Friday, February 3, 2023
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Verweigerung des Besuchs von Sieben schwerkranken Patienten aus Ashraf in den Krankenhäusern von Bagdad und Baquba

Das Komitee zur Unterdrückung von Ashraf im Büro des irakischen Regierungschefs fährt mit der medizinischen Blockade fort, um den Tod von Patienten zu fördern. Das aktuelle Beispiel dafür findet sich am 25. Juni, wo irakische Sicherheitskräfte, die unter der Kontrolle des Büros des Regierungschefs stehen, sieben schwerkranken Patienten aus Ashraf einen Besuch der Krankenhäuser in Bagdad und Bakuba verweigerten.

Fünf der Patienten leiden an schweren Herzproblemen und warten bereits seit zwei Monaten auf eine Verlegung in die Krankenhäuser, damit sie dort untersucht, operiert und gepflegt werden können.

Ein weiterer Patient sollte am 26. Juni 2012 in ein Krankenhaus transportiert werden. Die notwendige Koordination für den Transfer begann eine Woche zuvor zusammen mit den irakischen Sicherheitskräften und den Ärzten im Krankenhaus von Ashraf, welches aktuell von den irakischen Truppen besetzt ist und es gab dabei keine Schwierigkeiten. Als der Patient jedoch das Krankenhaus in Ashraf verlassen sollte, sagten irakische Verantwortliche, dass es eine Anweisung gibt, dass keine Transporte ohne Termine im Krankenhaus erfolgen. Nun sind die Patienten gezwungen, weitere Monate zu warten, bis sie Termine erhalten.

Die Weigerung des Zugangs von medizinischen Diensten ist eine systematische Politik, um weitere Bewohner in den Tod zu führen. Das Mullahregime und seine Marionettenregierung im Irak versuchen mit solchen Taktiken die Bewohner dazu zu bringen, dass sie sich in Ashraf und Liberty ergeben.

Am Dienstag starb Mohammad Ali Tataie, einer der Verwundeten und als Geisel verschleppten Personen der Massaker vom Juli 2009 in Ashraf, nachdem er drei Jahre lang an Schmerzen und litt und sich quälte. Er starb nach einer Gehirnoperation im Krankenhaus von Bakuba. Er ist bereits der dritte Bewohner aus Ashraf bzw. Liberty, der in den letzten zwei Wochen sein Leben verlor und der in direktem Zusammenhang mit der inhumanen medizinischen Belagerung liegt.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
27. Juni 2012