Thursday, February 9, 2023
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Saudi Arabien: IRGC und Hisbollah sollten Syrien verlassen

Damit in Syrien irgendeine politische Einigung gefunden werden kann, müssen die Revolutionsgarden des iranischen Regimes und die Hisbollah ihre Anwesenheit in dem Land beenden,

erklärte der saudi-arabische Außenminister vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen.  

Prinz Saud Al-Faisal meinte, die Situation in Syrien ist in diesem Jahrhundert das größte humanitäre Desaster an Unzivilisiertheit und dem Begehen von Verbrechen durch die Verbreitung extremistischer und terroristischer Gruppen, denen auf dem Gebiet von Syrien ein sicherer Hafen gewährt worden ist.

Nach seinen Worten war und ist Saudi-Arabien ein Unterstützer der gemäßigten syrischen Opposition und kann die derzeitige kriegerische Auseinandersetzung nicht über die Umstände hinwegtäuschen, die zum Hervortreten des Phänomens des Terrorismus geführt haben.

Alle Indizien deuteten darauf hin, dass das syrische Regime an vorderster Front den Terrorismus in Syrien begünstige, stellte er fest.

‚Wir schlagen vor, dass für jede Einigung in Syrien Bashar al-Assad, der keine Legitimation hat, nicht mehr erlaubt werden sollte, irgendeine Rolle zu spielen. Wir sehen das so, dass die Genf I Konferenz eine Lösung bietet, die zu einer  friedlichen Machtausübung führt und die staatlichen Institutionen bewahrt, die Syriens Unabhängigkeit, territoriale Integrität und Einheit garantieren. Es liegt auf der Hand, dass eine solche Lösung niemals mit der Anwesenheit fremden Militärs wie die iranischen Revolutionsgarden und die Hisbollah auf dem syrischen Territorium zustande kommen kann, die dort ein Ungleichgewicht der Macht hervorbringen‘, erläuterte er.

Der Außenminister des Königreichs Saudi-Arabien erwähnte auch gegenüber der Vollversammlung, dass der Jemen Zeuge einer sich immer schneller verschlimmernden Situation sei, die es notwendig mache, dass wir ihm zur Seite stehen, um sich den beispiellosen Herausforderungen zu stellen, die dann, wenn sie jetzt nicht gemeistert werden, ihn in nur noch mehr Gewalt und Kämpfe versinken lassen und das jemenitische Volk als erstes Opfer fordern werden.