Saturday, December 3, 2022
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Jetzt gegen das barbarische iranische Regime aktiv werden

Act against barbaric (Iranian) regimes nowTORONTO SUN – Jeden Montag darf ein junger Mann im Gefängnis für 15 Minuten mit seiner hinter Sicherheitsglas sitzenden Mutter sprechen. Sie ist Sakine Mohammedie Ashatiani und sitzt seit 2006 für „Ehebruch“ im Gefängnis.
Ashtiani wurde eigentlich zu 99 Stockschlägen verurteilt, die vor ihrem 17 Jahre alten Sohn ausgeführt werden sollten. Doch jetzt wurde ihr Fall erneut untersucht und die Behörden des Iran entschieden, sie zum Tod durch Steinigung zu verurteilen. Um es deutlich zu machen, Verrückte werden Steine auf den Kopf der Frau werfen, bis sie tot ist und ihr Gehirn ausläuft.

Menschen mit solchen Strafen zu drohen, ist teuflisch. Regime, die solche Dinge tun, müssen bloß gestellt werden und, wenn es möglich ist, abgesetzt werden. Die Länder, die das Glück haben, solche Brutalität nicht zu haben, sollten ihre Prioritäten von Sorgen über Talkshows und dem „Klimawandel“ auf das Schicksal unserer Mitmenschen richten.

Es ist ein kultureller, psychologischer, militärischer und wirtschaftlicher Kampf. Vor allem aber ist es ein Test der Willensstärke. Haben wir die Kraft, den Teufel beim Namen zu nennen und ihm zu widerstehen, oder stolpern wir herum und finden so lange Ausreden, bis es zu spät ist? Der Iran ist nur das prominenteste und gefährlichste Beispiel einer langen Liste von Nationen, die uns ablehnen und die Geschichte von Ashtiani in nur eine von Tausenden herzzerreißender Geschichten, die sich bei Amnesty International und anderen Organisationen in ihren Berichten wieder finden.

Es gibt eine Möglichkeit, nachdem die Aufstände im Iran nach der gestohlenen Wahl im letzten Jahr aufflammten, es gibt die Möglichkeit, diesen guten Menschen unsere Unterstützung zu zeigen. Es gibt einen Mann, der mit einer einzigen Rede alles verändern kann. Doch leider zögert der US Präsident Barack Obama.

„Um den Wert von einigen Worten des US Präsidenten an ein Volk, welches unter der Unterdrückung leidet, zu verstehen, muss man nur an Ronald Reagans Aussage 1987 in Berlin  „Reißen sie diese Mauer nieder“ denken. Dies war ein Moment, der den Beginn des Endes des kalten Krieges markierte und der ein Beginn für uns alle war.

Auf individueller Basis sind westliche Nationen wie die USA, Kanada und Großbritannien ohne Chance, ihre Einwohner zu schützen, wenn diese ungerechtfertigt inhaftiert werden. Bill Clinton konnte wenigstens so etwas wie einen Sieg verbuchen, als er nach Nordkorea flog, um zwei US Bürger aus den Klauen von Kim Jong-il zu befreien. Der frühere Präsident erduldete sogar ein erzwungenes Fotoshooting in einem Raum, der so geschmacklos dekoriert war, dass alleine das schon ein Grund sein sollte, dass dieses Regime so lange Sanktionen unterliegen sollte, bis es sich etwas geschmackvolleres leisten kann.   

Wenn freie Nationen ihre eigenen Leute im Ausland nicht schützen können, was können wir dann für Ashtiani tun? Und was können die Leser dieser Kolumne tun? Vielleicht kann man ihren Fall öffentlich machen.

Ich möchte sie auf mehr T-Shirts als Che Guevara sehen. Wenn es eine Gruppe gibt, wie die, die bei der G20 in Toronto ihren Protest gegen die Teufel der „Globalisierung“ äußert und statt dessen zielgerichtet sagt, wir wollen nicht, dass Frauen zu Tode gesteinigt werden, dann erreichen wir etwas. Oder wenn die Frauen, die vehement die Freiheit fordern, ein Kind so lange abtreiben zu dürfen, bis es zur ersten Hockeystunde geht, ihre Energie auf die Schwestern legen, die vom Staat verurteilt werden, in einem Blutbad zum Tode zu kommen, dann wird etwas passieren.

Wir lieben das Leben als Teil dieser Welt. Daher sollten wir die Unterstützen, die dies nicht können.