Friday, December 2, 2022
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US-Iraner verurteilt für den Versuch, für das iranische Regime 200 Raketen zu kaufen

Jemand mit doppelter Staatsbürgerschaft, nämlich für den Iran und die USA, wurde am Dienstag für schuldig befunden, dass er versucht hat, Boden-Luft-Raketen und Flugzeugteile für das iranische Regime zu erwerben und Anti-Flugzeug Raketen zu transportieren, teilten Staatsanwälte mit.

Reza Olangian, 56, wurde von einem Bundesgericht in Manhattan in allen vier Anklagepunkten überführt, darunter auch eines Komplotts zum Erwerb und Transport von Anti-Flugzeug Raketen, so die Ankläger.
Olangian muss mit einem Urteil von 25 Jahren im Gefängnis, die verpflichtend sind, und von maximal lebenslanger Haft rechnen. Voraussichtlich wird das Urteil gegen ihn am 13. März gefällt, berichtet Reuters.
Olangian, der im Jahr 1999 Staatsbürger der USA wurde, wurde im Oktober in Estland festgenommen und danach an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Dies geschah in einer geheimen Operation, die vom US-Amt für den Kampf gegen Drogen in Gang gesetzt worden war.
Im Jahr 2012 traf er sich den Aussagen der Ankläger zufolge in der Ukraine mit einem DEA Informanten,  der sich als Makler für russische Waffen ausgab und den Kauf von Boden-Luft-Raketen und verschiedener Flugzeugteile in die Wege leiten wollte.
In aufgezeichneten Gesprächen und in Emails hat Olangian seine Pläne zum Erwerb von Raketen und Teilen, die er in den Iran schmuggeln wollte, dargestellt. Er wollte sie für die iranische Regierung einkaufen und aus Afghanistan oder einem anderen Nachbarland hineinbringen, so die Ankläger weiter.
Demnach handelte Olangian einen Vertrag aus, in dem es um 10 Raketen und Dutzende Flugzeugteile ging. Bei einer Videokonferenz mit dem Informanten erklärte er, dass er insgesamt mindestens 200 Raketen erwerben wollte. 
Diesem Handel gingen fehlgeschlagene Bemühungen Olangians im Jahr 2007 voraus, etwa 100 Raketen für das iranische Regime zu bekommen. Sein Ziel war durchweg, mit dem Verkauf der Waffen einen erheblichen Gewinn zu machen. Dies alles beruht auf den Angaben der Staatsanwaltschaft.

