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Teheran – Bazarhändler bei Durchsuchung von unterdrückenden Einheiten getötet

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NWRI – Das klerikale Regime hat am Mittwoch auf dem Teheraner Bazar eine brutale Durchsuchung der Läden der streikenden Händler begonnen. Dabei wurde ein langjähriger Bazarhändler, Haji Kashani, getötet.
Am zweiten Tag des Streiks wollte das klerikale Regime den Streik beenden, damit die Händler ihre Läden öffnen. Daher wurden einige Agenten und Wucherhändler eingesetzt. Doch die Händler blieben standhaft und riefen „Nieder mit Khamenei“ und „Nieder mit Ahmadinejad“.

Agenten in Zivil und staatliche Sicherheitskräfte griffen die Händler an, verhafteten einige und zerstörten ihre Läden. Während der Durchsuchung auf dem Kleiderbazar wurde ein langjähriger Händler, Haji Kashani, durch einen Messerstich schwer verletzt. Er starb wenige Stunden später in einem Krankenhaus.

Um ein Ausbreiten der Streiks zu verhindern, verlegte das klerikale Regime eine große Anzahl seiner Agenten zum Bazar und riegelte ihn ab.

Die Pamenar und 15 Khordad Straße war voller unterdrückender Einheiten. Die Ladenbesitzer dieser Gegend schlossen ebenfalls ihre Läden und schlossen sich dem Streik an.

Das klerikale Regime blockierte alle Zufahrtsstraßen zum Bazar und stoppte den Verkehr rund um den Bazar und die anliegenden Straßen.

Händler der Bazare in Tabriz und Isfahan gingen ebenfalls am Mittwoch in den Streik.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
7. Juli 2010