Monday, January 30, 2023
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Spionageaktivitäten des Irans in Deutschland

Germany bans all arms exports to Iran BERLIN, 16. Oktober (UPI) – Iranische Agenten spionieren Oppositionelle des islamischen Regimes in Deutschland aus, heißt es in einem Bericht in den deutschen Medien.

“Wir wissen, dass der iranische Geheimdienst seine Mitarbeiter in den Demonstrationen mitlaufen läßt”, zitiert eine Sendung im öffentlichen Fernsehen der ARD einen stellvertretenden Vorsitzenden des deutschen Verfassungsschutzes in Hamburg ( Manfred Murck).
„Wir haben Beweise, dass Menschen gefilmt wurden, dass die Mitarbeiter Personen identifizieren wollten“, heisst es. Im Fernsehbericht heißt es auch, dass das deutsche Außenministerium von Teheran aufgefordert wurde, Anti-Islamische Demonstrationen in Europa zu untersagen. Ali Reza Scheich Attar, der iranische Botschafter in Deutschland, widersprach diesen Behauptungen.

„Es gibt keine Briefe oder schriftliche Nachrichten von uns in dieser Angelegenheit. Es werden eine Menge Lügen in den Medien über die Proteste verbreitet“, sagte er in der ARD.

Doch iranische Oppositionelle in Europa behaupten, dass sie während der Demonstrationen fotografiert, gefilmt und sogar von iranischen Agenten belästigt wurden.

Javad Dabiran, ein Sprecher des Nationalen Widerstandsrates Iran, welcher die Proteste in Deutschland anführt, sagte am Freitag in einem Telefoninterview gegenüber United Press International, dass Exiliraner, die an Anti-Regierungsdemonstrationen teil nahmen, Drohanrufe bekommen haben und dass Personen verhaftet wurden, die ihre Verwandten im Iran besucht haben. Die Verwandten im Iran wurden ebenfalls von iranischen Behörden belästigt.

“Sie versuchen die Menschen einzuschüchtern”, sagte Dabiran gegenüber UPI.

Dabiran half bei der Organisation von Anti-Regime Protesten in Berlin mit. Sie wurden von iranischen Spionen besichtigt, sagt er.

Ein bärtiger iranischer Mann fuhr in einem schwarzen Mercedes Benz mit einem Diplomatenkennzeichen vorbei und filmte die Demonstranten, sagt Dabiran. Als die Polizei ihn fragte, warum er filmen würde, sagte er, dass es für “private Zwecke” sei”, erzählt Dabiran gegenüber UPI.

Der Iran sah große Proteste nach der Bekanntgabe der Wiederwahl von Mahmoud Ahmadinejad, es wurden massive Stimmen von Wahlbetrug laut. Teheran schlug die Proteste gewaltsam nieder, Tausende wurden verhaftet. Der Westen kritisierte den Iran für seine Gewaltanwendung scharf.