Sunday, December 4, 2022
StartNachrichtenTerrornetz in Zentralafrika wird vom ira-nischen Regime gestützt

Terrornetz in Zentralafrika wird vom ira-nischen Regime gestützt

Ein vom Iran gestütztes Terrornetz, das sich auf Angriffe gegen amerikanisches und europäisches Militär verlegt hat, wurde in der Region Zentralafrika vom Tschad und der zentralafrikanischen Republik aufgedeckt.

Ismael Djida, der Chef der zentralafrikanischen Terroristenzelle, erklärte: „Wir wollen eine Armee schaffen, um gegen Westler in Afrika zu kämpfen“.

Viele der Mitglieder des Netzes hatten zur Terrorgruppe Seleka gehört, bevor sie von einer Division der Qods Armee des Iran rekrutiert wurden, die als Sondereinheit für Operationen im Ausland bekannt ist.

Seleka ist eine Terrororganisation, die sich 2012 gebildet hatte zu Beginn des derzeitigen Bürgerkriegs in der Zentralafrikanischen Republik. Präsident Francois Bozizé wurde entfernt und Michel Djotodia eingesetzt.

Wie es heißt, hat das iranische Regime Hunderttausende Dollar aufgewendet, um das Netz zu finanzieren, und 150 000 $ gezahlt, um Aufständische von Seleka zu rekrutieren, und  es hat den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, Eritrea, Gambia, Niger, den Südsudan und den Sudan ins Visier genommen.

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass der Iran sich in Zentralafrika eingemischt hat. 1993 haben Hunderte von iranischen Soldaten im Sudan gearbeitet und nur zwei Jahre später war das Land angefüllt mit terroristischen Trainern, die vom Iran ausgebildet waren.

Eine Anklageschrift von 1998 gegen Osama bin Laden konstatierte, dass er mit dem iranischen Regime, der iranisch-gestützten Hisbollah und der Nationalen Islamischen Front (der damals herrschenden Partei im Sudan) zusammengearbeitet habe, um deren westlichen Feinden, besonders den USA, Schaden zuzufügen.

Michael Ledeen schreibt in Die iranische Zeitbombe: „Die Allianz zwischen dem Sudan und dem iranischen Regime hat für beide islamisch faschistische Regimes Sinn gemacht, weil sie ein gemeinsames beherrschendes Ziel hatten: die Vereinigten Staaten zu vertreiben“.

Er gab an, dass es „hinreichend Dokumente“ gebe, die bewiesen, dass es eine Allianz zwischen dem Iran, der Hisbollah, al Kaida und dem Sudan gebe.

Weitere Beweise liegen darin, dass 2011 der damalige Präsident des iranischen Regimes Mahmoud Ahmadinejad den Sudan besucht und mit dem früheren sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir Beziehungen geknüpft hat, der jetzt in der Folge des arabischen Frühlings gestürzt worden ist. Der Iran war nicht geneigt, von einem Land zu lassen, in dem er drei Jahrzehnte lang Einfluss ausgeübt hat.

Die Aufdeckung der Terrorzelle zeigt, dass das iranische Regime in der Region immer noch aktiv ist.

Vor wenigen Monaten gab der in Afrika tätige US Kommandeur General Thomas Waldhäuser bekannt, dass die USA ihre Truppe aus Westafrika abziehen würden. Damit entsteht ein Machtvakuum in dem Gebiet, das der Iran voll zu seinem Vorteil nutzen wird, so dass die Region den Risiken ausgesetzt ist, die von iranischen Terroristen ausgehen. Auch Europa sollte dabei helfen, Terroristen auszuschalten.

Der für Trumpet schreibende Anthony Chibarinwe schreibt: „Die Sahelregion braucht dringend Unterstützung im Kampf gegen Terrorismus und Europa ist gut dafür aufgestellt – und motiviert – einzugreifen. Während die Vereinigten Staaten im Allgemeinen führend sind beim weltweiten Krieg gegen Terror, hat Europa eine große Rolle im afrikanischen Krieg gegen den Terror gespielt“.