Thursday, December 8, 2022
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Staatliche Medien geben Profit des Regimes durch COVID-19 Vakzine zu

Über 257.600 Menschen haben wegen dem Coronavirus im Iran ihr Leben verloren, weil eine inhumane Covid – 19 Politik des klerikalen Regimes im Land existiert. Laut der staatlichen Medien setzt das Regime diese inhumane Politik fort, indem es keine eigenen Impfstoffe herstellt, sondern lieber mit vorhandenen Vakzinen das Volk ausplündert.
Das Regime gab kürzlich einen Plan bekannt, der privaten Unternehmen erlaubt, Vakzine zu importieren und sie an die Menschen zu verkaufen. Die sogenannten privaten Unternehmen sind Frontunternehmen der Revolutionsgarden (IRGC) oder gehören zu dem Netzwerk an Unternehmen des obersten Führers Ali Khamenei. Unter dem Mulahregime ist der Iran das einzige Land, wo die Menschen langsam geimpft werden und für eine schnellere Impfung bezahlen müssen.
„Eine vorgezogene gekaufte Impfung bedeutet Korruption, weiteres Misstrauen, Diskriminierung, Schwarzmarkt und weitere unerwartete Dinge“, schreibt am Montag die staatliche Zeitung Javan. „Während die Todeszahlen jeden Tag steigen und sich die Covid – 19 Tinte im ganzen Land verbreitet, spricht der Sprecher der Nationalen Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus (NCCTF) offen von Bestechung, um die Prioritäten zu verändern“, schrieb die Zeitung Javan und unterstrich, dass „eine vorgezogene Impfung nur den Reichen dient und dem Grundsatz der Gerechtigkeit im Gesundheitswesen widerspricht. Zudem ist es großes Hindernis, um die Krankheit zu kontrollieren.“
„Das NCCTF hat mit seiner kürzlich getroffenen Entscheidung eine kritische Situation erzeugt und damit die täglichen Todeszahlen von unter 100 auf über 400 erhöht. Dies ist für die Verbreitung der Krankheit förderlicher, als sie zu bekämpfen. Und nun plant man, die Impfung von Leuten zu priorisieren, die reich sind und dies inmitten der bittersten Pandemie des Jahrhunderts. Das alles zeigt eine Klassengesellschaft und Ungleichheit“, heißt es weiter in dem Artikel von Javan.
Der Artikel im Javan gibt auch zu, dass das Regime „in den kritischsten Situationen eher an Profite als an die Angst und die Sorgen der Menschen denkt“.

Mehr als 200.000 Tote im Iran durch COVID-19

 

Wie das Regime von der Impfung profitiert

Im Dezember gab die staatliche Zeitung Jahan-e Sanat zu, wie die IRGC und Khamenei von den Impfungen profitieren. „Die Behörde für Lebensmittel und Medikamente steht unter gewaltigem Druck, heimische Vakzine und Anti – Coronavirus Medizin zuzulassen. Wenn es eine Zulassung vom Gesundheitsministerium gibt, dann bedeutet das riesige Gewinne für den Hersteller der Medikamente“, schreibt Jahan-e Sanat.
Khamenei und die IRGC haben diesen Plan über ihre „privaten Unternehmen“ umsetzen lassen. Eines dieser Unternehmen ist die Barkat Pharmazeutik Holding. Barkat besitz zudem 60,6 Prozent an der Alborz Investment Gruppe, der zweitgrößten Pharmazeutischen Holding im Land. Zu den Unternehmen in diesem Konglomerat gehören:
– Alborz Pharmazeutik
– Sobhan Pharmazeutik (Stellt Pillen her)
– Iran Pharmazeutik
– Tolid Pharmazeutik
– Sobhan Onkologie – Stellt Paclitaxel mit Lizenz des Schweizer Pharmaunternehmens Stragen her.
– KBC (Importeur)
– Alborz Distributor
– Alborz Ascend Investment
– Alborz Balak
– Farabi Pharmazeutischer Hersteller (17 Prozent)
– Razak Pharmazeutischer Hersteller (12 Prozent)
– Ati Farmed (51 Prozent)
– BioSun (20 Prozent)
– Alborz-Zagros
Khamenei verbot am 8. Januar den Import von zertifizierten Covid – 19 Vakzinen. Er hatte zwei Pläne: Erstens wollte er die Zahl der Opfer in die Höhe treiben, um eine Barriere gegen Volksaufstände zu bilden. Zweitens wollte er Profit aus dem sogenannten „inländischen“ Vakzin machen. Die Proteste der Menschen gehen trotz Covid – 19 im Land weiter und dies zeigt, dass seine Politik der Kontrolle der Gesellschaft gescheitert ist. Mit der steigenden Covid-19 Krise warnen die staatlichen Medien nun vor weiteren Reaktionen des Volkes.
„14 Monate sind seit dem Ausbruch des Coronavirus vergangenen und die Menschen müssen immer noch Kontakte reduzieren und sich in Isolation begeben. All das erhöht den wirtschaftlichen Druck, Arbeitslosigkeit und Inflation, die immer mehr Menschen an den Rand des Kollapses bringt“, schrieb die staatliche Zeitung Ebtekar.
Natürlich kollabieren die Menschen nicht; sie agieren nur, damit das Regime kollabiert. „Die Vertreter haben unterschiedliche Meinungen zum „Impfen“ und daher trauen ihnen die Menschen nicht“, schrieb die staatliche Zeitung Arman und nennt dabei den Hass der Menschen auf das Regime „Misstrauen“.
„Die schnelle Verbreitung von Berichten über die Impfungen in anderen Ländern ist für die Iraner so, als würde man Benzin in das Feuer gießen“, heißt es weiter in dem Artikel von Arman und unterstreicht, dass „das Misstrauen des Volkes gefährlicher und tödlicher als Covid-19“ für das Regime ist.