Sunday, December 4, 2022
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USA: Atompläne Irans sind weitere Beweise für sein ablehnendes Verhalten

U.S. Department of StateWashington, 22. Februar 2010 (Agenturen) – Die Vereinigten Staaten informierten am Montag (22. Februar 2010), dass der Plan Irans, zwei neue Anreicherungesanlagen zu bauen, ein „weiterer Beweis“ dafür ist, dass er nicht beabsichtige, mit der internationalen Gemeinschaft zusammen zu arbeiten.

Der Sprecher des State Departmen, Philip Crowley fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten und andere Mächte gegenwärtig die Möglichkeiten für Sanktionen überprüfen und Washington würde den Vereinten Nationen in den kommenden Wochen spezifische  Vorschläge unterbreiten. Präsident Barack Obamas Administration lenkte verstärkt ihre Aufmerksamkeit auf Sanktionen, nachdem das Engagement bei Gesprächen mit dem Iran über sein Atomprogramm und andere Aspekte im ersten Jahr nichts konkretes brachte.

Regierungsvertreter der USA erklärten, dass das Verhalten Iran beweist, dass er nicht mit der Weltgemeinschaft zusammen arbeiten will.

Der Iran scheute vor dem Angebot der Internationalen Atom Energie Behörde (IAEA) zurück, Uranium in anderen Ländern anreichern zu lassen, wurde gezwungen eine zweite Anreicherungsanlage in den Bergen bei Qom offen zu legen und kündigte trotzig Pläne für den Bau weiterer Anreicherungsanlagen an.

Der Iran, der bereist vor Wochen Pläne zum Bau von zehn neuen Anreicherungsanlagen erwähnte, sagte am Montag, dass er Pläne zum Bau von zwei dieser Anlagen in den Bergen in Erwägung ziehe, um Luftangriffe abwenden zu können.

"Dies ist ein weiterer Beweis, dass sich der Iran weigert, kooperativ und konstruktiv die IAEA einzubeziehen", äußerte Crowley Reportern gegenüber und bezog sich auf die Atomaufsichtsbehörde der  UN.

„Es sei hinzugefügt, …. dass weitere potentielle Anreicherungsanlagen mehr Fragen bei der internationalen Gemeinschaft aufwerfen, als lösen“, sagte Crowley.

Großbritannen, China, Frankreich, Russland und die Vereinigten Staaten – die fünf ständigen Mitglieder des UN Sicherheitsrates – plus Deutschland arbeiten weiter intensiv daran, „die potientiellen Ziele für Sanktionen zu identifizieren“, sagte er.

„Und wir werden, so glaube ich, in den kommenden Wochen spezielle Vorschläge … den Vereinten Nationen übergeben.“

Am Donnerstag äußerte der IAEA Chef Yukiya Amano in einem ersten allgemeinen Bericht an den Governeursrat der Aufsichtsbehörde Bedenken, dass der Iran eventuell an der Entwicklung eines nuklearen Sprengkopfes arbeite.