Saturday, December 10, 2022
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Überschwemmung im Südwesten des Iran: Das Mullah Regime ergreift keine Maßnahmen


Heftige Regenfälle haben in den letzten Tagen in der Provinz Khusistan im Südwesten des Iran zu Überschwemmungen geführt. Die Anwohner haben Schwierigkeiten wegen der Überflutung der Straßen. Obwohl die Menschen sich mit den Überschwemmungen herumschlagen, sind die Amtsträger des Regimes mit ihrem Programm für Atombomben und der Produktion von Raketen beschäftigt.

Das Fehlen eines Systems für den Umgang mit Abwasser und für die Wasserkanalisierung an der Oberfläche hat dazu geführt, dass in Ahwaz, Karun, Bandar Imam und Mahshahr in der Provinz Khusistan das Wasser über die Straßen fließt und dass Abwasser in die Häuser der Bewohner eindringt.

Die Fluten und die Überschwemmung haben in den Städten Ahwaz, Omidieh und Ramshir dazu geführt, dass Ämter und Bankfilialen am Sonntag geschlossen wurden.

„In den Vorstädten sind marode Häuser überschwemmt und viele Bürger sind besorgt, dass ihre Häuser einstürzen könnten. In den letzten Jahren wurden wir häufiger Zeugen solcher Regenfälle in der Provinz. Aber leider haben nach den Überschwemmungen von 2018 und 2019 und dem Zufluss von Schlamm und Ablagerungen die Flüsse nicht mehr genügend Fassungskraft für den Abfluss von Wasser“, erklärte Masoud Kanani, ein Umweltexperte.

„Es wurde seit 2018 nichts unternommen, um den Flusslauf zu schützen. Außerdem hat seit 20 Jahren das [Regime] keinerlei Maßnahmen ergriffen, um das Abwassersystem von Ahwaz zu verbessern. Sie werden seit jeher in den Fluss Karun geleitet. Wegen der Zunahme der Sedimente nimmt die Fassungskraft des Flusses für Wasser ab und beim kleinsten Regen dringt das Wasser direkt in die Abflusskanäle und Röhren“, ergänzte er.

Die Gesellschaft des Roten Halbmonds im Iran hat auch bestätigt, dass acht Provinzen des Iran in den letzten 72 Stunden überschwemmt wurden. Laut der Gesellschaft des Roten Halbmonds verhält es sich so: „Die Flut betrifft 50 Städte, Dörfer und nomadische Gebiete in den acht Provinzen Ilam, Bushehr, Khusistan, Fars, Qazvin, Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad, Golestan und Luristan.”

2019 breitete sich eine verheerende Überschwemmung sehr schnell in der Provinz Khusistan aus. Von Mitte März bis April 2019 haben Überschwemmungen viele Teile des Iran betroffen; dadurch wurden Hunderte Menschen getötet oder sie sind seither vermisst. Diese Überschwemmung hat Millionen iranischer Bürger in Mitleidenschaft gezogen. Sie begann nach mehreren Tagen heftiger Regenfälle.


Diese Überschwemmung hätte verhindert werden können. Die systematische Entwaldung und die Verschwendung natürlicher Ressourcen im Norden des Iran durch Entscheidungen der Amtsträger des Regimes und durch Organisationen wie die Revolutionsgarden (IRGC) haben den Boden für diese Fluten bereitet. Im Jahr 2012 gab die FAO bekannt, dass Irans Wälder schneller zerstört werden als andere irgendwo sonst auf der Welt. Das Regime hat die Schwere der Überschwemmungen erhöht durch Flussbegradigung und die Austrocknung von Flussbetten zugunsten von Stadtentwicklung ohne angemessene Infrastruktur zum Wasserabfluss.

Das Regime hat es abgelehnt, den Opfern zu helfen. Stattdessen hat es militärische Konvois in die überschwemmten Städte geschickt, um von möglichen Volksaufständen abzuschrecken. Der Präsident des Regimes Hassan Rohani hat derweil Ferien auf der Insel Qeshm im Iran gemacht.

Am 12. April 2019 sind viele von den Überschwemmungen heimgesuchte Menschen in der Stadt Ahwaz in der Provinz Khusistan auf die Straße gegangen, um gegen die Untätigkeit des Regimes zu protestieren. Die Proteste der Bevölkerung zeigten einmal mehr, dass sie das Regime als den wirklichen Grund für Irans Krisen betrachten.

Dazu erklärte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran: „Unter der Herrschaft der Mullahs verwandelt sich jedes natürliche Unglück und jedes vermeidbare Problem von COVID-19 bis zu Überschwemmungen und Erdbeben in ein großes Desaster“.