Wednesday, November 30, 2022
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„Vereint gegen den Fundamentalismus – die Rolle des iranischen Widerstands“

Maryam Rajavi: Die vorenthaltenen Menschenrechte und die Freiheit können im Iran wiederhergestellt werden – mit Kampf und Erhebung

Daesh fand die Gelegenheit, sich, durch Bashar Assad unterstützt, auszubreiten; solange Assad an der Macht ist, wird er nicht zerstört werden

Am Vorabend des Internationalen Tages der Menschenrechte veranstaltete die „Union iranischer Vereine in Europa“ am Dienstag, den 8. Dezember eine Konferenz – im Beisein der gewählten Präsidentin des iranischen Widerstands Maryam Rajavi,

des US-Senators Joseph Lieberman, eines ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten, und von Prof. Alejo Vidal Quadras, dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments von 1999 bis 2014. 

Die Konferenz stand unter dem Thema „Vereint gegen den Fundamentalismus – die Rolle des iranischen Widerstands“; Frau Rajavi machte auf die Anstrengungen des iranischen Regimes und seiner Verbündeten aufmerksam, das Assad-Regime zu retten, und warnte davor.

Sie sagte: Daesh (IS) fand die Gelegenheit, sich, durch Bashar Assad unterstützt, auszubreiten; solange Assad an der Macht ist, wird er nicht zerstört werden.

Sie fügte hinzu: Die westlichen Regierungen sind aufgerufen, eine Politik anzunehmen, die der Sehnsucht des unschuldigen syrischen Volkes nach einem raschen Sturz Bashar Assads entgegenkommt, die Freie Syrische Armee in ihrem Kampf gegen das Regime substantiell unterstützt und auf der Vertreibung ausländischer Truppen aus Syrien und dem Irak besteht, besonders des Corps der Iranischen Revolutionsgarden.

Mit bezug auf die Terroranschläge in Europa und den Vereinigten Staaten betonte Frau Rajavi: Der Islam ist von diesen barbarischen Taten schockiert. Darüber gibt es keine Diskussion zwischen Schiiten und Sunniten, Muslimen und Christen, den Nationen des Nahen Ostens und dem Westen. Der Disput betrifft das Verhältnis zwischen den bestehenden Diktaturen und den die Freiheit suchenden Völkern. 

Sie bekräftigte: Jeder, der ein Muslim sein will, muß sich gegen Bashar Assad und Khamenei erheben; er darf nicht unschuldige Menschen töten. Ich muß wiederholen: Die Lösung dieses Paradoxons liegt bei den Menschen der Region. Sie müssen gegen die Extremisten kämpfen, indem sie sich auf den genuinen Islam stützen, der für Demokratie und Toleranz eintritt.

Frau Rajavi zollte dem Gedenken an die 120 000 Märtyrer der PMOI und die anderen Opfer ihren Tribut, die vom religiösen Faschismus hingerichtet wurden, darunter die 30 000 Häftlinge, die im Jahre 1988 massakriert wurden und alle politischen Gefangenen, die in den zurückliegenden Jahren hingerichtet wurden, ebenso aber auch jene, die in Ashraf und Liberty erschlagen wurden, darunter besonders die 24 Freiheitskämpfer, die am 29. Oktober auf Geheiß des geistlichen Regimes bei einem Raketenangriff das Leben verloren.

Sie verurteilte die Art, wie die westlichen Regierungen die flagranten Menschenrechtsverletzungen im Iran übersehen, darunter die 2000 Hinrichtungen unter Rouhani, ebenso wie das Kriegsschüren und Blutvergießen, das vom iranischen Regime in der gesamten Region betrieben wird.

Sie forderte die westlichen Regierungen zu einer Änderung ihrer Politik auf, welche bisher das iranische Regime gestärkt hat – dasselbe Regime, das in der Region Instabilität erzeugt und für Frieden und Sicherheit in der Welt die Hauptbedrohung darstellt. Sie forderte, daß die westlichen Regierungen ihre Beziehungen zum iranischen Regime von dem Aufhören der Hinrichtungen und Folter sowie der Freilassung der politischen Gefangenen abhängig machen. 

Frau Rajavi erinnerte an das Verbrechensregister Khameneis und forderte den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf, die für eine Verfolgung der Führer des iranischen Regimes, besonders Khameneis notwendigen Vorkehrungen zu treffen, damit ihre Verbrechen vor ein internationales Gericht gebracht werden.

Der frühere politische Gefangene Farzad Madadzadeh, der unlängst aus dem Iran geflohen ist, und Shaqayeq Azimi, dessen Vater als politischer Gefangener im Gefängnis gehalten wird, sprachen über die verheerende Menschenrechtslage im Iran und die erbärmlichen Zustände in den mittelalterlichen Gefängnissen des geistlichen Regimes.

Auch Lehrer, Krankenschwestern und andere Vertreter iranischer Gemeinden nahmen an dieser wichtigen Konferenz teil; eine Reihe von ihnen sprach vor der Versammlung.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 8. Dezember 2015