Saturday, October 1, 2022
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Täuschungsstrategien des iranischen Regimes gegenüber dem Westen

NWRI – Anfang der Woche veröffentlichte The Atlantic einen Artikel des iranischen Außenministers Javad Zarif. Wie immer in den Kommentaren und Aussagen des iranischen Regimes, ist er voller Lügen und Täuschungen. Die Wahrheit und Realität wird verdreht. Dennoch wurde eines aus diesem Artikel ersichtlich: Das Ziel des Iran ist es, zu einer Regionalmacht zu werden und man versucht, den Westen genau das Gegenteil zu vermitteln.

Im Hinblick auf die Genauigkeit der Raketen des Landes sagt Zarif zum Beispiel, dass der Iran „Opfer im zivilen und nicht kämpfende Bereich zu vermeiden versucht“, doch die Wahrheit ist, dass mit dem Raketenprogramm Drohungen vermittelt und eine noch stärkere Zerstörung im Mittleren Osten erreicht werden sollen.

Er spricht von „Einmischungen“ des Westens in die Angelegenheiten des Iran und welche Schaden sie in der Region anrichten. Es vergißt dabei jedoch, dass vor allem der Iran sich in die Angelegenheiten der Länder im gesamten Mittleren Osten einmischt. Er produziert zahlreiche Konflikte, die eigentlich nichts mit dem Iran zu tun haben. Syrien ist ein solches Beispiel. Der Iran startete seine Einmischung im Bürgerkrieg von Syrien bereits vor Jahren und hat viel riskiert, um seinen Präsidenten Bashar al-Assad am Leben zu halten. Hätte sich der Iran nicht in diesen Krieg eingemischt, wäre es seit langer Zeit beendet. Der Iran hat durch seine finanzielle und militärische Unterstützung den Krieg wesentlich länger am Leben gehalten, als es nötig gewesen wäre.

Zarif porträtiert den Iran als Demokratie. Die ist einfach nur lachhaft, weil des schlicht und ergreifend keine Demokratie im Land gibt. Die letzten Wahlen waren eine komplette Schande und die Iraner gingen auf die Straßen, um den Wahlprozeß als undemokratisch zu bezeichnen. Die iranischen Machthaber unterdrücken das Volk in allen Bereichen. Die Menschen werden wegen ihrer Religion, ihrer politischen Einstellungen, ihrer sexuellen Orientierung, der Teilnahme an Partys von Männern und Frauen usw. verfolgt und bestraft. Diese Menschen werden ausgepeitscht, gesteinigt und gefoltert, werden inhaftiert und hingerichtet für „Verbrechen“, die nirgendwo anders als solche angesehen werden.

Bezüglich des Terrorismus schreibt Zarif:“ Unsere Interessen in der Region sind nicht bösartig. Im Gegenteil, unser Interesse ist Stabilität. Wir wollen keine Regime in Ländern stürzen, die uns umgeben. Wir wollen – in Theorie und Praxis – das alle Nationen in der Region in Sicherheit, Frieden und Stabilität leben. Doch leider sehen das einige unserer Nachbarn anders und ihre unerfahrenen Anführer propagieren die Illusion eines Regimewandels im Iran. Sie unterstützen dafür terroristische Gruppen, welche den Sturz der Regierung wollen oder Angst vermitteln, um die Nation zu verwunden.“

Diese Worte sind eine wahre Ironie, denn sie kommen vom größten staatlichen Sponsor des Terrorismus in der Welt. Der Iran hat nach dem Atomdeal dreistellige Milliardenbeträge aus gesperrten Konten erhalten, nachdem die Sanktionen beendet wurden und das Regime hat nichts anderes getan, als den Wohlstand des Landes weiter auszuplündern und damit seine terroristischen Gruppen zu finanzieren und den Terror weiter zu verbreiten. Heute bedroht das Regime weitere Staaten wie die USA und viele andere Nationen. Der Oberste Führer sagte offen, dass man „Israel von der Landkarte tilgen will“ und Anfang des Jahres bezeichnete er das Land als Krebsgeschwür, was man zerstören muss.

Der Artikel von Zarif ein typisches Beispiel für das iranische Regime. Das Regime weis sehr gut, wie es den Westen täuschen kann und was es dafür bekommt. Der Artikel sollte eine Warnung dafür sein, dass es im iranischen Regime keine „moderaten Gruppen“ gibt und dass es nur die Illusion davon vermitteln will. Es hat – das ist eindeutig – den Atomdeal genutzt, um seine eigenen destruktiven Ziele voran zu treiben.