Es hat unter dem Präsidenten der Mullahs Hassan Rohani eine grauenhafte Zunahme bei der Zahl der Hinrichtungen gegeben, so schreibt der regimekritische Journalist Heshmat Alavi im American Thinker am 23. November.
Hier der Text seines Gastbeitrags:
23. November 2016
Hassan Rohani: Irans Henker
Von Heshmat Alavi
Da wir anfangen, uns auf das Ende der Amtszeit von Hassan Rohani als Präsident des Regimes im Iran vorzubereiten, ist es Zeit für einen Rückblick auf die letzten vier Jahre. Wir können uns alle daran erinnern, wie freudig der Westen diese Wahl – sprich Auswahl – begrüßt hat als einen Gangwechsel im Iran, der auf Mäßigung zielt. Die Welt wurde jedoch seither Zeuge, dass es alles war, nur nicht das. Eine grauenhafte Zunahme der Hinrichtungen, fortgesetzte öffentliche Strafvollstreckung und ein wachsender Trend der Unterdrückung, so steht es auf dem Zeugnis für seine Amtszeit. Wenn jetzt eine neue Administration auf den Plan tritt, muss Washington gegenüber Teheran kristallklar werden lassen, dass Verletzungen der Menschenrechte nicht länger toleriert werden.
Ein beispielloses Maß an Hinrichtungen
Obwohl er behauptet, den Schlüssel für die Probleme des Iran in den Händen zu halten, hat Rohani es versäumt, auch nur ein Jota der Freiheiten für den Iran zu schaffen, die die Bevölkerung sich ersehnt und die sie verdient. Was es über ihn zu berichten gibt, enthüllt eine unablässige Loyalität gegenüber dem Establishment des Regimes im Hinblick auf soziale Unterdrückung und fortgesetzte Maßregelungen. Allein in der vergangenen Woche hat der Iran nach offiziellen Berichten 18 Menschen an den Galgen gebracht.
Da die internationale Gemeinschaft ihre Politik des Appeasements beibehalten hat, benutzen Rohani und das ganze Regime diese Gelegenheit, einen wahren Amoklauf an Hinrichtungen zu beginnen. Mehr als 2500 Menschen wurden an den Galgen gebracht, seit Rohani an die Macht gekommen ist, womit alle Rekorde gebrochen werden, die das Regime schon zuvor in zwei Jahrzehnten zu verzeichnen hat.
Allein im Jahr 2015 hat der Iran alle acht Stunden eine Person hingerichtet, wie es von Dr. Ahmed Shaheed berichtet wird, dem früheren Sonderberichterstatter für Menschenrechte im Iran.
Weitgehende soziale Maßregelungen
Rohanis Bekenntnis zum Obersten Führer des Regimes Ali Khamenei und zur führenden Elite, hat eine weitreichende, sich immer mehr steigernde  Maßregelung mit sich gebracht. Zusätzlich zu den erwähnten Hinrichtungen hat eine staatlich geförderte Unterdrückung zu schrecklichen Szenen öffentlicher Erhängung, Auspeitschung und sogar von Amputationen von Gliedmaßen geführt.
Die Gefängnisse sind überfüllt mit Insassen, was dort zu untragbaren und inhumanen Zuständen geführt hat. Besonders politische Gefangene sind einer entsetzlichen Behandlung durch die Behörden ausgesetzt. Die bekannte Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat vor kurzem einen Aufruf zur Eilaktion herausgegeben, der eine große Besorgnis wegen des Falls von Maryam Akbari Monfared zum Ausdruck bringt, einer Organisatorin bei der Grünen Bewegung, die immer noch im Gefängnis ist, obwohl ihre Angehörigen Kaution für sie gezahlt haben.
Das ist aber nur ein einzelnes Beispiel der schrecklichen Ergebnisse der Innenpolitik von Rohani. Das Regime hat in unseliger Übereinstimmung mit dem Westen behauptet, dass die iranische Nation, die Präsidentschaft Rohanis mit offenen Armen begrüßt hat. Obwohl solche Versicherungen von Anfang an politisch motiviert waren, war der einfache Iraner der erste, der für eine solche verfehlte Politik des Bündnisses zu zahlen hatte.
Ein Ruf nach Gerechtigkeit
Die iranische Bevölkerung hält extrem viel vom Internet und Millionen benutzen aktiv die sozialen Medien. Trotz der weitgehenden Bemühungen um Zensur ist es dem Regime nicht gelungen, den Globus vollständig von den cleveren und hoch motivierten iranischen Netzbürgern abzuschotten. Viele Clips, Bilder und Darstellungen sickern aus dem Inneren des Iran an die Außenwelt, während wir sprechen, und legen immer mehr Gräueltaten des Regimes bloß.
Ein bedeutsamer Fall ist die Offenlegung eines umstrittenen Tonbands, das ein privates Treffen ans Licht gebracht hat zwischen dem verstorbenen Ajatollah Hossein Ali Montazeri und den hauptsächlichen Amtspersonen, die an dem entsetzlichen Massaker vom Sommer 1988 an mehr als 30.000 politischen Gefangenen im ganzen Iran beteiligt waren. Montazeri war designierter Nachfolger des Gründers des iranischen Regimes  Mullah Ruhollah Khomeini, der von Khomeini selbst wegen seiner gegensätzlichen Ansichten abgesetzt worden ist.
Diese Bloßlegung hat Schockwellen in die iranische Bevölkerung in allen Lebensadern und auf der ganzen Welt geschickt. Das Ergebnis ist, dass eine globale Bewegung Rechenschaft von den für das schreckliche Massaker an Tausenden politischen Gefangenen fordert. Zu den Opfern dieses Gemetzels gehörten Mitglieder und Unterstützer der Hauptoppositionsinstanz, der   Organisation der Volksmudschahedin des Iran, und aus anderen regimekritischen Gruppen und Minderheiten. Die PMOI, im Westen eher unter dem Namen MEK bekannt, steht auch im Fokus einer Lobbykampagne, die vom Iran gestartet worden ist. Teherans Mullahs sind erschrocken darüber, dass Unterstützer der MEK wie der frühere Bürgermeister von New York City und Botschafter John Bolton für höhere Kabinettsposten im Weißen Haus von Donald Trump vorgesehen sind.
Schlussfolgerung
Das ganze Regime im Iran, die sogenannten „Hardliner“ ebenso wie die „Gemäßigten“, schaltet einen anderen Gang ein für die anstehenden Präsidentschaftswahlen im Juni 2017. Mitglieder der Partei Rohanis haben die Amtszeit von Barack Obama als „goldene Ära” charakterisiert. Das ist ein Zeichen dafür, in welchem Maße Teheran aus Obamas Annäherung Vorteile gezogen und sie als grünes Licht dafür betrachtet hat, die Zahl der Hinrichtungen zu steigern und soziale Maßregelungen weiterhin umzusetzen.
Wenn jetzt eine neue Administration die Zügel in Washington übernimmt,  so ergibt sich damit die Gelegenheit, dass Amerika das Problem der Verletzung der Menschenrechte im Iran aufgreift. Solche abscheulichen Verbrechen haben keinen Platz im 21. Jahrhundert und aller Augen richten sich auf den designierten Präsidenten Donald Trump. Die Unterstützung des Aufrufs, alle höheren Vertreter des Regimes für ihre Verbrechen verantwortlich zu machen, ist ein guter Start.
Quelle: http://www.americanthinker.com/articles/2016/11/hassan_rouhani_irans_executioner.html