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Teheraner Bazare im Generalstreik

Sample ImageBazarstreik – Nr.5

Bazarstreik geht trotz Rückzug des Mullahregimes von 70 prozentiger Steuererhöhung weiter

NWRI – In einer nie dagewesenen Solidarität am achten Tag ihrer Proteste, gingen alle Teheraner Bazare am Dienstag, den 13. Juli 2010 in den Generalstreik. Der Streik umfasst das riesiges Gebiet zwischen dee Bouzarjomehri Allee und dem Ende des Abbas-Abad Bazars.

Seit dem Morgen sind alle großen Bazare und auch die kleinen, wie an der Serah-e Farvardin Kreuzung, Timcheh Hajeb al-Dowleh, Amin al-Molk, Soltani Bazaar, Chaharsou Kouchak to Chaharsou Bozorg, Seh Dallan-e Malek, Seh Dallan-e Amir, Serah-e Dastmalchi, der Bazar des Hamam Chal Boulevard und der gesamte Rahimia Bazar, Serah-e Parkund der ganze Kababiha Boulevard, sowie alle Straßenhändler im Streik.

Trotz der Schließung und trotz der Präsenz von staatlichen Sicherheitskräften und Agenten in Zivil, versammelte sich eine riesige Menge von dem Bazar, um ihre Solidarität mit den Streikenden zu zeigen.

Gegen 10:30 Uhr stürmten Agenten in Zivil und staatliche Sicherheitskräfte den Fabrikverkäufer Bazar und brachen Türen zu den Shops auf, um die Händler einzuschüchtern und ihren Streik zu beenden. Dennoch blieben die Händler standhaft und die Sicherheitskräfte mussten den Bazar verlassen. Sie wurden dann später an der Khayyam Alle und dem Sabz-e Meidan Platz postiert.

Der Streik der Händler, der am 6. Juli aus Protest gegen die räuberische Politik der Mullahs und seine unverhältnismäßigen Steuererhöhungen begann, ging am Sonntag und Montag weiter. Ironischerweise verkündete das Regime, dass es wegen der angeblichen Wetterbedingungen an diesem Tag Feiertage gibt, um den Bazarstreik zu vertuschen. Am Sonntag öffneten aus Protest gegen diese Bekanntmachung einige Bazarhändler die Läden, liessen aber keine Kunden in die Läden.

Seit Beginn des Streik hat das klerikale Regime verschiedene Tricks versucht, um den Streik zu stoppen. Am Montag gaben nach einer sechs-stündigen Sitzung, unter Anwesenheit des stellvertretenden Wirtschaftsministers, Vertreter der Finanzbehörden bekannt, dass sie von der 70 prozentigen Steuererhöhung Abstand nehmen und sie auf 15 Prozent kürzen. Die Händler lehnten das Angebot ab und setzten ihren Streik fort.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
13. Juli 2010