Tuesday, February 7, 2023
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Rouhanis Lügenkampagne zum Abschuß des ukrainischen Passagierflugzeugs

Rouhani führte zum Abschuß des ukrainischen Passagierflugzeugs durch das IRGC im Iran eine Lügenkampagne an

Der ukrainische Fernsehsender TSN enthüllte schockierendes Beweismaterial zu dem Abschuß eines ukrainischen Flugzeuges durch das iranische Regime, bei dem alle 176 Passagiere getötet wurden.

Es handelt sich um eine Tonbandaufnahme des Gesprächs zwischen dem Kopiloten von Flug 3768 der „Aseman Airlines“ und dem Tower während seiner Landung auf dem Teheraner Flughafen – gleichzeitig mit dem Beginn des Fluges 752 der „Ukrainischen Internationalen Luftlinie“ sowie deren folgendem Abschuß durch zwei Raketen.

Dieser schockierende Beweis bestätigt erneut, daß die höchsten Funktionäre des iranischen Regimes, besonders sein Präsident Hassan Rouhani, über den Vorfall im Bilde waren.

Die Tower des Iran unterstehen der Organisation für zivile Luftfahrt (CAO) – einer Agentur des Ministeriums für Straßenbau und städtische Entwicklung – und zusätzlich Rouhani. Obwohl er von dem schrecklichen Verbrechen unverzüglich benachrichtigt wurde, wartete er 72 Stunden, bis er es bekannt gab; dabei behauptete er, er habe bis zu dem Morgen des Samstags, des 11. Januar, von dem Vorfall nichts gewußt.

Die Tonbandaufnahme dokumentiert, wie der Sender des Towers sich auf englisch an den Piloten des ukrainischen Flugzeugs wendet, ihm Anweisungen erteilt und darnach auf persisch mit dem Piloten von Flug 3768 der iranischen „Aseman Airlines“ spricht. Der iranische Kopilot fragt, ob das Fluggelände „aktiv“, d. h. ob die Zone des Fluges sicher sei. Die Antwort des Senders im Tower ist entstellt und unhörbar. Dann hört man den iranischen Piloten sagen, er sehe „einige Lichter; sie sehen aus wie Raketen. Passiert da etwas?“ Vorher hatte Rouhanis Sprecher Ali Rabiee in einer schamlosen Lüge behauptet, die Regierung sei erst am Nachmittag des 10. Januars 2020 über den Absturz informiert worden.

Außerdem behauptete Mohammad Eslami, der Minister des Regimes für Straßen und Transporte, die Ursache des Absturzes des Flugzeugs sei ein „technischer Defekt“ gewesen. „Gerüchte von einem Terror-Angriff, einer Explosion oder einem Schuß auf das Flugzeug als Ursache des Unfalls und der Zerstörung des ukrainischen Flugzeugs sind falsch; die Ursache war ein ‚technischer Defekt‘“ – so sagte Eslami am 8. Januar nach Zitat durch ISNA. Am Donnerstag morgen behauptete Qassem Biniaz, der Sprecher des Ministeriums des Regimes für Straßen und Transporte: „Die Ursache des Absturzes des Flugzeugs bestand darin, daß in einer seiner Maschinen ein Feuer ausbrach.“

Am 11. Januar sagte Brigadegeneral Amir Ali Hajizadeh vom IRGC, der Kommandeur der Luftwaffe, er habe am Morgen von Mittwoch, dem 8. Januar – unmittelbar nach dem Absturz des Flugzeugs – „Funktionäre“ darüber informiert, daß es von befreundetem Feuer abgeschossen worden sei. Das bedeutet, daß der Höchste Führer des Regimes, Ali Khamenei und Rouhani über den Vorfall informiert wurden.

Diese Tatsachen beweisen erneut, daß die höchsten Funktionäre des Regimes wie Khamenei und Rouhani bemüht waren, die internationale Gemeinschaft in die Irre zu führen und mit einer inszenierten Kampagne von Lügen und Erfindungen die Auskunft über ihr Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verweigern.

Auf das Verbrechen des Regimes – den Abschuß eines Passagierflugzeuges – folgten im ganzen Lande Demonstrationen, bei denen die iranischen Studenten an der Spitze waren. In ihren Sprechchören nahmen die Demonstranten das Regime im Ganzen aufs Korn; im besonderen bezeichneten sie Rouhani und Khamenei als Lügner und als die für dies Verbrechen Hauptverantwortlichen. Wieder einmal forderten sie den Sturz des Regimes.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI, bezeichnete den Vorfall als ein weiteres „großes Verbrechen des religiösen Regimes; das iranische Volk wird es weder vergeben noch vergessen. Hauptverantwortlich sind Khamenei, Rouhani und die Kommandeure des IRGC; sie müssen wegen dieses entsetzlichen Verbrechens verfolgt und bestraft werden.“