Sunday, November 27, 2022
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Video: Säureattacken und Messerangriffe gehen weiter im Iran

Unterstützer des NCRI in London protestieren gegen Säureattacken im Iran

NWRI – Die Flut der Säureattacken auf junge Frauen und die Messerangriffe auf Jugendliche durch vom Regime unterstützte Gangster gehen weiter im ganzen Iran.

Männer auf Motorrädern haben am Montag den 15. Dezember bei zwei getrennten Vorfällen in Teheran eine Jugendliche und einen Jugendlichen mit dem Messer in den Rücken gestochen.

Zwei Motorradfahrer, die Gesichtsmasken trugen, haben am gleichen Tag bei einem schrecklichen Angriff Säure in das Gesicht einer jungen Frau in Teheran gespritzt. 

Mehr als ein Dutzend Frauen und Mädchen sind in den letzten Wochen inzwischen Opfer von Säureattacken in der zentral gelegenen Stadt Isfahan geworden und fünf Studentinnen an der Universität wurden in der im Süden gelegenen Stadt Jahrom mit Messern angegriffen.

Die Studenten konnten einen der Angreifer als Mitglied der paramilitärischen Basij Kräfte mit Namen Mohamad Beheshtifar identifizieren, der von einer Sicherheitskamera nahe der Stelle, an der eines der Opfer von ihm angegriffen worden ist, aufgenommen wurde.

Beheshtifar ist der Sohn von Oberst Jalil Behestifar bei dem IRGC, der Chef der Basij Kräfte ist im Distrikt Ghotbabad in der Region Jahrom südlich der Stadt Jahrom. 

Er gab an, er sei zu dem Angriff veranlasst worden, nachdem ein Kleriker gesagt hatte: ‚das Töten derer mit schlechtem Hejab (das heißt, die unangemessen verschleiert sind) ist zulässig‘, um ‚dem Laster zuvorzukommen‘.

Am Anfang diesen Monats hat das Parlament des Regimes ein Gesetz verabschiedet, das den paramilitärischen Basij Kräften den Auftrag gibt, die Kleiderordnung im Iran zu erzwingen und Frauen und Jugendliche öffentlich zu drangsalieren und zu unterdrücken unter dem Vorwand der ‚Förderung der Tugend und Verhinderung des Lasters‘.

Das Gesetz hat die Arbeit der paramilitärischen Basij geregelt, die in den Straßen patrouillieren, um die Kleiderordnung zu erzwingen, Paare über ihre Beziehungen zu befragen, und anderes Verhalten zu kontrollieren, das von den frauenfeindlichen Gesetzen des Regimes der Kleriker vorgeschrieben wird.