehörigkeit mit europäischen, kanadischen oder US amerikanischen Pässen, unter diplomatischem Deckmantel und manchmal Kriminelle für die Vorbereitung und Ausführung der Angriffe“.
Die Einheit 400 ist eine Eliteeinheit, die ein Maximum an Geheimhaltung für ihre sensitiven Aufgaben aufrecht erhält. Der IRGC Generalmajor Hamed Abdollahi ist der Chef dieser Einheit. Abdollahi hat verschiedene Spitzenpositionen im Militär innegehabt, darunter:
– Befehlshaber des Geheimdienstzweigs der Quds Armee
– Befehlshaber des IRGC in Zahedan und Zabol im Südosten des Iran
– Vertreter von Qassem Soleimani in der 41. Division des IRGC
Majid Alawi ist ein anderer hoher Befehlshaber in der Einheit 400. Er schloss sich ihr im Jahr 2011 an und benutzte sein Wissen, um so zu den operationalen Aktivitäten und Angriffsplänen seinen Beitrag zu leisten, hauptsächlich in entfernteren Ländern.
Die Einheit 400 verfügt über ein Netzwerk von Vermittlern und Ablegern, darunter auch Syndikate des organisierten Verbrechens. All diese Leute sammeln Informationen, treffen einleitende logistische Vorbereitungen und führen, wenn nötig, auch Operationen aus. Die Leute werden manchmal im Iran trainiert und manchmal in den Trainingslagern der Quds Armee in der ganzen Welt.
Außerdem hat die Einheit 400 Frontfirmen, die sowohl Deckmantel als auch Geld für das Aktivwerden dieser terroristischen Organisation liefern. Zwei Firmen: Arash Zubin und Aria Navid, werden benutzt, um Waffen für die Einheit 400 zu transportieren. Daneben benutzt das IRGC sein ausgedehntes Netzwerk von Frontfirmen, religiösen oder karitativen Organisationen in der ganzen Welt um Mittelsleute zu rekrutieren.
Im Dezember 2020 hat das Amt für Vermögenskontrolle im US Finanzministerium (OFAC) die Al Mustafa International University sanktioniert, die als Frontorganisation für die Vermittlung der Rekrutierungsbemühungen der Quds Armee der Revolutionsgarden tätig ist.
Die Erklärung des Finanzamts: „Die Al-Mustafa International University, die Zweige in der ganzen Welt hat, wird von der IRGC-QF als Rekrutierungsplattform benutzt, für die Sammlung von nachrichtendienstlichen Informationen und für Operationen, darunter die Rekrutierung von auswärtigen Milizen der IRGC-QF auf Geheiß des Regimes von Bashar Al-Assad in Syrien“.
„Die IRGC-QF benutzt die Al-Mustafa University um Studentenaustausche mit auswärtigen Universitäten zu entwickeln zum Zweck der Indoktrinierung und Rekrutierung auswärtiger Quellen. Al-Mustafa hat ahnungslose Touristen aus westlichen Ländern dafür angeworben, dass sie in den Iran kommen, von denen IRGC-QF nachrichtendienstliche Informationen zu sammeln versucht hat. Die Erklärung fügt hinzu, dass von der Al-Mustafa International University Rekrutierte nach Syrien geschickt worden sind, um unter der Befehlsgewalt der von der IRGC-QA geführten Milizen zu kämpfen“.

Alireza Jafarzadeh
@A_Jafarzadeh
Again the Iranian regime is designated “the world’s worst state sponsor of terrorism” for being, “directly involved in plotting terrorism through its IRGC & Ministry of Intelligence and Security including plots in recent years in North & South America, Europe, ME, Asia & Africa.”
Quote Tweet
Secretary Pompeo
@SecPompeo
·
The 2019 Country Reports on Terrorism provide a detailed review of U.S. and partner efforts to defeat and degrade terrorist organizations. We remain deeply committed to the global fight against terrorism. Read the full report: go.usa.gov/xw

Schlussfolgerung
Der Export von Terrorismus und Chaos in die ganze Welt folgte auf den Aufstieg des iranischen Regimes zur Macht 1979. Das iranische Regime hat den tödlichen Krieg mit dem Irak um acht Jahre verlängert und als er endete, hat das Regime sein regionales Abenteurertum nicht gestoppt.
Immer mal wieder werden Teherans Terroristen in verschiedenen Teilen der Welt verhaftet. Die neueste Verhaftung iranischer Spione in Afrika, Europa und den USA und der Prozess gegen Teherans Diplomat-Terrorist Assadollah-Assadi 2020 zeigen, dass die Mullahs jede Gelegenheit benutzen, ihren unheilvollen Aktivitäten nachzugehen. Die oben angeführten Informationen über das Netzwerk der Terroristen in Afrika bilden nur die Spitze des Eisbergs.


Das Regime benutzt Terrorismus als Hebel, um die internationale Gemeinschaft zu zwingen, seine Forderungen anzunehmen. Die Westmächte sollten das nicht zulassen. Wenn sie Teheran erlauben, seine unheilvollen Aktivitäten in der Region fortzusetzen und sein Netzwerk des Terrorismus und der Spionage aufrecht zu erhalten, dann ist am Ende niemand mehr sicher.
Das Herz des Terrorismus und des islamischen Fundamentalismus schlägt in Teheran. Um die globale Sicherheit zu stärken, sollten die Führer der Welt den Druck auf das iranische Regime erhöhen, seine Agenten aus ihren Ländern ausweisen, ihre Botschaften und sogenannten kulturellen Zentren schließen und alle Finanztransaktionen mit dem iranischen Regime abbrechen.